Gefüllte Knödel und dicke Fische
Freitag, 06. Februar 2015, 08:04 Uhr
Am Montag dieser Woche kontrollierten Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt am Grenzübergang Johanngeorgenstadt einen 32jährigen Mann aus Thüringen, der zu Fuß aus Tschechien einreiste...
Eine erste Überprüfung der Person ergab Anhaltspunkte für Drogenkontakt. Bei der anschließenden Gepäckkontrolle fanden die Zöllner in einem von zwei in Tschechien gekauften Knödeln eine nicht alltägliche Füllung. Im Inneren war eine Tüte mit 15 Gramm Crystal versteckt.
Gegen den Mann mit Wohnsitz in Thüringen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ein.
Am Abend des nächsten Tages ging den Zöllnerinnen und Zöllnern im Stadtgebiet von Johanngeorgenstadt ein noch dickerer Fisch mit mehr als 150 Gramm Crystal ins Netz. Den Kontrolleuren fiel ein Passat mit Greizer Kennzeichen auf. Sie forderten das Fahrzeug zum Anhalten auf. Eine Beamtin beobachtete, dass kurz vor dem Anhalten ein Gegenstand aus dem offenem Beifahrerfenster geworfen wurde.
Die Zöllnerin fand daraufhin eine weiße Cremedose aus Plastik, die zwei Cliptüten mit 150 Gramm Crystal enthielt. Dabei wurde den Verdächtigen das Wetter zum Verhängnis. Die Dose war im unberührten Schnee gelandet und hatte typische Wurfspuren hinterlassen. Auch diese beiden 25 und 26 Jahre alten Männer wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen.
Den aufmerksamen Kolleginnen und Kollegen ist es zu verdanken, dass Drogen mit einem Schwarzmarktwert von rund 13.000 Euro sichergestellt werden konnten!, sagte der Sprecher des Erfurter Hauptzollamtes Mario Thürmer.
Das Zollfahndungsamt Dresden übernahm in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen. Gegen den 25jährigen Beschuldigten erließ inzwischen das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz Haftbefehl. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
Autor: redEine erste Überprüfung der Person ergab Anhaltspunkte für Drogenkontakt. Bei der anschließenden Gepäckkontrolle fanden die Zöllner in einem von zwei in Tschechien gekauften Knödeln eine nicht alltägliche Füllung. Im Inneren war eine Tüte mit 15 Gramm Crystal versteckt.
Gegen den Mann mit Wohnsitz in Thüringen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ein.
Am Abend des nächsten Tages ging den Zöllnerinnen und Zöllnern im Stadtgebiet von Johanngeorgenstadt ein noch dickerer Fisch mit mehr als 150 Gramm Crystal ins Netz. Den Kontrolleuren fiel ein Passat mit Greizer Kennzeichen auf. Sie forderten das Fahrzeug zum Anhalten auf. Eine Beamtin beobachtete, dass kurz vor dem Anhalten ein Gegenstand aus dem offenem Beifahrerfenster geworfen wurde.
Die Zöllnerin fand daraufhin eine weiße Cremedose aus Plastik, die zwei Cliptüten mit 150 Gramm Crystal enthielt. Dabei wurde den Verdächtigen das Wetter zum Verhängnis. Die Dose war im unberührten Schnee gelandet und hatte typische Wurfspuren hinterlassen. Auch diese beiden 25 und 26 Jahre alten Männer wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen.
Den aufmerksamen Kolleginnen und Kollegen ist es zu verdanken, dass Drogen mit einem Schwarzmarktwert von rund 13.000 Euro sichergestellt werden konnten!, sagte der Sprecher des Erfurter Hauptzollamtes Mario Thürmer.
Das Zollfahndungsamt Dresden übernahm in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen. Gegen den 25jährigen Beschuldigten erließ inzwischen das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz Haftbefehl. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
