Ansturm zum Jubiläumsmarkt in Braunsroda
Samstag, 04. April 2015, 15:20 Uhr
Bauernmarkt
Es gab kaum einen Händler, der nicht in irgend einer Form auf das Jubiläum hinwies. Der hundertste Regionale Bauernmarkt auf dem historischen Gutshof in Braunsroda hatte 2004 seinen Anfang genommen. Rund 50 Händler bieten Ihre Waren an, überwiegend aus Landwirtschaft, Gärtnerei und Handwerk, viele werden von den Vermarktern selbst erzeugt.
Als Georg v. Bismarck von Landrätin, Antje Hochwind, Zwiebelprinzessin Desiree I.., die Osterhäsin (in diesem Fall,der Hase muss sich für morgen schonen) und Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke zur Eröffnung schritten war der Markt bereits dicht gefüllt und die ersten Kunden rückten schon wieder dicht bepackt mit Beuteln und Körben ab.
Desiree I. verteilte später Blumen an die Marktbesucher und die Osterhäsin Süßigkeiten an die Kinder.
Georg v. Bismarck von Landrätin freute sich auf die Grußworte von Antje Hochwind, die bereits öfter Gast mit der ganzen Familien beim Bauernmarkt war. Später machte man gemeinsam einen Rundgang auf dem Markt
Die Vielfalt der Produkte findet man selten an einem Platz so dicht vereint: Lebensmitteln vom Bauern, Gärtner, Fleischer, Fischhändler und Bäcker. Weitere Produkte sind Tees, Gewürze, Strickwaren, Lederprodukte, Holzwaren, Hüte, Körbe und Schmuck, das Ursprüngliche eben. Auch der Scherenschleifer Volkmar Engelhardt aus Schönewerda ist wieder dabei.
Auch dabei ein regionaler Winzer aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt der passend zu Wetter köstlichen Glühwein anbot. So mancher nahm auch ein Flasche Roten mit.
Dann startete die Musik mit der Band Luchsland aus Pölsfeld. Eine Sängerin und vier Mann mit Keyboard, Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug und Bassgitarre werden die Besucher einige Stunden lang erfreuen. Schließlich war auch das Ehepaar Dorniok aus Wiehe mit der Drehorgel dabei.
Eine besondere Attraktion gab es zum Jubiläum. Mit der Kram der Baufirma Kunze, bot sich die Chance, den Markt einmal aus luftiger Höhe zu sehen. Und wer wollte, konnte sich ein steinerndes Herz hämmern.
Mit vielen freundlichen Parkeinweisern (16 an der Zahl), die den Verkehrsstrom sicher leiteten gab es kein angekündigtes Verkehrschaos. Bis 11:30 Uhr waren bereits 805 Autos auf den offiziellen kostenfreien Parkplatz gerollt. Warum da noch über 50 Parker draußen sich an die Anfahrtsstraße stellten bleib kn schleierhaft. Das ab und zu ein gewisser Rückstau anfangs auftrat ist unvermeidbar und wie bei jeder größeren Veranstaltung. Das klappte auch dann sehr gut, als bereits die ersten Fahrzeuge wie ausfuhren.
Die erwarteten rund 2.000 Besucher sind mit Sicherheit gekommen und für jeden war etwas auf dem Gutshof dabei, bei diesem vielfältigen Warenangebot, Imbiss und Getränke auf dem Hof und im Gutshaus. Der hundertste Bauernmarkt hat gehalten was er versprach und es war auch vom Angebot her ein richtiger Ostermarkt.





















