Städtebauförderung mit Gewinn für Sondershausen
Sonntag, 10. Mai 2015, 09:50 Uhr
Deutschlandweit wurde in vielen Städten am Samstag der Tag der Städtebauförderung 2015 begangen. Auch in Sondershausen konnte man an einem kostenlosen Stadtrundgang teilnehmen und sich über verschiedene Projekte informieren.
Die Bauministerkonferenz hat im November 2014 beschlossen, jährlich im Mai bundesweit einen Tag der Städtebauförderung durchzuführen. Am 09.05.2015 soll dieser erstmals stattfinden. Im Rahmen eines Stadtrundganges wurden gestern Kernprojekte der Städtebauförderung in Sondershausen präsentiert.
Leider hielt sich das Interesse der Bevölkerung stark in Grenzen. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seinem Bauamtsleiter Manfred Kucksch und den Stadträten Dr. Christine Kietzer und Hartmut Thiele (beide CDU), letztere hatte mit seiner Ehefrau die "Bevölkerung" vertreten, nahmen nur noch die Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften und Stadtplaner Christoph Hanske teil.
Dabei konnte man doch einiges Interessantes aus der Stadtgeschichte erfahren, warum wrde das ein Quartier so gestaltet und nicht anders und wo lagen die Probleme. Leider kann kn hier nur einie Dinge anreißen.
So wurde in den Innenhof Quartier Wezelstraße eine Summe von 246.00 Euro investiert, davon 121.000 Euro aus der Städtebauförderung zur Aufwertung des Quartiers. Hier lobte Kreyer die enge Zusammenarbeit der drei Wohnungsgesellschaften von Sondershausen, Fortschritt, Glückauf und Wippertal. Das sei Typisch für Sondershause, und kein Einzelfall, im Gegensatz zu manch anderen Städten.
Im Quartier Stiftstraße erfuhr man, dass diese Art Spielgerät weltweit (Bild oben) gut ankommt,nur in Deutschland wegen der vielen Bestimmungen wohl kaum noch gebaut wird. In dieses Quartier investierten Glückauf und Wippertal rund 486.000 Euro und 207.00 Euro kamen aus der Städtebauförderung.
Nach dem Stadtrundgang gesellte sich noch SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme dazu, der quasi neben an bei einer Veranstaltung des VdK war, die sich auch mit Barrierefreiheit beschäftigte (kn berichtet noch), leider eine Doppelung zum ähnlichen Inhalt in der Terminplanung.
Bürgermeister Kreyer informierte, dass die Städtebauförderung zur Stärkung der Wohnfunktion in der Innenstadt genutzt wurde. Von 1990 bis jetzt sind aus diesem Programm rund 27,266 Millionen Euro in die Stadt Sondershausen geflossen. Insgesamt 11,8 Millionen Euro kommunaler Finanzanteil kam dazu.
Interessant bei seinen Ausführungen, für einen Euro aus der Stadtbauförderung wurde anschließend vier Euro (manchmal bis zu acht Euro) von privaten Investoren dazu gelegt. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein, so Kreyer. Man muss der Tatsache in die Augen sehen, die Kapitalschwäche der Eigentümer der Innenstadt sei nicht zu übersehen. Wer aber seinen Eigenanteil nicht aufbringen kann, bekommt auch keine Förderung. Und so müssen wir wohl damit leben, dass es manche nicht restaurierte Haus in der Innenstadt geben wird, so Kreyer.
Mit Blick in Richtung Lemme machte Kreyer klar, eine Städtebauförderung bis zum Jahre 2021und länger sei notwendig.
Stadtplaner Christoph Hanske, der viele Projekte in der Stadt mit betreute, stellte dann einige Objekte im Einzelnen vor (siehe Bildergalerie). Hier klinkte sich kn aus und ging wieder zur Veranstaltung des VdK.
So war der Programmablauf
1. Vorstellung - Projekte Cruciskirche/Stadtumbaugebiet, ca. 11.15 Uhr – 13.30 Uhr
Ort: Café Pflegeheim Volkssolidarität, Eröffnung durch den Bürgermeister,
Vorstellung von verschiedenen Projekten durch Christoph Hanske, Wolfgang Wytrieckus, Horst Mähler und Wolfgang Menzel
2. Landesmusikakademie/Schlossbereich, ca. 14.00 Uhr
musikalischer Empfang in der Landesmusikakademie, Vorstellung durch Eckhard Wehmeier
3. Café Pille / Gottschalksches Haus / Genial Zentral, ca. 15.30 Uhr
Café Pille (vor Ort), Vorstellung durch Tobias Schneegans und Eckhard Wehmeier,
Abschluss: Vorraum Trinitatiskirche
Eine weitere Veranstaltung zum Tag der Städtebauförderung gab es in Bad Frankenhausen, kn berichtete bereits.
Autor: khhDie Bauministerkonferenz hat im November 2014 beschlossen, jährlich im Mai bundesweit einen Tag der Städtebauförderung durchzuführen. Am 09.05.2015 soll dieser erstmals stattfinden. Im Rahmen eines Stadtrundganges wurden gestern Kernprojekte der Städtebauförderung in Sondershausen präsentiert.
Leider hielt sich das Interesse der Bevölkerung stark in Grenzen. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seinem Bauamtsleiter Manfred Kucksch und den Stadträten Dr. Christine Kietzer und Hartmut Thiele (beide CDU), letztere hatte mit seiner Ehefrau die "Bevölkerung" vertreten, nahmen nur noch die Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften und Stadtplaner Christoph Hanske teil.
Dabei konnte man doch einiges Interessantes aus der Stadtgeschichte erfahren, warum wrde das ein Quartier so gestaltet und nicht anders und wo lagen die Probleme. Leider kann kn hier nur einie Dinge anreißen.
So wurde in den Innenhof Quartier Wezelstraße eine Summe von 246.00 Euro investiert, davon 121.000 Euro aus der Städtebauförderung zur Aufwertung des Quartiers. Hier lobte Kreyer die enge Zusammenarbeit der drei Wohnungsgesellschaften von Sondershausen, Fortschritt, Glückauf und Wippertal. Das sei Typisch für Sondershause, und kein Einzelfall, im Gegensatz zu manch anderen Städten.
Im Quartier Stiftstraße erfuhr man, dass diese Art Spielgerät weltweit (Bild oben) gut ankommt,nur in Deutschland wegen der vielen Bestimmungen wohl kaum noch gebaut wird. In dieses Quartier investierten Glückauf und Wippertal rund 486.000 Euro und 207.00 Euro kamen aus der Städtebauförderung.
Nach dem Stadtrundgang gesellte sich noch SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme dazu, der quasi neben an bei einer Veranstaltung des VdK war, die sich auch mit Barrierefreiheit beschäftigte (kn berichtet noch), leider eine Doppelung zum ähnlichen Inhalt in der Terminplanung.
Bürgermeister Kreyer informierte, dass die Städtebauförderung zur Stärkung der Wohnfunktion in der Innenstadt genutzt wurde. Von 1990 bis jetzt sind aus diesem Programm rund 27,266 Millionen Euro in die Stadt Sondershausen geflossen. Insgesamt 11,8 Millionen Euro kommunaler Finanzanteil kam dazu.
Interessant bei seinen Ausführungen, für einen Euro aus der Stadtbauförderung wurde anschließend vier Euro (manchmal bis zu acht Euro) von privaten Investoren dazu gelegt. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein, so Kreyer. Man muss der Tatsache in die Augen sehen, die Kapitalschwäche der Eigentümer der Innenstadt sei nicht zu übersehen. Wer aber seinen Eigenanteil nicht aufbringen kann, bekommt auch keine Förderung. Und so müssen wir wohl damit leben, dass es manche nicht restaurierte Haus in der Innenstadt geben wird, so Kreyer.
Mit Blick in Richtung Lemme machte Kreyer klar, eine Städtebauförderung bis zum Jahre 2021und länger sei notwendig.
Stadtplaner Christoph Hanske, der viele Projekte in der Stadt mit betreute, stellte dann einige Objekte im Einzelnen vor (siehe Bildergalerie). Hier klinkte sich kn aus und ging wieder zur Veranstaltung des VdK.
So war der Programmablauf
1. Vorstellung - Projekte Cruciskirche/Stadtumbaugebiet, ca. 11.15 Uhr – 13.30 Uhr
Ort: Café Pflegeheim Volkssolidarität, Eröffnung durch den Bürgermeister,
Vorstellung von verschiedenen Projekten durch Christoph Hanske, Wolfgang Wytrieckus, Horst Mähler und Wolfgang Menzel
2. Landesmusikakademie/Schlossbereich, ca. 14.00 Uhr
musikalischer Empfang in der Landesmusikakademie, Vorstellung durch Eckhard Wehmeier
3. Café Pille / Gottschalksches Haus / Genial Zentral, ca. 15.30 Uhr
Café Pille (vor Ort), Vorstellung durch Tobias Schneegans und Eckhard Wehmeier,
Abschluss: Vorraum Trinitatiskirche
Eine weitere Veranstaltung zum Tag der Städtebauförderung gab es in Bad Frankenhausen, kn berichtete bereits.

















