NABU und Thüringer Forstamt zu Holzeinschlag
Freitag, 10. Oktober 2014, 11:40 Uhr
Zu einem Gespräch zwischen dem NABU-Kyffhäuserkreis und dem Thüringer Forstamt Sondershausen kam es am 29.09.2014. Dazu erreichte kn folgende Meldung...
Lothar Hörning, als Vorstandsmitglied des NABU, hatte den Revierleiter des Bereichs Bad Frankenhausen, Jens Bracke, eingeladen. Jens Bracke leitet z.Z. auch das Revier Steinthaleben.
Das ist eine Menge Holz! Ziel des Gesprächs war es, Meinungen und Interessen auszutauschen, um in der Zukunft besser zusammenzuarbeiten.
Vor Ort ging es zuerst um den derzeitigen und zukünftigen Holzeinschlag, sowie um das Erhalten wichtiger Lebensräume für bedrohte Tierarten. Herr Bracke erklärte in den bewirtschafteten Waldbereichen Habitats- oder Todholzbäume in einer sinnvollen Anzahl erhalten zu können.
Habitatsbäume(HB) sind ökologisch wertvoll durch Todholzbereiche, Löcher oder Höhlen, Risse und Spalten, Rindenverformungen, sowie Bewuchs mit Moosen oder Flechten. Diese Bäume sind Lebensräume z.B. für vorkommende Zwergfledermäuse und Mopsfledermäuse.
Herr Bracke vertat neben den wirtschaftlichen Interessen der Forstwirtschaft auch die ökologischen Interessen des NABU. Er ging sogar noch einen Schritt weiter. In Zukunft wird es durch Absprachen möglich sein, sinnvoll Habitatsbäume auszuwählen und zu kennzeichnen. Als klares Zeichen markierte er mit Lothar Hörning einen dieser wertvollen Bäume. Auch eine Menge Holz kann man bewältigen!
Bild und Text: Olaf Pleyer
NABU Kyffhäuserkreis
Autor: khhLothar Hörning, als Vorstandsmitglied des NABU, hatte den Revierleiter des Bereichs Bad Frankenhausen, Jens Bracke, eingeladen. Jens Bracke leitet z.Z. auch das Revier Steinthaleben.
Das ist eine Menge Holz! Ziel des Gesprächs war es, Meinungen und Interessen auszutauschen, um in der Zukunft besser zusammenzuarbeiten.
Vor Ort ging es zuerst um den derzeitigen und zukünftigen Holzeinschlag, sowie um das Erhalten wichtiger Lebensräume für bedrohte Tierarten. Herr Bracke erklärte in den bewirtschafteten Waldbereichen Habitats- oder Todholzbäume in einer sinnvollen Anzahl erhalten zu können.
Habitatsbäume(HB) sind ökologisch wertvoll durch Todholzbereiche, Löcher oder Höhlen, Risse und Spalten, Rindenverformungen, sowie Bewuchs mit Moosen oder Flechten. Diese Bäume sind Lebensräume z.B. für vorkommende Zwergfledermäuse und Mopsfledermäuse.
Herr Bracke vertat neben den wirtschaftlichen Interessen der Forstwirtschaft auch die ökologischen Interessen des NABU. Er ging sogar noch einen Schritt weiter. In Zukunft wird es durch Absprachen möglich sein, sinnvoll Habitatsbäume auszuwählen und zu kennzeichnen. Als klares Zeichen markierte er mit Lothar Hörning einen dieser wertvollen Bäume. Auch eine Menge Holz kann man bewältigen!
Bild und Text: Olaf Pleyer
NABU Kyffhäuserkreis

