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Unnötige Niederlage

Dienstag, 03. Februar 2015, 00:14 Uhr
In der Thüringer Handball- Verbandsliga Staffel III km es zum Spiel HSG Hörselgau/Waltershausen II – SV Einheit Sondershausen. Wie es lief, hat kn erfahren...

Eine unnötige Niederlage kassierten Sondershausens Handballer beim Gastspiel bei der HSG Hörselgau/Waltershausen II. Zwar reisten elf Spieler mit nach Waltershausen an die A4 aber die Alternativen im Rückraum fehlten. Doch nicht nur Mathias Bornemeier, Christian Gerlach, Robert Köhler und Tobias Thormann fehlten, auch das angesetzte Schiedsrichtergespann blieb dem Anpfiff fern. Bei der Ansetzung wurde wohl die Verbandsligapartie nicht mit übermittelt, denn zur Halbzeit waren die eigentlichen Referees in der Halle.

Den Anpfiff zur Partie machten dann die Hörselgauer Frosch und Schwabe und die Heimmannschaft kam besser in die Partie – 3:0. Die Sondershäuser taten sich in den ersten Minuten schwer und liefen dem Spiel erstmal hinterher – 6:3. Die Sondershäuser haderten mit so einigen Entscheidungen der Referees und fühlten sich stellenweise benachteiligt. Der zwischenzeitliche Anschluss zum 6:5 war nur ein kurzes Aufbäumen der Sondershäuser vom Ergebnis her, denn die Gastgeber drückten wieder und kamen so zu schnellen und einfachen Treffern – 10:6. In dieser Phase war gehörig Wut im Bauch einiger Spieler und so kam auch etwas mehr Härte in die Partie. Ein Wechsel auf der Torhüterposition und eine neue Deckungsvariante brachte den Sondershäusern dann etwas Sicherheit (20.) und so konnte der Rückstand bis zur Halbzeit erstmal wieder verringert werden – 11:9.

Der Pausenpfiff kam etwas verfrüht für die Gäste, denn in den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatten sie einen kleinen Lauf und konnten sich so wieder herankämpfen. Auch den Angriff der Gastgeber hatten die Sondershäuser etwas besser im Griff.

Im zweiten Durchgang taten sich die Sondershäuser vor allem im Angriff schwer. Auf die Manndeckung gegen Michael Döhrer hatten die Sondershäuser keine richtige Antwort. Zwar konnte Tobias Kästner einige Male seine Mitspieler gut in Szene setzen, aber viele Würfe wollten einfach nicht im Tor landen. Auch bei den Gastgebern war das Tore werfen nun Mangelware, da die Sondershäuser Deckung besser stand und oftmals nur durch Strafwurfentscheidungen (insgesamt 13 gegen Sondershausen) überwunden werden konnte. Der Rückstand schmolz mehrmals auf ein Tor aber den Bock konnten die Sondershäuser nicht umstoßen. Die Gastgeber verwalteten die Führung clever und kaum waren die Sondershäuser auf ein Tor ran, gab es wieder einen Strafwurf für die Hörselgauer, welche eiskalt verwandelt wurden. Nach und nach schwanden dann auch die Kräfte seitens der Gäste und so war es mit dem Ausgleich immer schwieriger. Beim 21:20 bekamen die Sondershäuser, 30 Sekunden vor dem Abpfiff nochmal einen Strafwurf gegen sich, für ein Foulspiel ca. 16 m vom Sondershäuser Tor entfernt. So verloren die Einheitler am Ende mit 22:20.

Eine völlig unnötige Niederlage. Mit mehr Alternativen im Rückraum und weniger technischen Fehlern, wäre ein Sieg locker drin gewesen. So jubelten die Gastgeber, die die Hälfte ihrer Treffer vom Punkt markieren konnten.
Am kommenden Freitag sind die Sondershäuser im Pokal gefordert. Zu Hause gegen die Vertretung vom HSV Ronneburg geht es um den Einzug ins Halbfinale des Landespokals. Anwurf ist um 19 Uhr in der Sporthalle „Am Rosengarten“.

Statistik:
HSG Hörselgau/Waltershausen II – SV Einheit Sondershausen 22:20 (11:9) 
 
Einheit Sondershausen spielte mit: Stietzel (bis 20.), Barth (ab 20.) – Weise, Graw (5), Kästner (1), Bischoff, Hohlbein (3), Döhrer (4), Lenk (1), Kohl (5), Neumann (1); Strafwürfe: Hörselgau 13 (11) / Sondershausen 6 (5); Strafminuten: Hörselgau 1 / Sondershausen 3; Zuschauer: 65.

David Barth
Autor: khh

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