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Stiftung Finneck erstmals auf Thüringen-Ausstellung

Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:16 Uhr
Präsentation aller Bereiche/ Tagesaktionen/ Verkauf von Eigenprodukten aus den Standorten Sömmerda, Buttstädt, Artern und Bad Frankenhausen...

Rastenberg. Wenn sich ab 28. Februar die Türen der Messehalle Erfurt zur Thüringen-Ausstellung 2015 öffnen, gehört die Stiftung Finneck erstmals zu den Ausstellern. Bis zum 8. März wird sich die kirchliche Einrichtung im Verbund der Diakonie, in der Messehalle 1 als sozialer Dienstleister präsentieren und dabei ihr vielseitiges und qualitativ hochwertiges fachliches Know how als Träger der Behindertenarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe sowie als Bildungseinrichtung vorstellen. Immerhin betreuen über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur am Hauptsitz der Stiftung in Rastenberg, sondern auch in Sömmerda, Buttstädt, Artern und Bad Frankenhausen etwa 1.150 Menschen mit und ohne Behinderung in den Fachbereichen Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Wohnen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Mit der Teilnahme an der Thüringen-Ausstellung möchte die Stiftung Finneck ihre Angebote, Dienstleistungen und Spezialisierungen über die Grenzen des Landkreises Sömmerda und des Kyffhäuserkreises hinaus für potentielle Interessenten, Partner, Kunden, Unterstützer und Helfer bekannt machen. Das Spektrum reicht dabei von A, wie z. B. Autismusförderung, attraktiver Arbeitgeber oder Ambulant Betreutes Wohnen bis Z, wie u.a. die Leistungen und Produkte der Zweigwerkstätten oder bis zum Wohn- und Betreuungsprojekt für Senioren mit Behinderung, das in Buttstädt geplant ist. Mit Bild- und Infomaterial sowie im Gespräch haben die Besucher die Möglichkeit, die Dienstleistungen, sozialen Angebote und das Leben in der Stiftung Finneck näher kennenzulernen. Vertreter aller Fachbereiche sind während der gesamten Thüringen-Ausstellung vor Ort. Offen gebliebene Fragen werden gern im Nachgang im persönlichen Kontakt vom Fachvertreter der Stiftung beantwortet.

Darüber hinaus werden Stiftungsmitarbeiter und –klienten in Tagesaktionen ausgewählte Projekte und Themen, wie das in Thüringen bisher einmalige Projekt „Baby an Bord“, das Kunsthaus „LUKAS“, die Herstellung von Kerzen, die Arbeit mit Menschen mit Autismus, den Berufsbildungsbereich, die Arbeit der Schülerfirmen und den Familienentlastenden Dienst, interaktiv und ausführlich vorstellen.

Messebesucher haben zudem die Gelegenheit, Produkte aus den sechs zur Stiftung Finneck gehörenden Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu kaufen. Im Angebot sind Öko-Gewürze, Kerzen in verschiedenen Formen und Farben, Holzspielzeug, Gartenmöbel, Schlüsselanhänger sowie Holzerzeugnisse.

Das Team der Stiftung Finneck freut sich darauf, an ihrem Stand in der Messehalle 1 mit vielen Messebesuchern ins Gespräch zu kommen. Unser Anliegen ist es, nicht nur ein Bild von unseren Leistungen, Angeboten und Projekten zu vermitteln, sondern den, unsere Arbeit bestimmenden Gedanken der gelebten Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.



Unsere Tagesaktionen:

1. März 2015:

Vorstellung des Kunsthauses „LUKAS“ Buttstädt

Das Kunsthaus „LUKAS“ wurde im Oktober 2014 eröffnet. Hier haben Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, sich gemeinsam künstlerisch zu betätigen. An diesem Tag kann man diesen Ansatz in Aktion selbst erleben und ausprobieren.

2. März 2015:

Die Kerzenherstellung – ein Arbeitsfeld in den Finneck-Werkstätten

Die Besucher bekommen Einblicke in die Kerzenherstellung. In Gesprächen und durch verschiedene Anschauungskerzen werden die Techniken zum Kerzengießen vorgestellt und die Produktpalette in diesem Bereich veranschaulicht. Die Besucher haben die Möglichkeit, unter Anleitung Kerzenrohlinge kreativ mit Serviettentechnik selbst zu gestalten.

3. März 2015:

Eine weitere Spezialisierung der Stiftung Finneck ist die Arbeit mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Für den Bereich Wohnen und Arbeiten werden u. a. tiergestützte therapeutische Angebote mit Alpakas angeboten.

4. März 2015:

Das in Thüringen bisher einmalige Projekt „Baby an Bord“ ist ein präventives Programm. Es verfolgt das Ziel, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen das „Elternsein“ zu üben und dabei zu spüren, was es heißt, verantwortungsbewusste Elternschaft zu übernehmen. Die Besucher haben die Chance, das Projekt mit einem Musterbaby kennenzulernen und selbst auszuprobieren.

Innerhalb der Angebote der „Interdisziplinären Frühförderung“ stehen Fachkräfte zur Verfügung, um Fragen zur Entwicklung des Kindes zu beantworten.

5. März 2015:

Unter dem Motto „Bildung ist mehr … – Berufliche Bildung für alle“ stellen sich der Berufsbildungsbereich und Sozialdienst der Finneck- Werkstätten vor.

Die Besucher bekommen Informationen über das Aufnahmeverfahren im Berufsbildungsbereich, die Angebote in der beruflichen und allgemeinen Bildung und über verschiedene Fördermaßnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten der Teilnehmer.

Bei verschiedenen kognitiven Übungen haben die Besucher die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten selbst und unter Anleitung zu testen.

Des Weiteren wird eine anonyme Umfrage zum Thema „Inklusion, Menschen mit Behinderungen, WfbM und eigne Ziele“ durchgeführt.

6. März 2015:

Die Schülerfirma „Kunstgewerbe" der Finneck-Schule "Maria Martha" präsentiert sich mit ihren Produkten, Zuckertüten aus Holz und Dekorationsartikeln. Die Besucher haben an diesem Tag die Möglichkeit, Zuckertüten in vier verschiedenen Größen zu erwerben oder diese selbst herzustellen. Für Kinder der Altersgruppe 8 bis 12 Jahre wird die Herstellung eines Modellautos aus Holz angeboten.

7. März 2015:

Der Familienentlastende Dienst der Stiftung Finneck unterstützt und entlastet Familien mit behinderten und pflegebedürftigen Angehörigen. An diesem Tag kann man sich sowohl über das Leistungsspektrum als auch über eine ehrenamtliche Tätigkeit beraten lassen. Gleichzeitig finden über den Tag verteilt verschiedene Kreativangebote für Kinder statt.
Autor: khh

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