Hannah Arendt
Sonntag, 01. März 2015, 09:38 Uhr
Mit der Aufführung, HANNAH ARENDT (CA/D/F/IL/LU 2012) BIOGRAPHIE / DRAMA , setzt am Freitag das StuKi 76 im Panorama Museum Bad Frankenhausen seine Filmreihen fort. Wie immer ein Tipp von Fred Böhme...
Regie: Margarethe von Trotta
Buch: Pamela Katz
Darsteller: Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen u.a.
FSK: 6, L.: 113 min
Hannah Arendt arbeitet als Reporterin für The New Yorker. 1961 nimmt sie im Auftrag der Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgt. Sie verarbeitet ihre Erfahrungen in mehreren Artikeln.
Dadurch entsteht ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen, das bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo stößt. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun. Filmstarts.de
Freitag, 06. März, 20:00 UHR IM STUKI 76
Foto Rechteinhaber: nfp
Mit Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 0800-3023666 an bzw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein!
Fred Böhme
Autor: khhRegie: Margarethe von Trotta
Buch: Pamela Katz
Darsteller: Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen u.a.
FSK: 6, L.: 113 min
Hannah Arendt arbeitet als Reporterin für The New Yorker. 1961 nimmt sie im Auftrag der Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgt. Sie verarbeitet ihre Erfahrungen in mehreren Artikeln.
Dadurch entsteht ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen, das bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo stößt. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun. Filmstarts.de
Freitag, 06. März, 20:00 UHR IM STUKI 76
Foto Rechteinhaber: nfp
Mit Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 0800-3023666 an bzw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein!
Fred Böhme

