Wie geht es weiter?
Dienstag, 03. Februar 2015, 13:14 Uhr
Die Leiterin der Kulturabteilung in der Thüringer Staatskanzlei, Elke Harjes-Ecker und Dr. Patrick S. Föhl, Projektleiter für die Erarbeitung der Kulturentwicklungskonzeption (KEK) haben vergangene Woche die Landrätinnen und Bürgermeister der Modellregion Nordthüringen zu einem Austausch- und Informationstreffen eingeladen...
Zahlreiche kommunale Vertreter nahmen die Gelegenheit wahr, sich in dieser Runde über den Stand der Arbeit am Konzept zu informieren.
Es wurden die Arbeitsergebnisse für die Schwerpunktthemen Kulturelle Bildung, Netzwerkarbeit und Kulturtourismus vorgestellt und diskutiert, die während der Kulturworkshops, aus Strukturanalysen sowie zahlreichen Interviews und Gesprächen mit Akteuren entstanden sind. Diese reichen von der Gründung von Kulturkindergärten, über die Etablierung von regionalen Ankereinrichtungen für die Kulturentwicklung bis zur möglichen Neuordnung der kulturtouristischen Strategie der beiden Landkreise.
Dank des großen Interesses am Erarbeitungsprozess ist es gelungen, in nur 13 Monaten gute Ergebnisse für ein zukunftsfähiges Kulturkonzept vorweisen zu können. Aufgrund der Beteiligung einer breiten Akteursgruppe von Politikern über Kulturschaffende bis hin zu ehrenamtlich Engagierten, treffen die erarbeiteten Handlungsempfehlungen auf eine breite Akzeptanz. Für eine aktive Teilnahme dieser und weiterer Akteure in der Umsetzungsphase der avisierten Modellprojekte sind also gute Voraussetzungen geschaffen.
Mit einem breit angelegten überregionalen Kulturforum im April wird die Erarbeitungsphase abgeschlossen sein. Doch was passiert dann?
Nicht wenige Bürgermeister gaben ihrer Sorge Ausdruck, dass sie für die Umsetzung der Handlungsempfehlungen wegen fehlender personeller Strukturen nicht genügend Ressourcen zur Verfügung hätten. Geht es im Konzept doch vor allem darum, die gewachsenen Strukturen in der breiten Kulturlandschaft der Modellregion so miteinander zu verknüpfen, dass zukunftsfähige Kooperationen entstehen, die das Angebot nicht schmälern. Für diese Aufgabe bedarf es einer guten Koordination, bei der die Fäden zusammenlaufen, die in Förderproblematiken berät, Themen bündelt und Akteure zusammenbringt.
Die Thüringer Staatskanzlei wird sich dafür einsetzen, dass die Umsetzung der Kulturentwicklungskonzeptionen auch weiter unterstützt wird. Bis zum Kulturforum im April stehen neben der Arbeit an der Endfassung der Konzeption noch einige Termine auf dem Programm: Der Regionalbeirat tagt im Februar, zahlreiche Foren in der Modellregion und im Freistaat werden genutzt, um die Ergebnisse des Prozesses an Interessierte zu kommunizieren, am 16. März findet die Abschlussveranstaltung für die Nordthüringer Modellregion im Panoramamuseum Bad Frankenhausen statt.
Schon jetzt sind auf der Projektseite kulturkonzept-kyf-ndh.de die Teilgutachten zum Kulturtourismus sowie zur Finanzierungsstruktur veröffentlicht. In den nächsten Tagen folgen unter anderem die Gutachten zur Kulturellen Bildung sowie zur Netzwerkarbeit. Im März wird dann das zusammenfassende Abschlussgutachten veröffentlicht.
Die Erarbeitung des Kulturentwicklungskonzeptes wird von der Thüringer Staatskanzlei gefördert. Der Prozess wird von Dr. Patrick S. Föhl, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, geleitet.
Autor: redZahlreiche kommunale Vertreter nahmen die Gelegenheit wahr, sich in dieser Runde über den Stand der Arbeit am Konzept zu informieren.
Es wurden die Arbeitsergebnisse für die Schwerpunktthemen Kulturelle Bildung, Netzwerkarbeit und Kulturtourismus vorgestellt und diskutiert, die während der Kulturworkshops, aus Strukturanalysen sowie zahlreichen Interviews und Gesprächen mit Akteuren entstanden sind. Diese reichen von der Gründung von Kulturkindergärten, über die Etablierung von regionalen Ankereinrichtungen für die Kulturentwicklung bis zur möglichen Neuordnung der kulturtouristischen Strategie der beiden Landkreise.
Dank des großen Interesses am Erarbeitungsprozess ist es gelungen, in nur 13 Monaten gute Ergebnisse für ein zukunftsfähiges Kulturkonzept vorweisen zu können. Aufgrund der Beteiligung einer breiten Akteursgruppe von Politikern über Kulturschaffende bis hin zu ehrenamtlich Engagierten, treffen die erarbeiteten Handlungsempfehlungen auf eine breite Akzeptanz. Für eine aktive Teilnahme dieser und weiterer Akteure in der Umsetzungsphase der avisierten Modellprojekte sind also gute Voraussetzungen geschaffen.
Mit einem breit angelegten überregionalen Kulturforum im April wird die Erarbeitungsphase abgeschlossen sein. Doch was passiert dann?
Nicht wenige Bürgermeister gaben ihrer Sorge Ausdruck, dass sie für die Umsetzung der Handlungsempfehlungen wegen fehlender personeller Strukturen nicht genügend Ressourcen zur Verfügung hätten. Geht es im Konzept doch vor allem darum, die gewachsenen Strukturen in der breiten Kulturlandschaft der Modellregion so miteinander zu verknüpfen, dass zukunftsfähige Kooperationen entstehen, die das Angebot nicht schmälern. Für diese Aufgabe bedarf es einer guten Koordination, bei der die Fäden zusammenlaufen, die in Förderproblematiken berät, Themen bündelt und Akteure zusammenbringt.
Die Thüringer Staatskanzlei wird sich dafür einsetzen, dass die Umsetzung der Kulturentwicklungskonzeptionen auch weiter unterstützt wird. Bis zum Kulturforum im April stehen neben der Arbeit an der Endfassung der Konzeption noch einige Termine auf dem Programm: Der Regionalbeirat tagt im Februar, zahlreiche Foren in der Modellregion und im Freistaat werden genutzt, um die Ergebnisse des Prozesses an Interessierte zu kommunizieren, am 16. März findet die Abschlussveranstaltung für die Nordthüringer Modellregion im Panoramamuseum Bad Frankenhausen statt.
Schon jetzt sind auf der Projektseite kulturkonzept-kyf-ndh.de die Teilgutachten zum Kulturtourismus sowie zur Finanzierungsstruktur veröffentlicht. In den nächsten Tagen folgen unter anderem die Gutachten zur Kulturellen Bildung sowie zur Netzwerkarbeit. Im März wird dann das zusammenfassende Abschlussgutachten veröffentlicht.
Die Erarbeitung des Kulturentwicklungskonzeptes wird von der Thüringer Staatskanzlei gefördert. Der Prozess wird von Dr. Patrick S. Föhl, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, geleitet.

