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Anruf aus einer Fleischerei

Dienstag, 28. Oktober 2014, 06:23 Uhr
Der Anruf kam von einer Fleischerei. „Ich hatte einen Unfall mit einem Reh!“ Wie die Geschichte weitergeht, bieten wir Ihnen mit dem bekannten Klick natürlich auch an...


Der Kraftfahrer hatte aber lediglich kein Handy bei sich und deshalb an der Metzgerei gehalten, um die Polizei über den Wildunfall zu informieren.

Das verendete Wild lag auch noch am Straßenrand an der Unfallstelle. Er hatte es richtigerweise nicht mit zum Metzger genommen.

Die kurze nächtliche Recherche in den polizeilichen Einsätzen der Thüringer Landespolizei machte deutlich – es ist Herbst. Innerhalb von 24 Stunden (27. Oktober von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr) wurde bei 32 Wildunfällen in Thüringen glücklicherweise kein Verkehrsteilnehmer verletzt.

Sechs Wildschweine, sechs Stück Rehwild, ein Fuchs und ein „größerer Vogel“ waren jeweils die „Verursacher“ der Verkehrsunfälle und wurden getötet. Weiteres Wild wird aufgrund von Verletzungen durch die Jagdpächter zu suchen sein.

Unter den derzeitigen Witterungsbedingungen gilt es, so zu fahren, dass eine sachgerechte Reaktion ohne Unfall möglich ist. Soweit es die Verkehrssituation zulässt, sollten darum Zusatzscheinwerfer und Fernlicht zum Ausleuchten der Fahrstrecke auch genutzt werden. Insbesondere in Waldgebieten und mit Büschen bepflanzten Straßenrändern gilt erhöhte Aufmerksamkeit und bei Beschilderung mit dem Verkehrsschild sollte die Geschwindigkeit verringert werden.
Autor: red

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