Mit Streiks rechnen
Dienstag, 10. März 2015, 11:39 Uhr
Die Lehrer werden in Thüringen (GEW - Thüringen) streiken, z.B. in Artern, aber auch die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder sind ins Stocken gekommen. Dazu eine Meldung von ver.di - Arbeitgeber ohne Verhandlungsangebot – Landesbedienstete zum Streik aufgerufen...
Nachdem von der Arbeitgeberseite noch immer kein Angebot vorgelegt wurde, werden die Landesbediensteten in der mitteldeutschen Region am 11. März 2015 ihre Arbeit nieder legen.
Die Forderungen für die Tarifrunde der Länder lauten im Einzelnen:
Anhebung der Löhne und Gehälter um 5,5 %, mindestens aber um 175 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten,
100 Euro für Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten,
30 Tage Urlaub für Auszubildende und unbefristete Übernahme für Auszubildende,
Ausschluss sachgrundloser Befristungen,
zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamt/Innen sowie Versorgungsempfänger/Innen der Länder und Kommunen,
Ablehnung jeglichen Eingriffes in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.
Streitthema Betriebliche Altersversorgung
Zurzeit besteht im öffentlichen Dienst der Länder eine tarifvertraglich gesicherte Vereinbarung zur Altersversorgung. Die Zusatzversorgungskassen wurden 2001 bereits einem Systemwechsel unterzogen und sind seitdem in Form eines Betriebsrentensystems geregelt. Das heißt, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen in die Kassen ein und heraus kommt eine zusätzliche Rente. Dieses System wollen die Arbeitgeber jetzt wieder verändern. Sie argumentieren, die Leistung sei nicht mehr finanzierbar und berufen sich dabei auf gestiegene Lebenserwartung und gesunkene Kapitalmarktzinsen. Sie wollen zwar weiter Beiträge geben, aber die Leistungszusage abschaffen und die Höhe Rentenbeträge der Marktentwicklung überlassen. Die Gewerkschaften betrachten das System durchaus als finanzierbar und werten die Forderung der Arbeitgeber als Lohnkürzungsdrohung.
Zentrale Kundgebungen finden in folgenden Städten statt:
Dresden, beginnend um 11:00 Uhr auf dem Carolaplatz
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der TU Dresden, der HWT Dresden, von Bibliotheken, dem Studentenwerk, dem SIB, der Landesämter für Statistik, Umwelt-und Landwirtschaft, Straßenbau und Verkehr sowie der Sächsischen Landtagsverwaltung
Leipzig, beginnend um 10:00 Uhr auf dem Augustusplatz
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der Landesdirektion, des SIB, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie aus dem Studentenwerk und verschiedener Fakultäten der Universität
Chemnitz, beginnend um 10:00 Uhr am Karl-Marx-Monument, davor Demonstrationszug ab 9:15 Uhr von der Kaßbergstrasse über Brückenstrasse zum Monument
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der Technischen Universität, des SIB Chemnitz und Zwickau, der LTV Eibenstock, der Westsächsische Hochschule Zwickau und der Landesdirektion Sachsen
Autor: khhNachdem von der Arbeitgeberseite noch immer kein Angebot vorgelegt wurde, werden die Landesbediensteten in der mitteldeutschen Region am 11. März 2015 ihre Arbeit nieder legen.
Die Forderungen für die Tarifrunde der Länder lauten im Einzelnen:
Anhebung der Löhne und Gehälter um 5,5 %, mindestens aber um 175 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten,
100 Euro für Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten,
30 Tage Urlaub für Auszubildende und unbefristete Übernahme für Auszubildende,
Ausschluss sachgrundloser Befristungen,
zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamt/Innen sowie Versorgungsempfänger/Innen der Länder und Kommunen,
Ablehnung jeglichen Eingriffes in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.
Streitthema Betriebliche Altersversorgung
Zurzeit besteht im öffentlichen Dienst der Länder eine tarifvertraglich gesicherte Vereinbarung zur Altersversorgung. Die Zusatzversorgungskassen wurden 2001 bereits einem Systemwechsel unterzogen und sind seitdem in Form eines Betriebsrentensystems geregelt. Das heißt, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen in die Kassen ein und heraus kommt eine zusätzliche Rente. Dieses System wollen die Arbeitgeber jetzt wieder verändern. Sie argumentieren, die Leistung sei nicht mehr finanzierbar und berufen sich dabei auf gestiegene Lebenserwartung und gesunkene Kapitalmarktzinsen. Sie wollen zwar weiter Beiträge geben, aber die Leistungszusage abschaffen und die Höhe Rentenbeträge der Marktentwicklung überlassen. Die Gewerkschaften betrachten das System durchaus als finanzierbar und werten die Forderung der Arbeitgeber als Lohnkürzungsdrohung.
Zentrale Kundgebungen finden in folgenden Städten statt:
Dresden, beginnend um 11:00 Uhr auf dem Carolaplatz
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der TU Dresden, der HWT Dresden, von Bibliotheken, dem Studentenwerk, dem SIB, der Landesämter für Statistik, Umwelt-und Landwirtschaft, Straßenbau und Verkehr sowie der Sächsischen Landtagsverwaltung
Leipzig, beginnend um 10:00 Uhr auf dem Augustusplatz
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der Landesdirektion, des SIB, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie aus dem Studentenwerk und verschiedener Fakultäten der Universität
Chemnitz, beginnend um 10:00 Uhr am Karl-Marx-Monument, davor Demonstrationszug ab 9:15 Uhr von der Kaßbergstrasse über Brückenstrasse zum Monument
Beteiligung von Mitarbeiter/Innen der Technischen Universität, des SIB Chemnitz und Zwickau, der LTV Eibenstock, der Westsächsische Hochschule Zwickau und der Landesdirektion Sachsen
