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kn-Forum: 1. Beigeordneter

Dienstag, 14. April 2015, 18:33 Uhr
Wem kann man in der Politik noch sein Vertrauen schenken, Frau Hochwind? Diese Frage stellt eine Leserin und stellt auch ein Bitte...

Volksvertreter, Sie wurden gewählt, um mit einer vernünftigen Politik etwas für die Bürgerinnen und Bürger zu tun, das versuche ich zu 100 % als Gemeinderatsmitglied seit 2004 gegenüber den Bürgern in unserer Gemeinde Oberheldrungen umzusetzen.

Dennoch gibt es viele gewählte Vertreter, sei es in Gemeinde-, Stadt- oder Landratsämtern, die Jahrzehntelang immer und immer wieder auf den gleichen Posten sitzen, blind in ihrer Arbeit oder korrupt werden. Wer von diesen Personen denkt denn da noch an die Allgemeinheit, den Bürger, von dem er einst gewählt wurde?

Denken wir doch an die Jahre vor Ihrer Neuwahl im Landratsamt Kyffhäuserkreis - nichts, aber auch gar nichts brachte damals die Konstellation CDU und SPD uns Bürgern ein. Ich spreche aus Erfahrung.

Ich möchte erinnern, wenn Sie Sie Frau Hochwind damals bei der Wahl des I. Beigeordneten schon gewollt hätten, mit der CDU gehen zu wollen, hätten Sie gehen können – und heute?

Ich finde es nicht in Ordnung, dass Sie Frau Hochwind nicht nur das Abwahlverfahren forcierten, sondern auch jetzt gegenüber der Partei – LINKE – nur einseitiges Denken in der Öffentlichkeit publizieren, wenn von Zugeständnissen die Rede ist.

Denken wir doch nur an die Schließung einiger Grundschulen. Vor Jahren ist der Prozess auf dem Mist der CDU und SPD gewachsen. Obwohl sich die LINKE damals massiv dagegen ausgesprochen hatte, trug sie jetzt voll und ganz die Politik der SPD mit und einiges andere auch, was wir Bürger nicht so offenkundig erfuhren.

Deshalb bitte ich, Sie, Frau Hochwind, sehr zu bedenken, wer mit Ihnen in den Jahren ihrer Amtszeit als Landrätin den Weg einer recht guten Politik, die zwar nicht immer für jedermann einvernehmlich war, bzw. sein wird, gegangen ist und vielleicht nach anderen Alternativen noch zu suchen, damit die Koalition, so wie sie jetzt ist, bestehen bleibt – die Thüringer Landesregierung ist Vorbild!

Außerdem sollten das Vertrauen, was sich gegenüber dem Bürger aufbaute, und die Sicherheit, die der Bürger dadurch erlangte, behutsam beherbergt werden.

Trotzdem denke ich, dass ein Parteiloser in seiner Meinung immer unabhängig entscheiden kann, auch wenn man nicht immer der gleichen Meinung war oder sein wird, auch das sollte nochmals in allen Parteien überdacht werden.

Doris Weber
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Autor: khh

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