Forum: Bewegt Griechenland Europa?
Donnerstag, 05. Februar 2015, 11:37 Uhr
Die neue griechische Regierung bestimmt die Schlagzeilen in den Medien. Unverkennbar, dass eine andere Politik in Griechenland angestrebt wird und der Ministerpräsident sowie sein Finanzminister dafür in Europa auf Werbetour sind, so beginnt ein Leserbrief, der heute die Nordthüringer-Online-Zeitungen erreichte...
Uns wird erklärt, dass die Griechen immer mehr Geld von Europa haben wollen und ihre Schulden nicht zurück zahlen, weil sie das Geld nun für unbezahlbare Wahlversprechen ausgeben wollen.. Ist es nicht so, dass die bisherige Politik mit "Unterstützung" und Duldung der EU in diesem Lande gescheitert ist? Richtig ist, dass Geld geflossen ist. Richtig ist, dass mit diesen Milliarden die europäischen Gläubiger, vor allem Banken, bedient wurden und das Volk mit Sparmaßnahmen in die soziale Katastrophe geführt wurden.
Die überaus zahlreichen Superreichen sind in dieser Krise noch reicher geworden und zahlen keine Steuern. Diese Art von Sparpolitik ist nicht nur in Griechenland gescheitert. Die Wirtschaft wurde nicht mit Krediten für notwendige Investitionen bedient.und der wirtschaftliche Kollaps wurde damit befördert. Die Alarmglocken für eine längst überfällige andere Politik läuten schon langer, wurden aber von den neoliberalen Politikern nicht zur Kenntnis genommen.
Spanien, Portugal und andere Länder der EU stehen vor gleichen Problemen und schauen aufmerksam nach Griechenland. Ob es gefällt oder nicht, die neue Regierung will in Griechenland eine politische Grundreinigung und sucht dafür in Europa Verständnis und Partner. In Europa ist etwas in Bewegung geraten, was die Politik endlich zur Kenntnis nehmen muss. Der Regierungschef und sein Finazminister werben nicht für mehr Geld und Geschenke, sondern für mehr Zeit wichtige Schritte, wie die Reichenbesteuerung u.a. anzugehen.
Es ist an der Zeit, dass Die EU neue Zeichen zur gescheiterten Sparpolitik setzt. Nicht ein Europa der Banken und ihrer permanenten Rettung, sondern ein Europa der Menschen im friedlichen Miteinander ist das Credo.
Rolf-Dieter Reiber
6565 Ichstedt
Uns wird erklärt, dass die Griechen immer mehr Geld von Europa haben wollen und ihre Schulden nicht zurück zahlen, weil sie das Geld nun für unbezahlbare Wahlversprechen ausgeben wollen.. Ist es nicht so, dass die bisherige Politik mit "Unterstützung" und Duldung der EU in diesem Lande gescheitert ist? Richtig ist, dass Geld geflossen ist. Richtig ist, dass mit diesen Milliarden die europäischen Gläubiger, vor allem Banken, bedient wurden und das Volk mit Sparmaßnahmen in die soziale Katastrophe geführt wurden.
Die überaus zahlreichen Superreichen sind in dieser Krise noch reicher geworden und zahlen keine Steuern. Diese Art von Sparpolitik ist nicht nur in Griechenland gescheitert. Die Wirtschaft wurde nicht mit Krediten für notwendige Investitionen bedient.und der wirtschaftliche Kollaps wurde damit befördert. Die Alarmglocken für eine längst überfällige andere Politik läuten schon langer, wurden aber von den neoliberalen Politikern nicht zur Kenntnis genommen.
Spanien, Portugal und andere Länder der EU stehen vor gleichen Problemen und schauen aufmerksam nach Griechenland. Ob es gefällt oder nicht, die neue Regierung will in Griechenland eine politische Grundreinigung und sucht dafür in Europa Verständnis und Partner. In Europa ist etwas in Bewegung geraten, was die Politik endlich zur Kenntnis nehmen muss. Der Regierungschef und sein Finazminister werben nicht für mehr Geld und Geschenke, sondern für mehr Zeit wichtige Schritte, wie die Reichenbesteuerung u.a. anzugehen.
Es ist an der Zeit, dass Die EU neue Zeichen zur gescheiterten Sparpolitik setzt. Nicht ein Europa der Banken und ihrer permanenten Rettung, sondern ein Europa der Menschen im friedlichen Miteinander ist das Credo.
Rolf-Dieter Reiber
6565 Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
