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enviaM-Umfrage zu EEG-Reform

Mittwoch, 08. Oktober 2014, 10:18 Uhr
Ostdeutsche sehen EEG-Reform skeptisch, engagieren sich aber zunehmend persönlich beim Umbau der Energieversorgung. 62 Prozent der Bürger glauben nicht, dass Strompreise sinken werden und 85 Prozent leisten eigenen Beitrag zur Energiewende. Dazu eine Meldung von enviaM...

Die Ostdeutschen sehen die am 1. August 2014 in Kraft getretene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) skeptisch. 62 Prozent der Bürger sind nach einer Blitzumfrage des Instituts für Marktforschung (IM), Leipzig, im Auftrag von enviaM der Ansicht, dass die Strompreise weiter wie bisher steigen werden. 25 Prozent hegen zumindest die Hoffnung, dass sich der Anstieg durch die Neuregelung der Förderung der erneuerbaren Energien verlangsamen lässt.

Ungeachtet dessen ist die Bereitschaft der Ostdeutschen, sich für die Umsetzung der Energiewende zu engagieren, nach wie vor groß. Immerhin 57 Prozent der Bürger geben an, sich persönlich aktiv für die Ziele des Umbaus der Energieversorgung einzusetzen, sei es durch die Anschaffung einer Photovoltaikanlage, den Kauf energieeffizienter elektrischer Haushaltsgeräte oder die bessere Dämmung der eigenen vier Wände. 28 Prozent sagen sogar von sich, hier sehr aktiv zu sein.

Bei der Beurteilung der Umsetzung der Energiewende sind die Ostdeutschen unterschiedlicher Meinung. 27 Prozent geht der Umbau der Energieversorgung zu schnell voran; 30 Prozent zu langsam. 25 Prozent glauben, dass die Energiewende so wie sie bisher vonstatten geht, gar nicht funktionieren kann. Lediglich für 12 Prozent läuft alles richtig.


Für den enviaM-Vorstandsvorsitzenden Tim Hartmann spricht die Umfrage eine deutliche Sprache. „Die Ostdeutschen wollen die Energiewende und sind bereit, sich für die Umsetzung persönlich einzusetzen. Gleichzeitig zweifeln sie jedoch daran, ob der von der Politik eingeschlagene Weg ans gewünschte Ziel führt. Dies gilt insbesondere beim Thema Energiekosten. Eine bezahlbare Energieversorgung ist und bleibt entscheidend für die Akzeptanz der Energiewende. Daran müssen wir alle gemeinsam arbeiten.“

Der Umbau der Energieversorgung ist auch Thema des enviaM-Energiekonvents am 13. Oktober 2014 in Leipzig. Unter dem Motto „Energiewende 2.0: Neustart oder weiter so?“ diskutieren namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft über Mittel und Wege, die Energiewende weiter voranzubringen. Eingeladen sind unter anderen die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, und der neue Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Johannes Kempmann, Weiterführende Informationen zum enviaM-Energiekonvent sind im Internet unter www.enviaM.de/Unternehmen/enviaM-Gruppe abrufbar.
Autor: khh

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