Synode des Kirchenkreises tagte
Freitag, 24. April 2015, 23:11 Uhr
Im Bürgerzentrum Crucis-Kirche Sondershausen tagte am heutigen Abend die Synode des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen, höchstes Gremium im Kirchenkreis, in öffentlicher Sitzung...
Die Sitzung war öffentlich und begann mit einer Andacht, die Pfarrer Thomas Reim, Inhaber einer Kirchenkreispfarrstelle und derzeitiger Vakanzverwalter in Ebeleben, hielt.
Es war die 3. Tagung der 4. Kreissynode und beschäftigt sich u.a. mit der Wahl eines/einer neuen 1. Stellvertretenden Präses. Gewählt wurde Jutta Pfeiffer aus Einzingen. Die bisherige 1. Stellvertreterin, Heike Gothe, hatte aus gesundheitlichen Gründen das Amt aufgegeben. Superintendent Kristof Bálint dankte ihr für ihre Arbeit.Superintendent Kristof Bálint dankte ihr für ihre Arbeit.
Überdies hatte das Kirchenparlament den Jahresabschluss 2014 zu beraten und Entlastung zu erteilen, was mehrheitlich geschah (ohne Gegenstimmen), Bei 4.620.919,79 Euro Einnahmen und 4.614.133,88 Euro.
Kristof Bálint gab den Bericht über das kirchliche Leben, und stellte unter starker Zustimmung fest, wir haben im Kirchenkreis eine gute Arbeit geleistet. Auf Grund der früheren Strukturreform wird der Kirchenkreis kein stellen abbauen müssen. Ein gemeinsames Kreiskirchenamt Nordthüringen sei nicht in Sicht, stellte er fest. Licht am Horizont sei aber, dass es bald zu einer Besetzung der Pfarrstelle Ebeleben kommen könnte.
Weitere Themen des Gremiums, das aus mehrheitlich Ehrenamtlichen besteht, waren die Einführung und Aussprache zum Modellprojekt familienfreundlicher Kirchenkreis und die Vorstellung der beiden Projekte, die der Kirchenkreis als Erprobungsraum in der Landeskirche einbringen und beschließen will.
Beim Modellprojekt familienfreundlicher Kirchenkreis hofft die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), sie war in Doppelfunktion als Landrätin und Kreissynodale anwesend, das es Synergien gibt und einige Punkte gemeinsam erarbeitet werden könnten. Der Kyffhäuserkreis ist in einem ähnlichen Bundesprojekt als Modell einbezogen.
Der Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen ist zusammen mit Suhl und Harzblick eines der drei Modellprojekte in der EKM. Eine vierköpfige Gruppe wurde bereits berufen und legte nun der Synode zwei konkrete Projekte zur Beschlussfassung vor.
In einem weiteren Punkten zeigten sich Hochwind als Landrätin und Bálint als Superintendent einig. Es darf keine Ausgrenzung von Flüchtlingen und Asylbewerbern geben. Sie erinnerte dabei an den gemeinsamen Aufruf von Kirchenkreis und Landratsamt.
Gespannt ist Bálint noch auf ein anderes Projekt: Gottesdienst in allen Kirchen gleichzeitig. Am 7. Juni 2015 um 16:00 Uhr soll es mit einem Glockenläuten in allen Kirchen des Kirchenkreises gleichzeitig stattfinden.
Autor: khhDie Sitzung war öffentlich und begann mit einer Andacht, die Pfarrer Thomas Reim, Inhaber einer Kirchenkreispfarrstelle und derzeitiger Vakanzverwalter in Ebeleben, hielt.
Es war die 3. Tagung der 4. Kreissynode und beschäftigt sich u.a. mit der Wahl eines/einer neuen 1. Stellvertretenden Präses. Gewählt wurde Jutta Pfeiffer aus Einzingen. Die bisherige 1. Stellvertreterin, Heike Gothe, hatte aus gesundheitlichen Gründen das Amt aufgegeben. Superintendent Kristof Bálint dankte ihr für ihre Arbeit.Superintendent Kristof Bálint dankte ihr für ihre Arbeit.
Überdies hatte das Kirchenparlament den Jahresabschluss 2014 zu beraten und Entlastung zu erteilen, was mehrheitlich geschah (ohne Gegenstimmen), Bei 4.620.919,79 Euro Einnahmen und 4.614.133,88 Euro.
Kristof Bálint gab den Bericht über das kirchliche Leben, und stellte unter starker Zustimmung fest, wir haben im Kirchenkreis eine gute Arbeit geleistet. Auf Grund der früheren Strukturreform wird der Kirchenkreis kein stellen abbauen müssen. Ein gemeinsames Kreiskirchenamt Nordthüringen sei nicht in Sicht, stellte er fest. Licht am Horizont sei aber, dass es bald zu einer Besetzung der Pfarrstelle Ebeleben kommen könnte.
Weitere Themen des Gremiums, das aus mehrheitlich Ehrenamtlichen besteht, waren die Einführung und Aussprache zum Modellprojekt familienfreundlicher Kirchenkreis und die Vorstellung der beiden Projekte, die der Kirchenkreis als Erprobungsraum in der Landeskirche einbringen und beschließen will.
Beim Modellprojekt familienfreundlicher Kirchenkreis hofft die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), sie war in Doppelfunktion als Landrätin und Kreissynodale anwesend, das es Synergien gibt und einige Punkte gemeinsam erarbeitet werden könnten. Der Kyffhäuserkreis ist in einem ähnlichen Bundesprojekt als Modell einbezogen.
Der Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen ist zusammen mit Suhl und Harzblick eines der drei Modellprojekte in der EKM. Eine vierköpfige Gruppe wurde bereits berufen und legte nun der Synode zwei konkrete Projekte zur Beschlussfassung vor.
In einem weiteren Punkten zeigten sich Hochwind als Landrätin und Bálint als Superintendent einig. Es darf keine Ausgrenzung von Flüchtlingen und Asylbewerbern geben. Sie erinnerte dabei an den gemeinsamen Aufruf von Kirchenkreis und Landratsamt.
Gespannt ist Bálint noch auf ein anderes Projekt: Gottesdienst in allen Kirchen gleichzeitig. Am 7. Juni 2015 um 16:00 Uhr soll es mit einem Glockenläuten in allen Kirchen des Kirchenkreises gleichzeitig stattfinden.








