Zum Thema Tourismusverband
Samstag, 10. Januar 2015, 14:40 Uhr
Wenn ich nicht mehr weiter weis, gründe ich einen Arbeitskreis, so Kreistagsmitglied Reiner Scheerschmidt zur bevorstehenden Gründung eines neuen Tourismusverbandes...
Dieses geflügelte Wort kennen sicherlich noch die meisten Älteren aus früheren Zeiten. Genau so verhält es sich bei dem ins Auge gefassten Termin zur Gründung des Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser.
Es grenzt fast an Eulenspiegelei, einen Verband zu gründen, von dem niemand weis, was er überhaupt bezwecken soll, aber die Initiatoren wollen ihn mit aller Gewalt.
Entsprechend dessen was bis jetzt zu erfahren war, hat man außer dass man für den Verband zusätzliches Geld benötigt, keinerlei Vorstellungen was nach der Gründung weiter passieren soll.
Rund ein halbes Jahr soll vergehen, bis man sich einigen will, was soll und was will der Verband?
Mit Worthülsen ist man seitens der Befürworter nicht sparsam, um mit vielen Worten, hochtrabend nichts zu sagen.
Wozu wird der Verein überhaupt benötigt? Gibt es nicht im Landratsamt und auch in den einzelnen Stadtverwaltungen Verantwortliche für die Tourismusentwicklung? Werden deren Arbeitsplätze in Zukunft überflüssig, wenn der Verein arbeitet?
Eine Möglichkeit ist auch, dass man die Verantwortlichkeit der Verwaltung auf einen Verein abschieben will?
Welche Vereinsform soll gewählt werden? Wie soll die Satzung aussehen ?
Fast beschlossene Sache scheint auch zu sein, dass der Kyffhäuserkreis dem Verein als Mitglied beitritt, denn der Beitrag scheint auch schon beschlossene Sache.
Übergeht man wieder einmal die Mitglieder des Kreistages und kehrt zu alten Methoden zurück, bei denen diese nur Abnicker bzw. Stimmvolk sind?
Nun warten wir das Abstimmungsergebnis ab. Meine Zustimmung zu dieser Vereinsmitgliedschaft wird es nicht geben, falls die Kreistagsmitglieder überhaupt noch gefragt werden.
Hatten wir nicht schon einen Tourismusverband, der außer Insolvenz nichts gebracht hat? Lernen manche Befürworter nie aus und versuchen erneut zu testen, wieviel Geld man in unerforschte Tiefen versenken kann, ohne einen konkreten Nutzen aufzuzeigen?
Für mich ist es nicht verwunderlich, wenn die Gründungsmitgliederzahl äußerst gering ist.
Eine Alternative wäre auch, die Gründung des Tourismusvereins erst dann vorzunehmen, wenn alle organisatorischen Fragen bis ins Detail geklärt sind.
Rainer Scheerschmidt
Mitglied es Kreistages des
Kyffhäuserkreis
(VIBT)
Autor: khhDieses geflügelte Wort kennen sicherlich noch die meisten Älteren aus früheren Zeiten. Genau so verhält es sich bei dem ins Auge gefassten Termin zur Gründung des Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser.
Es grenzt fast an Eulenspiegelei, einen Verband zu gründen, von dem niemand weis, was er überhaupt bezwecken soll, aber die Initiatoren wollen ihn mit aller Gewalt.
Entsprechend dessen was bis jetzt zu erfahren war, hat man außer dass man für den Verband zusätzliches Geld benötigt, keinerlei Vorstellungen was nach der Gründung weiter passieren soll.
Rund ein halbes Jahr soll vergehen, bis man sich einigen will, was soll und was will der Verband?
Mit Worthülsen ist man seitens der Befürworter nicht sparsam, um mit vielen Worten, hochtrabend nichts zu sagen.
Wozu wird der Verein überhaupt benötigt? Gibt es nicht im Landratsamt und auch in den einzelnen Stadtverwaltungen Verantwortliche für die Tourismusentwicklung? Werden deren Arbeitsplätze in Zukunft überflüssig, wenn der Verein arbeitet?
Eine Möglichkeit ist auch, dass man die Verantwortlichkeit der Verwaltung auf einen Verein abschieben will?
Welche Vereinsform soll gewählt werden? Wie soll die Satzung aussehen ?
Fast beschlossene Sache scheint auch zu sein, dass der Kyffhäuserkreis dem Verein als Mitglied beitritt, denn der Beitrag scheint auch schon beschlossene Sache.
Übergeht man wieder einmal die Mitglieder des Kreistages und kehrt zu alten Methoden zurück, bei denen diese nur Abnicker bzw. Stimmvolk sind?
Nun warten wir das Abstimmungsergebnis ab. Meine Zustimmung zu dieser Vereinsmitgliedschaft wird es nicht geben, falls die Kreistagsmitglieder überhaupt noch gefragt werden.
Hatten wir nicht schon einen Tourismusverband, der außer Insolvenz nichts gebracht hat? Lernen manche Befürworter nie aus und versuchen erneut zu testen, wieviel Geld man in unerforschte Tiefen versenken kann, ohne einen konkreten Nutzen aufzuzeigen?
Für mich ist es nicht verwunderlich, wenn die Gründungsmitgliederzahl äußerst gering ist.
Eine Alternative wäre auch, die Gründung des Tourismusvereins erst dann vorzunehmen, wenn alle organisatorischen Fragen bis ins Detail geklärt sind.
Rainer Scheerschmidt
Mitglied es Kreistages des
Kyffhäuserkreis
(VIBT)
