Tiefensee informiert sich über Geolift
Freitag, 10. April 2015, 17:07 Uhr
Nach dem Symbolischen Spatenstich in Artern, kn berichte bereits, stand zuerst ein Rundgang durch Bad Frankenhausen auf dem Programm von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), u.a. ging es dabei auch um den Schiefen. Und danach informierte er sich über den Bau des Geolifts am Kyffhäuser...
Schwerpunkt des Rundgangs war der Kurpark mit seinem entstehenden Höhepunkt dem Solewasser-Vitalpark. Natürlich bemerkte er auch die Neigung des schiefen Turms. Auch dem Wirtschaftsminister ist die Diskussion um den Schiefen in Bad Frankenhausen nicht verborgen geblieben und bezeichnete das als paradox! Er zeigte sich später in einem Gespräch verwundert ja sogar leicht geschockt, weil das Projekt des schiefen Turms doch solide durch finanziert ist und vom Stadtrat bestätigte wurde. So einen Turm darf man nicht abreißen, ließ er durchblicken.
Zurück in der Herberge & Wirtshaus Alte Hämmelei, hier mit Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) erfolgte später Übergabe eines Fördermittelbescheid für den Unstrut-Werra-Radweg (UWR), kn berichtete bereits. Der Minister wurde bei seiner Tour durch den Kyffhäuserkreis von Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) begleitet.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) informierte den Minister, dass die Planungsphase 4 für den Geolift vom Kreistag freigeben wurde, was für den Minister ein wichtiges Indiz war, dass dieses geplante Objekt Rückhalt im Kreis hat, wichtig, wenn Fördermittel fließen sollen. Auch die aktuelle Zahl von 150.000 Besucher in nur neun Monaten auf dem Kyffhäuser beeindruckte den Minister.
Sören Hauskeller vom Landratsamt übernahm die Vorstellung des Projekts Geolift. An Hand eines Stücks eines versteinerten Baums zeigte Hauskeller, dass die Region wichtige geologische Objekte bereit hält. Und der Geolift soll nicht nur ein gewöhnlicher Aufzug werden, sondern er soll dem Benutzer die geologische Zusammensetzung des Berges zeigen.
Deshalb wird der Golift auch verschiedene Fahrgeschwindigkeiten haben. Einmal um in Ruhe den Berg betrachten zu können (mit Wänden aus Glas) und eine schnelle Variante, für den Transport bei Veranstaltungen. Die Schachtteufe wird rund 56 Meter betragen.
Im Juni soll es mit den Baugenehmigungen soweit sein, dass dann auch die Fördermittel beantragt werden können. Im Mai 2009 beliefen sich die Kosten noch auf rund zwei Millionen Euro, aber aktuell (mit neuen Auflagen) rechnet man mit rund drei Millionen Euro. Den genaueren Wert kann erst die fertige Planung zeigen.
Der Kreis errechnet mit einer 90 prozentigen Förderung und die Kur GmbH könnte die notwendigen Eigenmittel mit 300.000 Euro bereit stellen. Wenn das so klappt, Hauskeller lud er den Minister schon mal zur Einweihung kurz vor Pfingsten 2017 ein.
Tiefensee beeindruckte das Objekt machte aber auch darauf aufmerksam, dass die Förderquote eigentlich bei 75 Prozent liegt und nur in Ausnahmefällen höher sein kann.
Tiefensee macht aber auch klar, dass der Tourismus ein wichtige wirtschaftlich Stütze in Thüringen ist.
Mit Gastgeschenken (vom Klostergut Mönchpfiffel) und einer Aufmerksamkeit vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Kur GmbH Dr. Andreas Räuber endete der Aufenthalt in Bad Frankenhausen. Natürlich hinterließ der Minister auch einen Gruß im Gästebuch der Gaststätte. Für den Minister ging es weiter nach Sondershausen.
Autor: khhSchwerpunkt des Rundgangs war der Kurpark mit seinem entstehenden Höhepunkt dem Solewasser-Vitalpark. Natürlich bemerkte er auch die Neigung des schiefen Turms. Auch dem Wirtschaftsminister ist die Diskussion um den Schiefen in Bad Frankenhausen nicht verborgen geblieben und bezeichnete das als paradox! Er zeigte sich später in einem Gespräch verwundert ja sogar leicht geschockt, weil das Projekt des schiefen Turms doch solide durch finanziert ist und vom Stadtrat bestätigte wurde. So einen Turm darf man nicht abreißen, ließ er durchblicken.
Zurück in der Herberge & Wirtshaus Alte Hämmelei, hier mit Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) erfolgte später Übergabe eines Fördermittelbescheid für den Unstrut-Werra-Radweg (UWR), kn berichtete bereits. Der Minister wurde bei seiner Tour durch den Kyffhäuserkreis von Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) begleitet.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) informierte den Minister, dass die Planungsphase 4 für den Geolift vom Kreistag freigeben wurde, was für den Minister ein wichtiges Indiz war, dass dieses geplante Objekt Rückhalt im Kreis hat, wichtig, wenn Fördermittel fließen sollen. Auch die aktuelle Zahl von 150.000 Besucher in nur neun Monaten auf dem Kyffhäuser beeindruckte den Minister.
Sören Hauskeller vom Landratsamt übernahm die Vorstellung des Projekts Geolift. An Hand eines Stücks eines versteinerten Baums zeigte Hauskeller, dass die Region wichtige geologische Objekte bereit hält. Und der Geolift soll nicht nur ein gewöhnlicher Aufzug werden, sondern er soll dem Benutzer die geologische Zusammensetzung des Berges zeigen.
Deshalb wird der Golift auch verschiedene Fahrgeschwindigkeiten haben. Einmal um in Ruhe den Berg betrachten zu können (mit Wänden aus Glas) und eine schnelle Variante, für den Transport bei Veranstaltungen. Die Schachtteufe wird rund 56 Meter betragen.
Im Juni soll es mit den Baugenehmigungen soweit sein, dass dann auch die Fördermittel beantragt werden können. Im Mai 2009 beliefen sich die Kosten noch auf rund zwei Millionen Euro, aber aktuell (mit neuen Auflagen) rechnet man mit rund drei Millionen Euro. Den genaueren Wert kann erst die fertige Planung zeigen.
Der Kreis errechnet mit einer 90 prozentigen Förderung und die Kur GmbH könnte die notwendigen Eigenmittel mit 300.000 Euro bereit stellen. Wenn das so klappt, Hauskeller lud er den Minister schon mal zur Einweihung kurz vor Pfingsten 2017 ein.
Tiefensee beeindruckte das Objekt machte aber auch darauf aufmerksam, dass die Förderquote eigentlich bei 75 Prozent liegt und nur in Ausnahmefällen höher sein kann.
Tiefensee macht aber auch klar, dass der Tourismus ein wichtige wirtschaftlich Stütze in Thüringen ist.
Mit Gastgeschenken (vom Klostergut Mönchpfiffel) und einer Aufmerksamkeit vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Kur GmbH Dr. Andreas Räuber endete der Aufenthalt in Bad Frankenhausen. Natürlich hinterließ der Minister auch einen Gruß im Gästebuch der Gaststätte. Für den Minister ging es weiter nach Sondershausen.









