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In Berlin für die Hohe Schrecke geworben

Dienstag, 03. Februar 2015, 09:23 Uhr
Vom 16. bis 25. Januar fand in Berlin die Internationale Grüne Woche statt. Als Partnerlandkreis des vom Landwirtschaftsministerium organisierten Thüringenstandes hatte sich Sömmerda beworben und den Zuschlag bekommen. Mit dabei waren diesmal auch Vertreter des Vereins "Hohe Schrecke"...


Am Stand "Natur und Erholung" des Landkreises Sömmerda konnten sich interessierte Besucher über das gerade laufende Naturschutzgroßprojekt, das in der Entwicklung befindliche Rad- und Wanderwegenetz, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten sowie zu Freizeittipps rund um die Hohe Schrecke informieren.

Steffen Hädrich und Petra Kohlmann waren als Vertreter des Vereins Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft die gesamte Messezeit präsent und erklärten ausführlich die Konzeption des laufenden Projektes, Freizeitmöglichkeiten sowie Besonderheiten in Fauna, Flora und die geographischen Lage des Gebietes. Unterstützt wurden sie an verschiedenen Tagen durch die Vereinsvorsitzende und Bürgermeisterin von Wiehe, Dagmar Dittmer, den Holzexperten Dr. Jürgen König sowie den Wanderbuchautor Roland Geißler.

Ein besonderer Hingucker am Stand waren die beiden Holzmodelle der Urwaldkäfer, die so manchen Besucher zum näheren Hinschauen und Nachfragen bewegten. Zusätzlich gab es ein Bühnenprogramm und Aktionsstände, wo unter anderem der Holzkünstler Dieter Krüger, die Natur- und Landschaftsführerin Petra Kohlmann und der Koch Daniel Reuber beteiligt waren. Letzterer hat beim Showkochen ein leckeres Lammgericht für die Zuschauer bereitet, bei dem die regionale Marke "Weidewonne" im Mittelpunkt des Geschehens stand.

Insgesamt weckten alle Aussteller des Landkreises großes Interesse bei den Besuchern und konnten damit wesentlich zur Bekanntheit Sömmerdas und seiner näheren sowie weiteren Umgebung beitragen.

Zwei Originalstimmen der Teilnehmer vor Ort:
"Ich möchte die Organisation durch das Landratsamt Sömmerda loben! Es war sicherlich eine Herausforderung, alle Aspekte zu berücksichtigen, aber alles geklappt." Dieter Krüger

"Als Vertreter des Vereins "Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft" führten wir mit vielen Besuchern der Grünen Woche Gespräche. Angezogen durch die Modelle unserer Urwaldreliktkäfer wurde uns "gefühlte" 1.000mal die Frage gestellt: "Hohe Schrecke - wo ist das denn?" Schnell konnten wir aufklären, dass Thüringen nicht nur aus dem Thüringer Wald besteht und es noch viele Orte in unserem Bundesland gibt, die es lohnt entdeckt zu werden. Schnell war die Begeisterung groß als wir von unberührten Buchenwäldern, weiten Ebenen und den Besonderheiten in und um die Hohe Schrecke berichteten.

Das Fazit unserer Gesprächspartner war oft: "Also ist Ihre Gegend noch ein Geheimtipp für Naturliebhaber, die aktiv sein wollen und gleichzeitig eine unverwechselbare Kulturlandschaft erfahren wollen!". Das war natürlich wie Balsam auf unsere Seelen und gleichzeitig ein Zeichen, dass wir auf einem guten Weg sind. Aber nicht nur mit den Besuchern auch mit den anderen Ausstellern sind wir ins Gespräch gekommen. Dabei wurden Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.

Gemeinsam zogen wir als Standbetreuer - Dagmar Dittmer, Petra Kohlmann, Roland Geißler, Dr. Jürgen König und ich - ein positives Fazit. Wir werden mit der Messeteilnahme keinen messbaren Besucherstrom auslösen, immerhin ist es aber ein Baustein im Mosaik der Aktivitäten, um die Hohe Schrecke einem größerem Kreis an Interessenten bekannt zu machen."
Steffen Hädrich
Autor: red

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