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Selbst teure Maschinen haben Mängel

Sonntag, 01. März 2015, 09:39 Uhr
Bohrschrauber, Schlagbohrer oder Bohrhammer – mit oder ohne Akku: welches Werkzeug wo am besten arbeitet, zeigt der große Vergleichstest der Stiftung Warentest. Von 36 Geräten ist nur jedes zweite „gut“. Selbst teure Maschinen haben Mängel...


Die größten Unterschiede im Test offenbarten sich beim Bohren. Ausgerechnet sieben Schlagbohrmaschinen schwächeln beim Schlagbohren. Auch zwei Akku-Schlagbohrschrauber scheitern in Beton.

Sieben Testkandidaten fielen bei der harten Dauerprüfung besonders frühzeitig aus. Sie simuliert viele Jahre intensiver Heimwerkertätigkeit. Bei einem Bohrhammer brach zum Beispiel der Hammerantrieb und es kam zum Motorschaden.

Schadstoffe fanden die Tester erfreulich wenig, die meisten Bohrmaschinen erhielten in diesem Prüfpunkt ein „Gut“ oder „Sehr gut“. Nur in zwei Gerätegriffen fanden sich erhöhte Mengen an Naphthalin.

Für Wohnungen mit Gipskartonwänden oder weichem Mauerwerk empfehlen die Tester einen „guten“ Akku-Bohrschrauber als Allroundwerkzeug. Wer auch härtere Materialien durchlöchern muss, sollte zu einer „guten“ Schlagbohrmaschine greifen. Wer für jeden Zweck optimal ausgerüstet sein will, kombiniert den Akku-Bohrschrauber mit einem Bohrhammer.

Der ausführliche Test Bohrmaschinen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist unter www.test.de/bohrmaschinen abrufbar.
Autor: red

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