Andrang hielt sich in Grenzen
Freitag, 01. Mai 2015, 12:11 Uhr
Seit einigen Jahren lädt der DGB zu einer Maifeier auf den Markt von Sondershausen ein und wird dabei durch Stände der Parteien unterstützt.
Nach der Begrüßung durch den DGB-Vorsitzenden Kyffhäuserkreis, Reiner Sörgel, hielt Berndt Messerschmidt von der IG Metall Nordhausen die Maiansprache.
Messerschmidt hielt fest, dass vergangene Jahr war recht erfolgreich. Der Mindestlohn ist ein Erfolg und die Rente mit 63 sei auf den Weggebracht worden.
Breiten Raum nahm die Würdigung der Einführung des Mindestlohn ein, ein Erfolg der Gewerkschaften, wie Messerschmidt betonte. Man dürfe sich diesen Erfolg nicht durch die Arbeitnehmer nehmen lassen.
Er unterstrich das mit zwei Forderungen:
- Kein Lohn unter 8,50 Euro. Fingerweg vom Mindestlohn
- Fingerweg von der Dokumentationspflicht beim Mindestlohn.
Wir wollen aber noch mehr, so Messerschmidt:
- Missbrauch von Leiharbeit verhindern
- Rente muss zum Leben reichen
- Bürgerversicherung muss aktuell werden
- mehr Steuergerechtigkeit muss her.
Zum Abschluss appellierte er an die Regierung, haltet stand beim Erhalt des Mindestlohns.
Neben eines Standes des DGB hatten sich auch die CDU, Die Linke und die SPD (wie schon seit vielen Jahren) mit Informationsständen eingefunden. Lediglich Bündnis 90 / Die Grünen fehlten.
Mit Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), den Landtagsmitgliedern Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer, sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) war auch die Politik stark vertreten.
Ansonsten hielt sie das Interesse der Bevölkerung in Grenzen. Ein Besucher meinte spitz, nimmt man die Spitzenpolitiker und offiziellen Parteiarbeiter weg und die vielen Oldtimerfahrer, wäre der Markt fast leer. Den Leuten geht es so gut, sie müssen nicht mehr demonstrieren.
Oder liegt es nur an der Politikverdrossenheit?
Dafür nutzen die Politiker die Chance sich gegenseitig zu besuchen, und so merkte man kaum noch, wer zu welchem Stand gehörte.
Es gab professionell Getränke, Bratwurst und Brätel und auch die Parteien hatten Kaffee und Fettbrote (Die Linke) und die SPD leckeren selbstgebackenen Kuchen der verschiedensten Sorten dabei.
Etwas zu kurz kam die Kultur. Die fehlende Musik aus der Konserve wurde mit handgemachter Musik ersetzt. Sigrid Rößner über nahm die wichtige tragende Funktion, damit Jule spielen konnte.
Autor: khhNach der Begrüßung durch den DGB-Vorsitzenden Kyffhäuserkreis, Reiner Sörgel, hielt Berndt Messerschmidt von der IG Metall Nordhausen die Maiansprache.
Messerschmidt hielt fest, dass vergangene Jahr war recht erfolgreich. Der Mindestlohn ist ein Erfolg und die Rente mit 63 sei auf den Weggebracht worden.
Breiten Raum nahm die Würdigung der Einführung des Mindestlohn ein, ein Erfolg der Gewerkschaften, wie Messerschmidt betonte. Man dürfe sich diesen Erfolg nicht durch die Arbeitnehmer nehmen lassen.
Er unterstrich das mit zwei Forderungen:
- Kein Lohn unter 8,50 Euro. Fingerweg vom Mindestlohn
- Fingerweg von der Dokumentationspflicht beim Mindestlohn.
Wir wollen aber noch mehr, so Messerschmidt:
- Missbrauch von Leiharbeit verhindern
- Rente muss zum Leben reichen
- Bürgerversicherung muss aktuell werden
- mehr Steuergerechtigkeit muss her.
Zum Abschluss appellierte er an die Regierung, haltet stand beim Erhalt des Mindestlohns.
Neben eines Standes des DGB hatten sich auch die CDU, Die Linke und die SPD (wie schon seit vielen Jahren) mit Informationsständen eingefunden. Lediglich Bündnis 90 / Die Grünen fehlten.
Mit Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), den Landtagsmitgliedern Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer, sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) war auch die Politik stark vertreten.
Ansonsten hielt sie das Interesse der Bevölkerung in Grenzen. Ein Besucher meinte spitz, nimmt man die Spitzenpolitiker und offiziellen Parteiarbeiter weg und die vielen Oldtimerfahrer, wäre der Markt fast leer. Den Leuten geht es so gut, sie müssen nicht mehr demonstrieren.
Oder liegt es nur an der Politikverdrossenheit?
Dafür nutzen die Politiker die Chance sich gegenseitig zu besuchen, und so merkte man kaum noch, wer zu welchem Stand gehörte.
Es gab professionell Getränke, Bratwurst und Brätel und auch die Parteien hatten Kaffee und Fettbrote (Die Linke) und die SPD leckeren selbstgebackenen Kuchen der verschiedensten Sorten dabei.
Etwas zu kurz kam die Kultur. Die fehlende Musik aus der Konserve wurde mit handgemachter Musik ersetzt. Sigrid Rößner über nahm die wichtige tragende Funktion, damit Jule spielen konnte.



















