Guter Schutz muss nicht teuer sein
Freitag, 24. April 2015, 09:18 Uhr
Bügel- oder Faltschloss, Ketten- oder Panzerkabelschloss – nur jedes vierte Modell ist gut, darunter auch preiswerte Schlösser ab 25 bis 30 Euro. Andere Modelle sind oft leicht zu knacken, enthalten Schadstoffe oder rosten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die für ihre Zeitschrift test 30 Fahrradschlösser überprüft hat. Die Preise der untersuchten Modelle reichten von 15 bis 125 Euro...
Dieses Schloss übersteht die Messung der Schneidfestigkeit: Von oben senkt sich die Presse, die genormten Schneiden drücken von oben und unten gegen den Stahlbügel. (Foto: Stiftung Warentest)
Die Tester kritisierten, dass viele einfache Fahrradschlösser sich bereits innerhalb weniger Sekunden knacken lassen.
Sie griffen bei ihren Aufbruchsversuchen auch zu schweren Bolzenschneidern oder scharfen Sägen, genauso wie professionelle Diebe. Ob oder wie schnell ein Schloss zu knacken ist, macht die Unterschiede aus. Fahrraddiebe stehen unter Zeitdruck. Je länger sie auffällig mit Werkzeugen hantieren, desto höher ist ihr Risiko, ertappt zu werden.
Aufbruchsversuche sind zudem enorm anstrengend. An hochwertigen Schlössern verzweifeln Diebe frühzeitig und kapitulieren entnervt. Nicht nur stabile Schlösser wirken auf den Dieb abschreckend. Auch eine eingravierte Ziffer samt Aufkleber Finger weg! Mein Fahrrad ist codiert! trägt dazu bei, das Risiko für Täter und Hehler zu erhöhen. Wird das Rad trotzdem gestohlen, erleichtern Rahmennummer sowie andere typische Kennzeichen im Fahrradpass, auch Fotos, die Schadensmeldung und Fahndung.
Der ausführliche Test erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter www.test.de/fahrradschloss abrufbar.
Autor: red
Dieses Schloss übersteht die Messung der Schneidfestigkeit: Von oben senkt sich die Presse, die genormten Schneiden drücken von oben und unten gegen den Stahlbügel. (Foto: Stiftung Warentest)
Die Tester kritisierten, dass viele einfache Fahrradschlösser sich bereits innerhalb weniger Sekunden knacken lassen.
Sie griffen bei ihren Aufbruchsversuchen auch zu schweren Bolzenschneidern oder scharfen Sägen, genauso wie professionelle Diebe. Ob oder wie schnell ein Schloss zu knacken ist, macht die Unterschiede aus. Fahrraddiebe stehen unter Zeitdruck. Je länger sie auffällig mit Werkzeugen hantieren, desto höher ist ihr Risiko, ertappt zu werden.
Aufbruchsversuche sind zudem enorm anstrengend. An hochwertigen Schlössern verzweifeln Diebe frühzeitig und kapitulieren entnervt. Nicht nur stabile Schlösser wirken auf den Dieb abschreckend. Auch eine eingravierte Ziffer samt Aufkleber Finger weg! Mein Fahrrad ist codiert! trägt dazu bei, das Risiko für Täter und Hehler zu erhöhen. Wird das Rad trotzdem gestohlen, erleichtern Rahmennummer sowie andere typische Kennzeichen im Fahrradpass, auch Fotos, die Schadensmeldung und Fahndung.
Der ausführliche Test erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter www.test.de/fahrradschloss abrufbar.
