Unerwarteter hoher Erfolg
Donnerstag, 27. November 2014, 07:23 Uhr
THV Pokal Achtelfinale im Handball standen sich am Wochenende der SV Einheit Sondershausen und HBV Jena gegenüber. Hier weitere Einzelheiten zum Spiel...
Mit einem unerwarteten hohen 31:18-Erfolg gegen den HBV Jena zogen Sondershausens Handballer in das Viertelfinale des THV Pokals ein. Mit einen vollen Bank stand das Einspielen wieder im Vordergrund, so konnte noch ein wenig an der Abstimmung im Deckungsverbund gearbeitet werden.
In den ersten Minuten war erst einmal abtasten angesagt, ehe die Sondershäuser das Spiel in die Hand nahmen – 4:2. Fortan ließen sie die Gäste nicht mehr rankommen und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt aus – 10:6.
Allmählich wechselte Sondershausen Trainer Ralph Thomann durch um immer wieder eine neue Aufstellung auf dem Spielfeld zu haben. Dem Sondershäuser Spielfluss störte das nur wenig. Mit einem passablem 17:8-Vorsprung ging es dann in die Kabine.
Das Schiedsrichtergespann Gründler und Moses hat sich in der ersten Halbzeit auch warmgepfiffen. Aber oftmals nicht nach dem Geschmack der beiden Mannschaften. Viel zu häufig wurde auf Strafwurf entschieden, wo auch ein Freiwurf ausgereicht hätte. Wenigstens verteilten sie bis dahin die Strafen gleichwertig auf beiden Seiten.
Im zweiten Spielabschnitt kippte die Partie dann endgültig zu Gunsten der Sondershäuser. Die Gäste konnten zwar zwischendurch mit einfachen Treffern von der Außenposition leicht verkürzen aber nachdem sich die Sondershäuser wieder gefangen hatten, bauten die die Führung weiter aus.
Beim Stand von 21:11 (37.) kam dann Farbe ins Spiel. Insgesamt vier Mal zog das Schiedsrichtergespann die rote Karte gegen die Gäste. Mindestens zwei davon waren nicht gerechtfertigt, dass sahen auch die Sondershäuser so. Aufgrund der Fehlentscheidung ließen die Jenaer ihren Unmut freien Lauf und kassierten so noch Zeitstrafen wegen Meckerns. Die Sondershäuser ließen sich nicht anstecken und spielten die Partie beherzt runter. Am Ende stand ein 31:18 Heimerfolg gegen einen Landesligisten und der Einzug ins Viertelfinale.
Eine eigentlich faire Partie zerstörte das Schiedsrichtergespann mit allzu kleinlicher Pfeiferei. Insgesamt 15 Zeitstrafen, 15 Strafwürfe und vier Rote Karten spiegeln nicht die eigentliche Spielweise der beiden Mannschaften wieder. (Nach vier roten Karten hatte Jena keinen Wechselspieler mehr auf der Bank!)
Die Höhe des Sieges darf nicht überbewertet werden, aber der Erfolg gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben bis zum Jahresende. Am Samstag treffen die Sondershäuser auf den letztjährigen Ligaprimus vom Thüringer HC (Sa, 29.11.14, 17:30h Dreifelderhalle).
Statistik:
THV Pokal Achtelfinale: SV Einheit Sondershausen – HBV Jena 31:18 (17:8)
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Stietzel – Gerlach (4), Weise (3), Köhler (1), Graw, Bornemeier (10), Bischoff (3), Hohlbein (1), Thormann (5), Döhrer (2), Lenk, Kohl (2), Neumann; Strafwürfe: Sondershausen 4 (4) / Jena 11 (6); Zeitstrafen: Sondershausen 6 / Jena 9; Rote Karten: Sondershausen 0 / Jena 4; Zuschauer: 60.
David Barth
Autor: khhMit einem unerwarteten hohen 31:18-Erfolg gegen den HBV Jena zogen Sondershausens Handballer in das Viertelfinale des THV Pokals ein. Mit einen vollen Bank stand das Einspielen wieder im Vordergrund, so konnte noch ein wenig an der Abstimmung im Deckungsverbund gearbeitet werden.
In den ersten Minuten war erst einmal abtasten angesagt, ehe die Sondershäuser das Spiel in die Hand nahmen – 4:2. Fortan ließen sie die Gäste nicht mehr rankommen und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt aus – 10:6.
Allmählich wechselte Sondershausen Trainer Ralph Thomann durch um immer wieder eine neue Aufstellung auf dem Spielfeld zu haben. Dem Sondershäuser Spielfluss störte das nur wenig. Mit einem passablem 17:8-Vorsprung ging es dann in die Kabine.
Das Schiedsrichtergespann Gründler und Moses hat sich in der ersten Halbzeit auch warmgepfiffen. Aber oftmals nicht nach dem Geschmack der beiden Mannschaften. Viel zu häufig wurde auf Strafwurf entschieden, wo auch ein Freiwurf ausgereicht hätte. Wenigstens verteilten sie bis dahin die Strafen gleichwertig auf beiden Seiten.
Im zweiten Spielabschnitt kippte die Partie dann endgültig zu Gunsten der Sondershäuser. Die Gäste konnten zwar zwischendurch mit einfachen Treffern von der Außenposition leicht verkürzen aber nachdem sich die Sondershäuser wieder gefangen hatten, bauten die die Führung weiter aus.
Beim Stand von 21:11 (37.) kam dann Farbe ins Spiel. Insgesamt vier Mal zog das Schiedsrichtergespann die rote Karte gegen die Gäste. Mindestens zwei davon waren nicht gerechtfertigt, dass sahen auch die Sondershäuser so. Aufgrund der Fehlentscheidung ließen die Jenaer ihren Unmut freien Lauf und kassierten so noch Zeitstrafen wegen Meckerns. Die Sondershäuser ließen sich nicht anstecken und spielten die Partie beherzt runter. Am Ende stand ein 31:18 Heimerfolg gegen einen Landesligisten und der Einzug ins Viertelfinale.
Eine eigentlich faire Partie zerstörte das Schiedsrichtergespann mit allzu kleinlicher Pfeiferei. Insgesamt 15 Zeitstrafen, 15 Strafwürfe und vier Rote Karten spiegeln nicht die eigentliche Spielweise der beiden Mannschaften wieder. (Nach vier roten Karten hatte Jena keinen Wechselspieler mehr auf der Bank!)
Die Höhe des Sieges darf nicht überbewertet werden, aber der Erfolg gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben bis zum Jahresende. Am Samstag treffen die Sondershäuser auf den letztjährigen Ligaprimus vom Thüringer HC (Sa, 29.11.14, 17:30h Dreifelderhalle).
Statistik:
THV Pokal Achtelfinale: SV Einheit Sondershausen – HBV Jena 31:18 (17:8)
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Stietzel – Gerlach (4), Weise (3), Köhler (1), Graw, Bornemeier (10), Bischoff (3), Hohlbein (1), Thormann (5), Döhrer (2), Lenk, Kohl (2), Neumann; Strafwürfe: Sondershausen 4 (4) / Jena 11 (6); Zeitstrafen: Sondershausen 6 / Jena 9; Rote Karten: Sondershausen 0 / Jena 4; Zuschauer: 60.
David Barth






