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Das war mehr als Interkulturell

Freitag, 26. September 2014, 18:45 Uhr
Der „Tag der Begegnung“ heute im Carl-Schroeder-Saal Sondershausen war zwar nicht der Abschluss, aber sicher der Höhepunkt der Interkulturellen Woche. Vom Volkslied über Shanty bis Pink Floyd, von Indonesien über Rußland bis Berka / Jecha reichte die Bandbreite...

Angekündigt war es als Auftritt verschiedener Chöre verbunden mit einem Erfahrungsaustausch, organisiert vom Netzwerk Integration im Kyffhäuserkreis und der FAU. Es wurde eine sehr sehenswerte und noch mehr hörenswerte Veranstaltung.

Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Als Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bei der Begrüßung mit Begeisterung von der Eröffnung der Interkulturellen Woche auf dem Markt sprach konnte er nicht ahnen, welche tolle Veranstaltung ihn nach der weiteren Begrüßung durch Karla Kreyer im Namen der FAU und von Katharina Weizel, der Integrationsbeauftragten des Kyffhäuserkreises, hier erwartete.

Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Was Daniela Zimmer nach einer Woche Tanzkurs, schon zum fünften Mal mit Unterstützung der Soroptimsten durchgeführt, erreicht hatte, ist schon erstaunlich. Glückwunsch an die Mädchen der Östertalschule, welche die Choreografie selbst gemacht hatten.

Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Eine Karte verdeutlichte, wie bunt verteilt die Herkunftsländer sind, aus denen unsere ausländischen Mitbürger ursprünglich herkommen.

Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Viel Beifall gab es für den erst seit einem Jahr bestehenden Chor des Just Sondershausen, der von Ludmila Sergienko geleitet wird. Hier wird noch Nachwuchs gesucht. Darüber in einem gesonderten Bericht mehr.

Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Tag der Begegnungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Als indonesiche Studentinnen und Studenten angekündigt wurden, die übrigens an der Fachhochschule Nordhausen studieren, dachte man, hier wird es fernöstliche Musik geben. Aber weit gefehlt. Man überraschte mit Pop-Musik und Klängen von Pink Floyd und Justin Bieber und erntete sehr viel Beifall. Noch mehr Beifall mit Bravo-Rufen gab es für dieses indonesische Liebeslied, das von der Sehnsucht nach einem Mann spielt, der im Ausland arbeiten muss.


Indonesische Musik


Mit einer Premiere wartete der Männerchor Berka/Jecha auf (übrigens auch unter der Leitung von Ludmila Sergienko). Man legte die Notenblätter beiseite, weil das Lied kräftiges Mitklatschen erfordert.

Neben Gästen aus Wiehe (ohne Auftritt) gab es noch Auftritte des Chor der Vertriebenen und eines Chors von Migranten aus Mühlhausen, der schon beim letzten Tag der Begegnungen in Sondershausen zu Gast war.

Natürlich war auch die Tänzerinnen der Gruppe „Kontakt“ aus Sondershausen dabei. Sie begeisterten mit u.a. mit Sirtaki, Zigeunertanz und mehr.

Fazit: Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg und für Sie ein Tipp fürs nächste Jahr.
Autor: khh

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