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"Neue" Technologie in Thüringen weit verbreitet

Mittwoch, 04. März 2015, 10:28 Uhr
Bahnbrechende Erkenntnisse liefert heute das statistische Landesamt: Im Jahr 2014 nutzten rund 94 Prozent der Thüringer Unternehmen Computer! Immerhin Platz vier im Bundesvergleich. Düster wird es im Freistaat wenn es um IT-Fachkräfte geht und auch bei der Internetpräsenz besteht noch nachholbedarf...

Im Jahr 2014 wurden, wie bereits in den vergangenen Jahren, bundesweit circa 20.000 Unternehmen zu Informations- und Kommunikationstechnologien befragt.

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik umfasste die Stichprobe im Rahmen einer freiwilligen Befragung in Thüringen im vergangenen Jahr 307 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen setzen insgesamt 95 Prozent der befragten Thüringer Unternehmen im Jahr 2014 Computer in ihrem Geschäftsablauf ein. Damit stieg die Ausstattung mit PC gegenüber dem Jahr 2013 um sieben Prozentpunkte und lag um vier Prozentpunkte über dem bundesweiten Durchschnitt.

In Thüringen hatten 2014 rund 93 Prozent der befragten Unternehmen einen Internetzugang, fünf Prozent mehr als 2013. Dieser Internetzugang wurde durch die Hälfte der Beschäftigten in den Unternehmen genutzt.

Während der überwiegende Anteil (90 Prozent) der Unternehmen mit Internetzugang eine feste Breitbandverbindung zum Internet besaß, betrug der Anteil der Unternehmen mit mobiler Internetverbindung nur 45 Prozent. 47 Prozent dieser Unternehmen besaßen eine eigene Website. Inwieweit die Unternehmen kostenpflichtige IT-Dienste als Cloud Services nutzten, konnte aus den Antworten der Unternehmen jedoch nicht abgeleitet werden. Weitere Informationen zur deutschlandweiten Nutzung von Cloud Services finden Sie auf www.destatis.de.

Von den befragten Unternehmen ab zehn Beschäftigten hatten 86 Prozent Schwierigkeiten, freie Stellen für IT-Fachkräfte zu besetzen. Daraus resultierend betrug der Anteil der Unternehmen, welche IT- Fachkräfte angestellt haben, lediglich elf Prozent. Thüringen lag damit bundesweit an vorletzter Stelle. Von den Unternehmen mit Computernutzung der genannten Größenklassen verwendeten 28 Prozent ERP-Software. Enterprice Resource Planning (ERP) sind verschiedenste Softwarelösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen und effizienter Ausnutzung vorhandener Ressourcen.

Ebenfalls 28 Prozent dieser Unternehmen tauschten Informationen mit Zulieferern oder Kunden zur Organisation der Lieferkette auf elektronischem Wege aus. Rund 36 Prozent dieser Unternehmen realisierten den Versand ihrer Rechnungen an andere Unternehmen oder an die öffentliche Verwaltung in elektronischer Form und ein Drittel der Unternehmen kaufte über eine Website ein.
Autor: red

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