Schwieriges Szenario für die Einsatzkräfte zum Frühstück
Sonntag, 22. März 2015, 23:28 Uhr
Zum Glück war es nur eine Übung. Rettungskräfte der Stadt Sondershausen probten die Zusammenarbeit, wie kn erfahren hat...
Während so mancher sich am Samstagmorgen noch sein Frühstück schmecken lies, hieß es für 49 Einsatzkräfte der Stadt Feuerwehren (Feuerwehr Sondershausen Mitte, Jecha, Bebra, Berka sowie der WAGO-Betriebsfeuerwehr), sowie für 8 Kameraden der Sanitätsgruppe des DRK Kyffhäuserkreisverbandes e.V., ab mit Blaulicht und Sondersignal zur Einsatzstelle.
Auf dem Gelände der Bundeswehr hatte es eine riesige Gasexplosion gegeben. Gott sei Dank nur ein Übungsszenario, ausgedacht und vorbereitet vom Stadtbrandmeister Sven Wreden.
Für die Einsatzkräfte ergab sich ein schwieriges Bild. Im hinteren Bereich der Halle C war ein Feuer ausgebrochen und die Räume teilweise komplett verraucht. Hier hieß es schnell entscheiden und Prioritäten bei der Rettung der eingeschlossenen Personen setzen. Im vorderen Bereich der Halle wurden Personen in der ersten Etage unter einem großen Industriekran eingeklemmt. Die Zugangstreppe war nicht mehr passierbar. In einem anderen Teil des Übungsobjekt wurden durch die Wucht der Explosion Verletzte unter riesigen Betonteilen verschüttet.
Weitere verletzte Personen befanden sich auf dem Dach der Halle und mussten mit der Drehleiter gerettet werden. Situationen also, die alle Einsatzkräfte bis auf das Extremste forderten. Die Einsatzkräfte mussten effektiv aufgeteilt werden, Absprachen getroffen und koordiniert gehandelt werden. Eine schwierige Aufgabe für Einsatzleiter Andreas Hoffmann und seine Kameraden.
Nach etwa 1,5 Stunden waren alle Personen gerettet und der Einsatz erfolgreich beendet. Nachdem die Ausrüstung wieder auf den Fahrzeugen verstaut war, ging es zur Feuerwehr Mitte wo eine kurze Auswertung erfolgte.
Sven Wreden und Einsatzleiter Andreas Hoffmann dankten allen Einsatzkräften für Ihre Einsatzbereitschaft und konnte ein positives Fazit des Einsatzes ziehen. Kleinigkeiten sind immer zu verbessern, allerdings wurden alle Aufgaben sehr gut erledigt. Christoph Lemke, Gruppenführer der Sanitätsgruppe lobte besonders die gute übergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation. Besonders lobte er die Darstellung der Verletzten durch die Mimengruppe des Jugendrotkreuzes. Fachkundig geschminkt wurden die Verletzten von Notfalldarstellerin Heike Lemke, die schon seit 7:30 Uhr mit der Vorbereitung der Verletzten beschäftigt war.
Wichtig ist im Ernstfall eine gute effektive und organisationsübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Nicht selbstverständlich ist hier auch die Unterstützung unserer Bundeswehr. Ganz besonders bedanken möchten sich die Organisatoren hier bei Hauptmann Biwer und Hauptfeldwebel Steinert für die unkomplizierte Unterstützung und Überlassung des Übungsobjektes. Weiterer Dank gilt der Firma UTL für die Unterstützung bei der Vorbereitung des Halle.
Sven Oesterheld DRK Sondershausen, Sven Wreden Feuerwehr Sondershausen
Autor: khhWährend so mancher sich am Samstagmorgen noch sein Frühstück schmecken lies, hieß es für 49 Einsatzkräfte der Stadt Feuerwehren (Feuerwehr Sondershausen Mitte, Jecha, Bebra, Berka sowie der WAGO-Betriebsfeuerwehr), sowie für 8 Kameraden der Sanitätsgruppe des DRK Kyffhäuserkreisverbandes e.V., ab mit Blaulicht und Sondersignal zur Einsatzstelle.
Auf dem Gelände der Bundeswehr hatte es eine riesige Gasexplosion gegeben. Gott sei Dank nur ein Übungsszenario, ausgedacht und vorbereitet vom Stadtbrandmeister Sven Wreden.
Für die Einsatzkräfte ergab sich ein schwieriges Bild. Im hinteren Bereich der Halle C war ein Feuer ausgebrochen und die Räume teilweise komplett verraucht. Hier hieß es schnell entscheiden und Prioritäten bei der Rettung der eingeschlossenen Personen setzen. Im vorderen Bereich der Halle wurden Personen in der ersten Etage unter einem großen Industriekran eingeklemmt. Die Zugangstreppe war nicht mehr passierbar. In einem anderen Teil des Übungsobjekt wurden durch die Wucht der Explosion Verletzte unter riesigen Betonteilen verschüttet.
Weitere verletzte Personen befanden sich auf dem Dach der Halle und mussten mit der Drehleiter gerettet werden. Situationen also, die alle Einsatzkräfte bis auf das Extremste forderten. Die Einsatzkräfte mussten effektiv aufgeteilt werden, Absprachen getroffen und koordiniert gehandelt werden. Eine schwierige Aufgabe für Einsatzleiter Andreas Hoffmann und seine Kameraden.
Nach etwa 1,5 Stunden waren alle Personen gerettet und der Einsatz erfolgreich beendet. Nachdem die Ausrüstung wieder auf den Fahrzeugen verstaut war, ging es zur Feuerwehr Mitte wo eine kurze Auswertung erfolgte.
Sven Wreden und Einsatzleiter Andreas Hoffmann dankten allen Einsatzkräften für Ihre Einsatzbereitschaft und konnte ein positives Fazit des Einsatzes ziehen. Kleinigkeiten sind immer zu verbessern, allerdings wurden alle Aufgaben sehr gut erledigt. Christoph Lemke, Gruppenführer der Sanitätsgruppe lobte besonders die gute übergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation. Besonders lobte er die Darstellung der Verletzten durch die Mimengruppe des Jugendrotkreuzes. Fachkundig geschminkt wurden die Verletzten von Notfalldarstellerin Heike Lemke, die schon seit 7:30 Uhr mit der Vorbereitung der Verletzten beschäftigt war.
Wichtig ist im Ernstfall eine gute effektive und organisationsübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Nicht selbstverständlich ist hier auch die Unterstützung unserer Bundeswehr. Ganz besonders bedanken möchten sich die Organisatoren hier bei Hauptmann Biwer und Hauptfeldwebel Steinert für die unkomplizierte Unterstützung und Überlassung des Übungsobjektes. Weiterer Dank gilt der Firma UTL für die Unterstützung bei der Vorbereitung des Halle.
Sven Oesterheld DRK Sondershausen, Sven Wreden Feuerwehr Sondershausen







