Auftakt LEADER 2020 im Kyffhäuserkreis!
Freitag, 06. März 2015, 16:45 Uhr
Akteure aus Verwaltungen, Vereinen und Unternehmen versammelten sich heute in Sondershausen, um neue Ideen für die Entwicklung im Kyffhäuserkreis zu entwickeln...
Rauchende Köpfe und intensive Diskussionen prägten den Freitagnachmittag in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen. Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. hatte eingeladen, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken für die Entwicklung im ländlichen Raum zu diskutieren und damit den Grundstein für eine Regionale Entwicklungsstrategie zu legen, die als Wettbewerbsbeitrag im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eingereicht werden soll.
Als Hausherr hatte Hans-Joachim Warnecke Vorstandsmitglied der Kyffhäusersparkasse die Gäste im Veranstaltungsraum der Sparkasse begrüßt.
Ziel ist, die Anerkennung als LEADER-Förderregion für den Kyffhäuserkreis zu erreichen und damit ca. 2,5 Millionen Euro Fördermittel in den nächsten Jahren in die Entwicklung der Region zu lenken.
LEADER steht für die Vernetzung der aktiven Menschen in einer Region und den selbst bestimmten Einsatz von Fördermitteln für Dorfentwicklungs- und Revitalisierungsprojekte oder den ländlichen
Wegebau. In der letzten Förderperiode konnten über 100 Projekte erfolgreich umgesetzt werden, kn berichtete über solche Projekte wie zuletzt der Regionale Einkaufsführer Kyffhäuserkreis, den Norbert Enke, Vereinsvorsitzender Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. im November 2014 vorstellte.
Die Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie ist der Startschuss für die neue EU-Förderperiode. Mathias Geßner Leiter vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnug (ALF) Gotha hatte im Vorspann auf die Schwerpunkte der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 verwiesen. Hier einige seiner Punkte:
- Die Fördersätze werden sich wieder im Bereich um die 75 Prozent bewegen. Neu wird sein, dass die einzelnen RAG abweichende Werte festlegen können.
- Neu ist auch, dass zukünftig auch u.a. Kirchen unterstützt werden können, wenn es um die Erhaltung der Bausubstanz geht.
- Ebenfalls neu ist, das jetzt auch Vereine, Bürgerinitiativen, kleine Kommunen Projekte bis 5.000 Euro realisieren können und dabei zum Beispiel den Eigenanteil mit Hilfe von Arbeitsstunden darstellen können. Eine Chance auch in kleinen Ortschaften ohne ausreichende Mittel etwas in die Wege zu leiten.
- Geßner forderte die Anwesenden auf, neben vielen Bürgermeistern des Kreises auch Landrätin Antje Hochwind, nicht das Fahrrad neu zu erfinden und an bestehende Projekte anzuknüpfen, aber auch eigen Innovationen in die Vorschläge einzubringen.
Verteilt in drei Arbeitskreisen
- Siedlungsraum, Daseinsvorsorge und Mobilität
- Energie, Umwelt, Natur und Kulturlandschaft
- Wirtschaft, technische Infrastruktur, Tourismus und Kultur
wurden anschließend die ersten Ideen erfasst. Die offene und angeregte Diskussion der ca. 40 Teilnehmer zeigt die Dynamik, die freigesetzt wird, wenn viele
verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen wie Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Sozialwesen und Ehrenamt zusammen kommen und in moderierten Prozessen Ideen entwickeln und bündeln", zeigt sich der Vereinsvorsitzende Norbert Enke begeistert.
Der nächste Schritt wird sein, aus der regionsgetragenen Analyse Handlungsempfehlungen und Projekte abzuleiten, die geeignet sind, Impulse für die Entwicklung im ländlichen Raum des Kyffhäuserkreises zu geben.
Weitere geplante Veranstaltungen sind:
- 14. April, 17 - 19 Uhr, Rathaus Bad Frankenhausen Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kvffhäuser e.v.
- 29. April 14 - 17 Uhr Rathaus Ebeleben
Autor: khhRauchende Köpfe und intensive Diskussionen prägten den Freitagnachmittag in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen. Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. hatte eingeladen, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken für die Entwicklung im ländlichen Raum zu diskutieren und damit den Grundstein für eine Regionale Entwicklungsstrategie zu legen, die als Wettbewerbsbeitrag im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eingereicht werden soll.
Als Hausherr hatte Hans-Joachim Warnecke Vorstandsmitglied der Kyffhäusersparkasse die Gäste im Veranstaltungsraum der Sparkasse begrüßt.
Ziel ist, die Anerkennung als LEADER-Förderregion für den Kyffhäuserkreis zu erreichen und damit ca. 2,5 Millionen Euro Fördermittel in den nächsten Jahren in die Entwicklung der Region zu lenken.
LEADER steht für die Vernetzung der aktiven Menschen in einer Region und den selbst bestimmten Einsatz von Fördermitteln für Dorfentwicklungs- und Revitalisierungsprojekte oder den ländlichen
Wegebau. In der letzten Förderperiode konnten über 100 Projekte erfolgreich umgesetzt werden, kn berichtete über solche Projekte wie zuletzt der Regionale Einkaufsführer Kyffhäuserkreis, den Norbert Enke, Vereinsvorsitzender Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. im November 2014 vorstellte.
Die Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie ist der Startschuss für die neue EU-Förderperiode. Mathias Geßner Leiter vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnug (ALF) Gotha hatte im Vorspann auf die Schwerpunkte der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 verwiesen. Hier einige seiner Punkte:
- Die Fördersätze werden sich wieder im Bereich um die 75 Prozent bewegen. Neu wird sein, dass die einzelnen RAG abweichende Werte festlegen können.
- Neu ist auch, dass zukünftig auch u.a. Kirchen unterstützt werden können, wenn es um die Erhaltung der Bausubstanz geht.
- Ebenfalls neu ist, das jetzt auch Vereine, Bürgerinitiativen, kleine Kommunen Projekte bis 5.000 Euro realisieren können und dabei zum Beispiel den Eigenanteil mit Hilfe von Arbeitsstunden darstellen können. Eine Chance auch in kleinen Ortschaften ohne ausreichende Mittel etwas in die Wege zu leiten.
- Geßner forderte die Anwesenden auf, neben vielen Bürgermeistern des Kreises auch Landrätin Antje Hochwind, nicht das Fahrrad neu zu erfinden und an bestehende Projekte anzuknüpfen, aber auch eigen Innovationen in die Vorschläge einzubringen.
Verteilt in drei Arbeitskreisen
- Siedlungsraum, Daseinsvorsorge und Mobilität
- Energie, Umwelt, Natur und Kulturlandschaft
- Wirtschaft, technische Infrastruktur, Tourismus und Kultur
wurden anschließend die ersten Ideen erfasst. Die offene und angeregte Diskussion der ca. 40 Teilnehmer zeigt die Dynamik, die freigesetzt wird, wenn viele
verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen wie Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Sozialwesen und Ehrenamt zusammen kommen und in moderierten Prozessen Ideen entwickeln und bündeln", zeigt sich der Vereinsvorsitzende Norbert Enke begeistert.
Der nächste Schritt wird sein, aus der regionsgetragenen Analyse Handlungsempfehlungen und Projekte abzuleiten, die geeignet sind, Impulse für die Entwicklung im ländlichen Raum des Kyffhäuserkreises zu geben.
Weitere geplante Veranstaltungen sind:
- 14. April, 17 - 19 Uhr, Rathaus Bad Frankenhausen Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kvffhäuser e.v.
- 29. April 14 - 17 Uhr Rathaus Ebeleben






