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Bedarfsgerechte Ausbildung von Nachwuchskräften

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18:09 Uhr
Um im Jahre 2015 Nachwuchskräfte in der Kreisverwaltung ausbilden zu können, musste ein Einstellungsstopp aufgehoben werden...

Die Kreisverwaltung stellte den Antrag auf Zustimmung des Kreisausschusses - Ausnahme Einstellstopp - entsprechend des Kreistagsbeschlusses, Nr. 2012/5/029 vom 20.06.2012
Zustimmung der bedarfsgerechten Ausbildung von Nachwuchskräften 2015


Der Kreisausschuss stimmte der bedarfsgerechten Ausbildung von Nachwuchskräften - Einstellung 2015 – bei einer Gegenstimme zu. Es ist beabsichtigt nachfolgende Ausbildungsplätze im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens zu besetzen:

2 Verwaltungsfachangestellte – verkürzte zweijährige Ausbildung (Voraussetzung Abitur)
2 Verwaltungsfachangestellte – dreijährige Ausbildung (Haupt-/Realschulabschluss)
1 BA Student (1x Soziale Dienste)

Aus der Begründung von Landrätin Antje Hochwind (SPD)

Um die vielen Aufgaben des Landkreises erfüllen zu können, brauchen wir verantwortungsbewusste, gut ausgebildete, aufgeschlossene und engagierte junge Fachkräfte, um unsere Verwaltung, aber auch die Region insgesamt weiter zu entwickeln.
Als modernes und kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen für rund 80.000 Einwohner hat die Ausbildung von Nachwuchskräften für den Kyffhäuserkreis einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb starten in jedem Jahr junge Menschen in der Kreisverwaltung mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung ins Berufsleben. Es ist beabsichtigt, nachfolgende Ausbildungsplätze im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ab 2015 zu besetzen:

2 Verwaltungsfachangestellte – verkürzte zweijährige Ausbildung (Abitur)
2 Verwaltungsfachangestellte – dreijährige Ausbildung (Haupt-/Realschulabschluss)
1 BA Student (1x Fachrichtung Soziale Dienste).


Vom Zentralamt erläuterte vor Volker Stietzel, dass es bei der Ausbildung von Verwaltungsangestellte im Freistaat Thüringen erhebliche Veränderungen geben könnte. Danach stehen Pläne im Raum, dass die Verwaltungsschule Weimar geschlossen werden soll und eine Einrichtung in Gotha in der Verwaltungsschule Nordhausen aufgehen soll.

Stietzel wies darauf hin, dass in den nächsten Jahre aus Altersgründen mehr Mitarbeiter aus dem Landratsamt ausscheiden werden, als Auszubildende nachrücken. Auch gestalte sich die Nachwuchsgewinnung als nicht mehr leicht.

Jörg Steinmetz von der CDU-Fraktion findet, dass die Entscheidung zu einem unglücklichen Zeitpunkt kommt, weil Ausbildung dem Amt auch Geld kostet.
Dafür sprach sich Matthias Strejc von der SPD-Fraktion klar dafür aus, den Weg für die Auszubildenden freizumachen.
Autor: khh

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