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In kleinen Schritten zu einem schönen Park

Dienstag, 12. Mai 2015, 12:16 Uhr
Mit der Übergabe eines Schecks an den Förderverein des barocken Schlossparks Ebeleben wurde bereits der 12. Bauabschnitt eingeleitet.

Der einstige Stolz des Hauses Schwarzburg-Ebeleben, der Schlosspark von Ebeleben befand sich bis zur Wendezeit in einem Dornröschenschlaf. Zwar wurden zu DDR-Zeiten einige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, so Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), aber so richtig ging es mit der Sanierung vor 25 Jahren los.


Seitdem wird die Anlage behutsam restauriert. Obwohl das zugehörige Schloss während des Zweiten Weltkriegs fast völlig zerstört wurde, haben im Park noch einige Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten die Zeiten überdauert - unter anderem Baumbestände aus dem 18. Jahrhundert und hochwertige Plastiken.

In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Vorstandsmitglied Hans-Joachim Warnecke von der Kyffhäusersparkasse über gab einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins Lothar Menzel. Die Mittel stellten zu 50 Prozent die Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen und die Kyffhäusersparkasse zur Verfügung. Für die Kulturstiftung uns uns als Sparkasse, so Warnecke, ist die Umgestaltung und Restaurierung des Schlossparks in einen barocken Garten ein wichtige Angelegenheit.

In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Während im Schlosspark noch die Arbeiten zur Restaurierung der großen Kaskade andauern (Bildergalerie) wir mit diesem Geld bereits der 12. Bauabschnitt eingeläutet. Was jetzt noch eine reine Baustraße vor der großen Kaskade ist, soll dann zu einer ordentlichen Freifläche umgestaltet werden. Die Arbeiten werden beginnen, wenn die Arbeiten an der großen Kaskade abgeschlossen sind.

In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann) In kleinen Schritten zu einem schönen Park (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Architekt Dr.Ing. Folke Dietzsch (li.) und Lothar Menzel erläuterten die Arbeiten. Übrigens sind in den letzten 25 Jahren rund 2,4 Millionen Euro in die Sanierung des Schlossparks geflossen, wie Bürgermeister Uwe Vogt (re.) auf Anfrage informierte. Für den 12. Bauabschnitt werden keine Gelder der Stadt Ebeleben eingesetzt. Die Mittel sollen alle aus Spenden von Sponsoren und von Fördermitteln kommen.

Apropos Sponsor, Dr.Ing. Folke Dietzsch, informierte, man könnte für eine andere Sache einen Sponsor gebrauchen. Vor Jahren wurde bei Arbeiten der "Neptun" gefunden. Leider ist der in einem desolaten Zustand (teils zerbrochen) und bedarf einer intensiven Hilfe und eben einen Sponsor.

Noch ist etwas Zeit, aber bevor die große Kaskade in Betrieb gehen wird, ist noch ein Probelauf geplant, damit das Wasser auch gleichmäßig fließen kann. Aus Gründen des Wasserverbrauchs (zu hohe Verdunstung) wird später die Kaskade nicht Tag und Nacht laufen.

Wenn der 12 Bauabschnitt fertig sein wird, Termin steht noch nicht fest, werden die "gröbsten" Arbeiten im Schlosspark von Ebeleben gelaufen sein. Bereits jetzt ist diese Kleinod jederzeit einen Besuch wert.
Autor: khh

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