Müssen wir nun länger saugen?
Samstag, 18. Oktober 2014, 10:48 Uhr
Was noch vielen Verbrauchern in Deutschland unbekannt ist: Seit September 2014 ist die EU-Energielabel- und Ökodesign-Verordnung in Kraft getreten. Sie begrenzt die Wattzahl von Staubsaugern auf maximal 1.600 Watt. Wie wirkt sich dies auf die Handhabung aus?
Künftig sollen Staubsauger weniger Strom verbrauchen und trotzdem gut saugen. Um dies zu erreichen, begrenzt die Ökodesignverordnung die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers auf maximal 1 600 Watt.
Der Jahresverbrauch darf 62 Kilowattstunden pro Jahr im Standard nicht überschreiten. Ebenfalls wird reguliert, wie viel Staub ein Sauger mindestens aufnehmen muss, damit der verringerte Energieverbrauch nicht zulasten der Handhabung und Sauberkeit geht.
In den nächsten Jahren wird sich Experten zufolge die Technik deutlich verbessern. Daher wird im September 2017 eine zweite Stufe der Verordnung in Kraft treten – dann dürfen Sauger nur noch höchstens 900 Watt verbrauchen und saugstärker werden. Ebenfalls werden Mindestanforderungen für die Luftfilterung sowie der Haltbarkeit von Motor und Schlauch eingeführt. Und auch die Lautstärke wird auf maximal 80 Dezibel beschränkt.
Dies zieht nach sich, dass künftig die Hersteller am Zuge sind, ihre Produkte weiter zu entwickeln. Dazu gehört der Einsatz von besseren Motoren und haltbareren Schläuchen, wie einen Flexschlauch von SHP Primaflex.
Fakt ist aber auch: Eine hohe Wattzahl sagt nichts über die Qualität des Saugers aus, sondern ausschließlich über dessen Stromverbrauch. Vielmehr ist für eine hohe Saugleistung eine gute Konstruktion des Geräts und eine gute Abstimmung von Motor und Düse notwendig. Dann reichen auch weniger als 900 Watt. Bereits jetzt gibt es einen Testsieger der Stiftung Warentest, der sogar nur 870 Watt für eine tolle Saugleistung benötigt! Nachzulesen ist dies im Test vom Februar 2014.
Autor: redKünftig sollen Staubsauger weniger Strom verbrauchen und trotzdem gut saugen. Um dies zu erreichen, begrenzt die Ökodesignverordnung die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers auf maximal 1 600 Watt.
Der Jahresverbrauch darf 62 Kilowattstunden pro Jahr im Standard nicht überschreiten. Ebenfalls wird reguliert, wie viel Staub ein Sauger mindestens aufnehmen muss, damit der verringerte Energieverbrauch nicht zulasten der Handhabung und Sauberkeit geht.
In den nächsten Jahren wird sich Experten zufolge die Technik deutlich verbessern. Daher wird im September 2017 eine zweite Stufe der Verordnung in Kraft treten – dann dürfen Sauger nur noch höchstens 900 Watt verbrauchen und saugstärker werden. Ebenfalls werden Mindestanforderungen für die Luftfilterung sowie der Haltbarkeit von Motor und Schlauch eingeführt. Und auch die Lautstärke wird auf maximal 80 Dezibel beschränkt.
Dies zieht nach sich, dass künftig die Hersteller am Zuge sind, ihre Produkte weiter zu entwickeln. Dazu gehört der Einsatz von besseren Motoren und haltbareren Schläuchen, wie einen Flexschlauch von SHP Primaflex.
Benötigen Verbraucher nun mehr Zeit fürs Saugen?
Die Antwort lautet ganz klar nein! Auch wenn bereits Staubsauger mit über 2.000 Watt auf dem Markt sind, bedeutet eine Begrenzung der Leistungsaufnahme nicht zwangsweise auch eine schwächere Leistungsfähigkeit! Viele Verbraucher sind durch die massive Abstufung auf zunächst 1.600 Watt und später im Jahr 2017 auf 900 Watt stark verunsichert und auch in der Öffentlichkeit sorgte dies für Wirbel – immerhin warben die Hersteller viele Jahre lang mit ihren hohen Wattzahlen.Fakt ist aber auch: Eine hohe Wattzahl sagt nichts über die Qualität des Saugers aus, sondern ausschließlich über dessen Stromverbrauch. Vielmehr ist für eine hohe Saugleistung eine gute Konstruktion des Geräts und eine gute Abstimmung von Motor und Düse notwendig. Dann reichen auch weniger als 900 Watt. Bereits jetzt gibt es einen Testsieger der Stiftung Warentest, der sogar nur 870 Watt für eine tolle Saugleistung benötigt! Nachzulesen ist dies im Test vom Februar 2014.
