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Salzaer Frauen waren noch nicht an der Reihe

Montag, 27. Oktober 2014, 13:06 Uhr
„Eigentlich wären wir ja langsam mal mit einem Sieg hier an der Reihe.“ „Nein, nein, ihr seid noch nicht dran!“ so wurde vor der Partie der Salzaer TSG-Frauen in Voigstedt gefrotzelt. Und die Gastgeberinnen sollten recht behalten...

Kegeln Landesliga Frauen 120 Wurf

VfB Blau-Weiß Voigstedt – TSG Salza 5:1 (1977:1883/11:5)

Salza war noch nicht der Reihe, muss weiter auf den ersten Sieg auf der von vielen ungeliebten Zwei-Bahnen-Anlage der Blau-Weißen warten.

Es fing schon gar nicht gut an. Margot Helbing kam mit der Bahn überhaupt nicht zurecht, verlor viermal deutlich und handelte sich einen Rückstand von 103 Holz ein. Das wäre wohl nur noch durch drei klare Erfolge der drei anderen Salzaerinnen wett zu machen.

Danach sah es aber überhaupt nicht aus, denn Kapitän Steffi Boenki sah sich nach ihren ersten beiden Bahnen auch schon mit 0:2 in Rückstand. Dann fand sie aber doch noch die richtige Einstellung zur Bahn, glich aus und holte doch noch sicher den Mannschaftspunkt. Dazu verkürzte sie den Holzrückstand um 33 Zähler. Dann war Ines Werner an der Reihe. Auch sie geriet mit 0:2 ins Hintertreffen, rappelte sich dann aber ebenfalls auf und schaffte den Bahnausgleich.

Doch zum Punktgewinn fehlten vier Holz. Damit stand Voigstedt praktisch schon als Sieger fest, denn Toni Herrmann hätte neben dem Einzelsieg über 70 Kegel mehr fallen lassen müssen als ihre Kontrahentin. Unrealistisch, wie sich auch sofort zeigte. Denn auch Toni Herrmann hatte zunächst viel Mühe, die Bahn in den Griff zu bekommen. Es gelang ihr erst im vierten und letzten Abschnitt.
Uwe Tittel

Margot Helbing0:1(399:502/0:4)
Steffi Boenki1:0(501:468/2:2)
Ines Werner0:1(494:497/2:2)
Toni Herrmann0:1(489:510/1:3)

Autor: red

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