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Spannung pur - Serie gerissen

Samstag, 17. Januar 2015, 18:46 Uhr
Gegen den Buxtehuder SV mussten die Damen des Thüringer HC ihre erste Niederlage in der laufenden Saison verkraften. Nach einer guten ersten Hälfte des THC drehte sich das Spiel zu Gunsten der Buxtehuder. Vor allem eine Spielerin machte den Thüringern zu schaffen...

Der Thüringer HC unterlag dem Buxtehuder SV mit 25:28 (15:12) und musste die erste Punktspielniederlage seit zwei Jahren einstecken. Auffälligste Spielerin der Partie war Buxtehudes Rückraumspielerin Jessica Oldenburg, die sieben Feldtreffer erzielte, für den Thüringer HC trafen Svenja Huber und Katrin Engel je 5 Mal. Die Partie setzte in allen Belangen Maßstäbe für spannenden und fairen Handballsport.

Herbert Müller vom THC beglückwünschte den Gegner zum verdienten Sieg. "In der zweiten Halbzeit hat uns Buxtehude im Angriff den Schneid abgekauft - wir haben wie in Leipzig nach einer guten ersten Hälfte die Zügel schleifen lassen. Buxtehude hat das gut genutzt. Was Jessica Oldenburg heute geleistet hat, verdient höchste Anerkennung."

Dirk Leun, Trainer des BSV, ließ seine Mannschaft die ganze letzte Woche ausschließlich Verteidigung trainieren. "Wenn wir eine Chance haben wollten, war das der Weg. Es waren heute über 60 Minuten Handball mit Kraft, Leidenschaft und Herz. Beide Mannschaften haben heute Enormes geleistet. Kompliment. Der Schlüssel zum Sieg: Wir haben heute die stärkste Waffe des THC, sein enormes Tempospiel, entschärfen können und sie unter 25 Toren gehalten."

Statistik:
Buxtehuder SV: Antje Lenz, Julia Gronemann; Marcella Deen, Laura Schultze, Ulrika Ägren (3), Lone Fischer (5/5), Randy Bülau, Lena Zelmel (2), Friederike Gubernatis (3), Lotta Heinrich, Jesscia Oldenburg (7), Emily Bölk (3), Maxi Hayn (3), Stefanie Melbeck (2).

Thüringer HC: Krause, Jana Dinah Eckerle; Nadeshda Nadgornaja (3), Sonja Frey (2), Franziska Mietzner (2), Martine Smeets (2), Meike Schmelzer, Danick Snelder (2), Katrin Engel (5/3), Yuliia Snopova, Lydia Jakubisova (1), Svenja Huber (5), Kerstin Wohlbold (3).

Strafwürfe: 5/5 - 5/4.
Zeitstrafen: 2 - 6.
Schiedsrichter: Michael Kilp/Christoph Maier.
Autor: red

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