Heute wird gestreikt
Montag, 02. März 2015, 11:10 Uhr
Wer heute bei der Post in Sondershausen etwa ein Paket oder ähnliches abgeben wollte, hatte schlechte Karten...
Auf dem Weg in der Stadt traf kn einen Bekannten mit großem Paket. Auf die Frage, na groß eingekauft kam die Antwort: Ich wollte bei der Post eigentlich ein Paket abgeben, aber dort ist heute wegen Streik den ganzen Tag dicht.
Und in der Tat, bei der Postfiliale hing ein Schreiben in dem die Gewerkschaft ver.di ankündigt, dass heute gestreikt wird.
Von der Sache her sicher kein Problem, verwunderlich ist, dass die Pressemitteilung von ver.di nur ankündigte, dass die Postbank streikt und nicht die ganze Post. Hier die Meldung von ver.di
Tarifverhandlungen bei der Postbank Filialbetrieb AG
Beschäftigte untermauern ihre Forderungen
Nach zwei ergebnislosen Tarifverhandlungen werden die Beschäftigten der Postbank Filialbetrieb AG den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen und am 2. März 2015 ihre Arbeit nieder legen.
Die Ängste der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze werden von den Arbeitgebern offensichtlich nicht ernst genommen. Es gab keine Bereitschaft zur Fortführung des tarifvertraglichen Kündigungsschutzes. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund fortwährender Verkaufsgerüchte, die von der Eigentümerin Deutsche Bank nicht dementiert werden, unverständlich und nicht hinnehmbar. Ohne Kündigungsschutz wird es mit uns keinen Tarifabschluss geben, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister.
In der mitteldeutschen Region werden sich die Beschäftigten an zentralen Standorten einfinden, um ihre Forderungen öffentlichkeitswirksam zu vertreten.
ver.di fordert fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020, eine Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau und die Weiterführung der Postbankzulage.
Folgende regionale Streikversammlungen finden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt:
Dresden, Bautzen, Leipzig, Chemnitz, Erfurt und Magdeburg.
Autor: khhAuf dem Weg in der Stadt traf kn einen Bekannten mit großem Paket. Auf die Frage, na groß eingekauft kam die Antwort: Ich wollte bei der Post eigentlich ein Paket abgeben, aber dort ist heute wegen Streik den ganzen Tag dicht.
Und in der Tat, bei der Postfiliale hing ein Schreiben in dem die Gewerkschaft ver.di ankündigt, dass heute gestreikt wird.
Von der Sache her sicher kein Problem, verwunderlich ist, dass die Pressemitteilung von ver.di nur ankündigte, dass die Postbank streikt und nicht die ganze Post. Hier die Meldung von ver.di
Tarifverhandlungen bei der Postbank Filialbetrieb AG
Beschäftigte untermauern ihre Forderungen
Nach zwei ergebnislosen Tarifverhandlungen werden die Beschäftigten der Postbank Filialbetrieb AG den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen und am 2. März 2015 ihre Arbeit nieder legen.
Die Ängste der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze werden von den Arbeitgebern offensichtlich nicht ernst genommen. Es gab keine Bereitschaft zur Fortführung des tarifvertraglichen Kündigungsschutzes. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund fortwährender Verkaufsgerüchte, die von der Eigentümerin Deutsche Bank nicht dementiert werden, unverständlich und nicht hinnehmbar. Ohne Kündigungsschutz wird es mit uns keinen Tarifabschluss geben, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister.
In der mitteldeutschen Region werden sich die Beschäftigten an zentralen Standorten einfinden, um ihre Forderungen öffentlichkeitswirksam zu vertreten.
ver.di fordert fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020, eine Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau und die Weiterführung der Postbankzulage.
Folgende regionale Streikversammlungen finden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt:
Dresden, Bautzen, Leipzig, Chemnitz, Erfurt und Magdeburg.


