Tempo 30 – auf vielen Straßen?
Montag, 23. Februar 2015, 22:58 Uhr
Auf der einen Seite sind es Bürger die das Gaspedal nicht tief genug drücken können, auf der anderen Seite fordern Bürger in Sondershausen Tempo 30 – Zonen und mehr Schutzwege…
Eigentlich war es ein Bürger der heute in der Einwohnerversammlung der Wohngebiete von Sondershausen Bebra, Franzberg und Jechaburg mehr Sicherheit und Schutzwege für die Schülerinnen und Schüler forderte, die vom Franzberg in die Grundschule in Talstraße bzw. zum Gymnasium müssen.
Dabei wurden auch eine Tempo 30 Zone gefordert. Bevor es zur Antwort kam, informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass heute im Rathaus Bürger Unterschriften vorgelegt wurden,mit der Forderung in der Borntalstraße eine Tempo – 30 – Zone einzurichten. Hier gab es auf einem Fußgängerüberweg in der Borntalstraße vorige Woche einen schweren Verkehrsunfall, als eine Fußgängerin angefahren wurde.
Wir werden diese Forderungen prüfen, so Kreyer und Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Dazu gibt es ein Kommission u.a. aus Polizei, Stadt und ADAC, welche diese Prüfung an Hand von Kriterien vornehmen wird.
In die Kriterien sind nicht einfach. Auf für den Stadtverkehr wichtigen Durchfahrsstraßen, so auch im Borntal, wo schon am Rand nicht geparkt werden darf und es genügend breite Gehwege gibt, dürfen nicht so einfach Tempo 30 Zonen eingerichtet werden., so Kucksch mit einem Hinweis.
Und auch die Bürger sind sich nicht einig. Wir haben hier in Bebra in unserer Straße eine Tempo 30 Zone und selbst die eigenen Anwohner rasen, so ein Bürger heute.
Und bei der Facebook-Meldung von kn über den Unfall in der Borntalstraße kam die Meinung hoch, was nützen Tempo 30 Zone wenn selbst an Schutzwegen gerast wird.
Und ob der Hinweis von Kreyer hilfreich ist, wir werden in der Borntalstraße stärker blitzen, sehr hilfreich ist, darf bezweifelt werden. Es waren ja im Stadtrat Volksvertreter die jegliches Blitzen durch die Stadt verbieten will und es als Abzocke bezeichnen. Da hilft es nicht, wenn die so schon stark beanspruchte Polizei das allein übernehmen soll.
Übrigens haben diese Volksvertreter nie schlüssig darlegen können, was es echt für einen Unterschied macht, ob an einem bestimmten Tag X zu Uhrzeit Y an einem bestimmten Ort ein Polizist den Blitzer auslöst, oder eine von Stadt autorisierte Person. Vielleicht nutzen diese
Stadtratsmitglieder mal das Medium Zeitung, das schlüssig darzulegen.
Ein wesentlich Unterschied konnte nur Kreyer nennen:
Wenn die Polizei blitzt geht das Bußgeld in den Landeshaushalt und wenn die Stadt blitzt in den Stadthaushalt.
Und wenn dann auch noch Politiker der Stadt über Facebook Blitzerwarnungen raus gibt, dann fühlen sich einige Bürger glatt veralbert, wie kn schon vorige Woche bei Gesprächen mit Bürgern erfuhr.
Man darf also gespannt sein, wie die Entscheidungen zu den geforderten Tempo 30 Zonen und Schutzwegen ausgehen wird.
Beachten Sie die neue Umfrage.
Autor: khhEigentlich war es ein Bürger der heute in der Einwohnerversammlung der Wohngebiete von Sondershausen Bebra, Franzberg und Jechaburg mehr Sicherheit und Schutzwege für die Schülerinnen und Schüler forderte, die vom Franzberg in die Grundschule in Talstraße bzw. zum Gymnasium müssen.
Dabei wurden auch eine Tempo 30 Zone gefordert. Bevor es zur Antwort kam, informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass heute im Rathaus Bürger Unterschriften vorgelegt wurden,mit der Forderung in der Borntalstraße eine Tempo – 30 – Zone einzurichten. Hier gab es auf einem Fußgängerüberweg in der Borntalstraße vorige Woche einen schweren Verkehrsunfall, als eine Fußgängerin angefahren wurde.
Wir werden diese Forderungen prüfen, so Kreyer und Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Dazu gibt es ein Kommission u.a. aus Polizei, Stadt und ADAC, welche diese Prüfung an Hand von Kriterien vornehmen wird.
In die Kriterien sind nicht einfach. Auf für den Stadtverkehr wichtigen Durchfahrsstraßen, so auch im Borntal, wo schon am Rand nicht geparkt werden darf und es genügend breite Gehwege gibt, dürfen nicht so einfach Tempo 30 Zonen eingerichtet werden., so Kucksch mit einem Hinweis.
Und auch die Bürger sind sich nicht einig. Wir haben hier in Bebra in unserer Straße eine Tempo 30 Zone und selbst die eigenen Anwohner rasen, so ein Bürger heute.
Und bei der Facebook-Meldung von kn über den Unfall in der Borntalstraße kam die Meinung hoch, was nützen Tempo 30 Zone wenn selbst an Schutzwegen gerast wird.
Und ob der Hinweis von Kreyer hilfreich ist, wir werden in der Borntalstraße stärker blitzen, sehr hilfreich ist, darf bezweifelt werden. Es waren ja im Stadtrat Volksvertreter die jegliches Blitzen durch die Stadt verbieten will und es als Abzocke bezeichnen. Da hilft es nicht, wenn die so schon stark beanspruchte Polizei das allein übernehmen soll.
Übrigens haben diese Volksvertreter nie schlüssig darlegen können, was es echt für einen Unterschied macht, ob an einem bestimmten Tag X zu Uhrzeit Y an einem bestimmten Ort ein Polizist den Blitzer auslöst, oder eine von Stadt autorisierte Person. Vielleicht nutzen diese
Stadtratsmitglieder mal das Medium Zeitung, das schlüssig darzulegen.
Ein wesentlich Unterschied konnte nur Kreyer nennen:
Wenn die Polizei blitzt geht das Bußgeld in den Landeshaushalt und wenn die Stadt blitzt in den Stadthaushalt.
Und wenn dann auch noch Politiker der Stadt über Facebook Blitzerwarnungen raus gibt, dann fühlen sich einige Bürger glatt veralbert, wie kn schon vorige Woche bei Gesprächen mit Bürgern erfuhr.
Man darf also gespannt sein, wie die Entscheidungen zu den geforderten Tempo 30 Zonen und Schutzwegen ausgehen wird.
Beachten Sie die neue Umfrage.
