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Kammerkonzert begeisterte

Sonntag, 19. Oktober 2014, 18:11 Uhr
Die hervorragende Klangqualität des Bürgerzentrums Cruciskirche Sondershausen nutzten am Vormittag Musikerinnen und Musiker vom Loh-Orchester und spielen Werke von Haydn, Bruch und Piazzolla. Auch kn hatte sich unter die Zuhörer gemischt...


Die Deutsche Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen hatte zu ihrem sechsten Kammerkonzert in die Sondershäuser Cruciskirche eingeladen.

Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Generalmusikdirektor des Lohorchesters, Markus L. Frank, übernahm die Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste. Auch Frank würdigte die besondere Atmosphäre hier in der Cruciskirche. Besonders würdigte Frank Max Bruch, der von 1867 bis 1870 als Hofkapellmeister des späteren Loh-Orchesters in Sondershausen lebte.

Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Los ging es mit dem Flötentrio D-Dur von Joseph Haydn (Allegro, Andantino piutosto Allegretto, Vivace assai). Cellist Matthias Weicker, Flötist Johannes Neubert und die Pianistin Ayako Matuschka sorgten für ein stimmungsvollen Einstand.

Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die folkloristisch gefärbten schwedischen Tänze von Max Bruch für Violine und Klavier op 63, sorgten für erste Beifallsstürme für die Geigerin Sophia Posselt und die Pianistin Ayako Matuschka. Ehrlicherweise muss kn gestehen, die schwedischen Tänze erinnerten in einigen Teile eher an ungarische Musik und die Puszta, was der zauberhaften Musik keinen Abbruch tat.

Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kammerkonzert begeisterte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Einen extra Beifall gab es schon vor dem nächsten Stück. Pianistin Ayako Matuschka hatte blitzschnell ein neues Kleid aus weinroter Spitze angezogen. Spitzenkleid zu Spitzenmusik, der berühmte Tango „Oblivion“ von Astor Piazzolla in einer Bearbeitung für Flöte, Cello und Klavier, den Cellist Matthias Weicker, Flötist Johannes Neubert und die Pianistin Ayako Matuschka exzellent herüberbrachten.

Stimmungsvoller Abschluss war dann das Klaviertrio c-Moll op.5 von Max Bruch. Ein Kammerkonzert in der Cruciskirche, das sehr hörenswert und sehenswert war und die Besucher begeisterte.
Autor: khh

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