Himmelfahrt – was ist das eigentlich für ein Fest?
Montag, 11. Mai 2015, 16:47 Uhr
Während viele Menschen die Großzügigkeit der Gesellschaft mit freien und zumeist christlichen Feiertagen und mit Rechtsanspruch wahrnehmen, ist das Wissen um dieselben meist überschaubar. Deshalb hier einige Information dazu, dass Himmelfahrt mehr ist als nur "Männertag"
Zuweilen stößt mancher sich sogar an der Tatsache, dass es drei stille Tage im Jahr gibt, an denen ausgerechnet nicht getanzt werden darf, als reichten 362 Tage dafür nicht aus.
Zu den Festen, die besonders intensiv genutzt werden, gehört Himmelfahrt, der manchem nur unter dem Namen Männertag vertraut ist. Dieses Fest ist besonders schwer zu erklären, macht des doch den Versuch, ein den Augen nicht sichtbares Geschehen zu feiern.
Es ist in den letzten Jahren eine schöne Entwicklung wahrzunehmen. Zogen noch vor zwanzig Jahren vorwiegend Männer bierselig durch die Gegend, um im angetrunkenen Zustand einen zweifelhaften und nur für sie selbst (meist nicht für ihre Umgebung) wahrnehmbaren himmlischen Zustand zu erleben, wird dieser Tag mehr und mehr von Familien genutzt.
Doch was will dieser Tag von seiner Bedeutung sein? Dies ist nicht einfach zu beschreiben, denn was wir Menschen nicht begreifen, halten wir meist für nicht existent. Das geht der Liebe und der Luft ähnlich, sie teilen dieses unbe-greif-bare Schicksal.
Dabei ist Himmelfahrt die logische Konsequenz einer mit Weihnachten beginnenden Entwicklung. Wird Gott Mensch, muss er, wenn Gott EINER ist, wieder dorthin zurück, von wo er kam. Das Bild eines Kreislaufes, wie der des Wassers, macht das verständlich. So wie Wasser in die Wolken zurück muss, um wieder als Regen auf die Erde fallen zu können, so geht Jesus zum Vater, um wieder eins mit ihm zu sein.
Himmelfahrt ist die Ernstnahme des Glaubenssatzes, das Gott einer ist, wie ihn die Kirche dann zu Trinitatis (Deutsch: Dreieinigkeit) mit einem weiteren Fest feiert, eine Woche nach Pfingsten.
Keine Bierseligkeit, kein bierernstes Geschehen, sondern eine logische Folge konsequenter Liebe Gottes, der Mensch wurde, um uns nahe zu sein und dann, nach Ostern und Auferstehung, wieder dorthin ging, wo er unseren Augen verborgen bleibt – nicht Geschöpf, wie wir, sondern Schöpfer.
Darüber können wir uns freuen, können schöne Dinge unternehmen und dürfen daran denken, dass Gott uns nahe sein will/ist. Dies geschieht, im Regelfall, in Gottesdiensten im Grünen. In unserem Kirchenkreis z.B.:
09.00 Uhr Schlosspark Sondershausen
10.00 Uhr Ölmühle zwischen Bliederstedt und Otterstedt
10.00 Uhr St. Pankratius Bendeleben und drumherum
10.30 Uhr Sandalsteich in Allstedt
10.30 Uhr an der 1000jährigen Eiche in Volkenroda
Weitere Informationen unter:Veranstaltungen zu Himmelfahrt
Autor: khhZuweilen stößt mancher sich sogar an der Tatsache, dass es drei stille Tage im Jahr gibt, an denen ausgerechnet nicht getanzt werden darf, als reichten 362 Tage dafür nicht aus.
Zu den Festen, die besonders intensiv genutzt werden, gehört Himmelfahrt, der manchem nur unter dem Namen Männertag vertraut ist. Dieses Fest ist besonders schwer zu erklären, macht des doch den Versuch, ein den Augen nicht sichtbares Geschehen zu feiern.
Es ist in den letzten Jahren eine schöne Entwicklung wahrzunehmen. Zogen noch vor zwanzig Jahren vorwiegend Männer bierselig durch die Gegend, um im angetrunkenen Zustand einen zweifelhaften und nur für sie selbst (meist nicht für ihre Umgebung) wahrnehmbaren himmlischen Zustand zu erleben, wird dieser Tag mehr und mehr von Familien genutzt.
Doch was will dieser Tag von seiner Bedeutung sein? Dies ist nicht einfach zu beschreiben, denn was wir Menschen nicht begreifen, halten wir meist für nicht existent. Das geht der Liebe und der Luft ähnlich, sie teilen dieses unbe-greif-bare Schicksal.
Dabei ist Himmelfahrt die logische Konsequenz einer mit Weihnachten beginnenden Entwicklung. Wird Gott Mensch, muss er, wenn Gott EINER ist, wieder dorthin zurück, von wo er kam. Das Bild eines Kreislaufes, wie der des Wassers, macht das verständlich. So wie Wasser in die Wolken zurück muss, um wieder als Regen auf die Erde fallen zu können, so geht Jesus zum Vater, um wieder eins mit ihm zu sein.
Himmelfahrt ist die Ernstnahme des Glaubenssatzes, das Gott einer ist, wie ihn die Kirche dann zu Trinitatis (Deutsch: Dreieinigkeit) mit einem weiteren Fest feiert, eine Woche nach Pfingsten.
Keine Bierseligkeit, kein bierernstes Geschehen, sondern eine logische Folge konsequenter Liebe Gottes, der Mensch wurde, um uns nahe zu sein und dann, nach Ostern und Auferstehung, wieder dorthin ging, wo er unseren Augen verborgen bleibt – nicht Geschöpf, wie wir, sondern Schöpfer.
Darüber können wir uns freuen, können schöne Dinge unternehmen und dürfen daran denken, dass Gott uns nahe sein will/ist. Dies geschieht, im Regelfall, in Gottesdiensten im Grünen. In unserem Kirchenkreis z.B.:
09.00 Uhr Schlosspark Sondershausen
10.00 Uhr Ölmühle zwischen Bliederstedt und Otterstedt
10.00 Uhr St. Pankratius Bendeleben und drumherum
10.30 Uhr Sandalsteich in Allstedt
10.30 Uhr an der 1000jährigen Eiche in Volkenroda
Weitere Informationen unter:Veranstaltungen zu Himmelfahrt
