Am Dienstag Baustart für Radweg
Donnerstag, 04. Juni 2015, 14:59 Uhr
Nächste Woche ab Dienstag soll am ehemaligen Bahnhof Sondershausen - Berka gebaggert werden. Das letzte Teilstück des Unstrut-Werra-Radwegs (UWR) soll gebaut werden. Bei der Bauanlaufberatung im Landratsamt war kn dabei, bei der es auch über einige zeitweise Vollsperrungen gehen wird.
Es hatte etwas regelrecht mystisches an sich. Einen Tag nach dem "Europäischen Tag des Fahrrades" kam der "Bauherr" des UWR, Volker Stietzel, mit einem schon historischen Fahrrad in die Anlaufberatung geradelt.
Vertreter von Ingeniuerbüro, Baufirma und auch anliegender Kommunen, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Ortsteilbürgermeisterin Gudrun Oesterheld, waren ebenfalls erschienen. Neben dem Fahrrad hatte er eine neue Radwegkarte des Freistaats Thüringen dabei.
Die übergab er Landrätin Antje Hochwind. Weil der Radweg aber noch nicht fertig ist, konnte der UWR noch nicht eingezeichnet werden. Hier muss man allerdings sagen, da der Abschnitt Werra-Mühlhausen-Sondershausen seit längerem fertig und frei gegeben ist, hätte dieser Bereich bereits eingetragen werden können, nein müssen. Der Rest hätte wie üblich unterbrochen eingezeichnet werden können.
Landrätin Hochwind betonte der Radweg ist für den Landkreis etwas ganz besonderes. So viele Radwege gibt es noch nicht in der Region. Aber der Radweg soll ja nicht nur den Touristen dienen, sondern auch den Bürgern auf der täglich Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Gerade unter diesem Gesichtspunkt ist der Bau des letzten Abschnitts zwischen der Hans-Schrader-Straße und dem Bahnhof Berka zu sehen, dabei brachte si auch WAGO ins Spiel.
Nicht das erste Mal wird das Ingenieurbüro Bach aus Sondershausen den Bau betreuen, so auch bei diesem letzten Bauabschnitt. Die Firma MST Laucha hat die Ausschreibung gewonnen und wird für die bauliche Ausfertigung sorgen.
Das letzte Teilstück wird 1,8 Millionen Euro kosten und der Abschluss der Bauarbeiten soll Mitte Oktober sein. Ob dann allerdings auch gleich gefahren werden kann, wollte sich die Landrätin noch nicht festlegen. Die Freigabe könnte aber auch erst im Frühjahr 2016 erfolgen. Man ist mit solchen Aussagen vorsichtig geworden, denn der Abschnitt Bad Frankenhausen – Schönfeld war auch bereits voriges Jahr fertig und wurde erst im Mai beim Radwandertag offiziell übergeben.
Und auch beim scheinbar fertigem Abschnitt Berka – Bad Frankenhausen scheint noch kein Ende in Sicht zu sein. Die angeforderten Gutachten werden immer noch täglich erwartet und erst wenn die positiv anfallen kann die notwendige Kriegsbemalung sprich Markierung aufgebracht werden und erst dann kann der Weg offiziell freigegeben werden.
Auf ehemaligen Bahnstrecken wurden bzw. 15,5 Kilometer Radwege angelegt. Für die letzten
6,5 km Bahntrasse werden 3,8 Millionen Euro benötigt. Davon fließen 3,4 Mio. aus Fördermitteln des Landes und 150.000 Euro müssen Stadt Sondershausen und 250.000 Euro der Landkreis zuschießen.
Dabei hat man Glück das der Radweg über eine ehemalige Bahnstrecke führt. Nur deshalb und weil er rollstuhlgerecht ist, werden Fördermittel ausgereicht. Bei anderer Wegeführung wären ansonsten keine Fördermittel geflossen.
Besonders freute sich die Landrätin, dass die gesamte Strecke zwischen Berka und Schrader-Straße maximal 4 Prozent Steigung hat und damit auf gesamter Länge für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Neben Radfahrern können sich dann auch Rollstuhlfahrer, Inliner und Spaziergänger auf dem Weg tummeln.
Bürgermeister Kreyer (CDU) betonte, mit dem Bau dieses Wegstücks geht ein Traum in Erfüllung. Es wird einen positiven Schub für den Tourismus geben, auch wenn wir in der Stadt noch einige Dinge für eine bessere Infrastruktur der Radfahrer tun müssen, stellte er abschließend fest.
Heike Bach vom Ingenieurbüro brachte noch einige technische Details ins Spiel. Im Rahmen der Bauzeit werden vom UWR auch die Straßen
Possenallee, Martin-Andersen-Nexö-Strße, die Bergstraße und der Steingraben gequert werden.
Dabei wird es zeitweise zu Vollsperrungen kommen. Ein zeitlicher Ablauf dazu steht noch nicht ganz.
Auch an vier Brücken muss gebaut werden. Zwei Brücken bei Berka müssen bis auf die Widerlager komplett neu überbaut werden. Die Brücke an der Bergstraße wird umfangreich saniert. Die Brücke Martin-Andersen-Nxö-Strße sieht unten heraum nicht mehr schön aus, muss aber oben nur einfach überbaut werden.
Der UWR wird von Kreisgrenze Unstrut-Hainich-Kreis bis Einmündung in den Unstrutradweg rund 80 Kilometer durch den Kyffhäuserkreis führen, so Heike Bach.
Autor: khhEs hatte etwas regelrecht mystisches an sich. Einen Tag nach dem "Europäischen Tag des Fahrrades" kam der "Bauherr" des UWR, Volker Stietzel, mit einem schon historischen Fahrrad in die Anlaufberatung geradelt.
Vertreter von Ingeniuerbüro, Baufirma und auch anliegender Kommunen, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Ortsteilbürgermeisterin Gudrun Oesterheld, waren ebenfalls erschienen. Neben dem Fahrrad hatte er eine neue Radwegkarte des Freistaats Thüringen dabei.
Die übergab er Landrätin Antje Hochwind. Weil der Radweg aber noch nicht fertig ist, konnte der UWR noch nicht eingezeichnet werden. Hier muss man allerdings sagen, da der Abschnitt Werra-Mühlhausen-Sondershausen seit längerem fertig und frei gegeben ist, hätte dieser Bereich bereits eingetragen werden können, nein müssen. Der Rest hätte wie üblich unterbrochen eingezeichnet werden können.
Landrätin Hochwind betonte der Radweg ist für den Landkreis etwas ganz besonderes. So viele Radwege gibt es noch nicht in der Region. Aber der Radweg soll ja nicht nur den Touristen dienen, sondern auch den Bürgern auf der täglich Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Gerade unter diesem Gesichtspunkt ist der Bau des letzten Abschnitts zwischen der Hans-Schrader-Straße und dem Bahnhof Berka zu sehen, dabei brachte si auch WAGO ins Spiel.
Nicht das erste Mal wird das Ingenieurbüro Bach aus Sondershausen den Bau betreuen, so auch bei diesem letzten Bauabschnitt. Die Firma MST Laucha hat die Ausschreibung gewonnen und wird für die bauliche Ausfertigung sorgen.
Das letzte Teilstück wird 1,8 Millionen Euro kosten und der Abschluss der Bauarbeiten soll Mitte Oktober sein. Ob dann allerdings auch gleich gefahren werden kann, wollte sich die Landrätin noch nicht festlegen. Die Freigabe könnte aber auch erst im Frühjahr 2016 erfolgen. Man ist mit solchen Aussagen vorsichtig geworden, denn der Abschnitt Bad Frankenhausen – Schönfeld war auch bereits voriges Jahr fertig und wurde erst im Mai beim Radwandertag offiziell übergeben.
Und auch beim scheinbar fertigem Abschnitt Berka – Bad Frankenhausen scheint noch kein Ende in Sicht zu sein. Die angeforderten Gutachten werden immer noch täglich erwartet und erst wenn die positiv anfallen kann die notwendige Kriegsbemalung sprich Markierung aufgebracht werden und erst dann kann der Weg offiziell freigegeben werden.
Auf ehemaligen Bahnstrecken wurden bzw. 15,5 Kilometer Radwege angelegt. Für die letzten
6,5 km Bahntrasse werden 3,8 Millionen Euro benötigt. Davon fließen 3,4 Mio. aus Fördermitteln des Landes und 150.000 Euro müssen Stadt Sondershausen und 250.000 Euro der Landkreis zuschießen.
Dabei hat man Glück das der Radweg über eine ehemalige Bahnstrecke führt. Nur deshalb und weil er rollstuhlgerecht ist, werden Fördermittel ausgereicht. Bei anderer Wegeführung wären ansonsten keine Fördermittel geflossen.
Besonders freute sich die Landrätin, dass die gesamte Strecke zwischen Berka und Schrader-Straße maximal 4 Prozent Steigung hat und damit auf gesamter Länge für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Neben Radfahrern können sich dann auch Rollstuhlfahrer, Inliner und Spaziergänger auf dem Weg tummeln.
Bürgermeister Kreyer (CDU) betonte, mit dem Bau dieses Wegstücks geht ein Traum in Erfüllung. Es wird einen positiven Schub für den Tourismus geben, auch wenn wir in der Stadt noch einige Dinge für eine bessere Infrastruktur der Radfahrer tun müssen, stellte er abschließend fest.
Heike Bach vom Ingenieurbüro brachte noch einige technische Details ins Spiel. Im Rahmen der Bauzeit werden vom UWR auch die Straßen
Possenallee, Martin-Andersen-Nexö-Strße, die Bergstraße und der Steingraben gequert werden.
Dabei wird es zeitweise zu Vollsperrungen kommen. Ein zeitlicher Ablauf dazu steht noch nicht ganz.
Auch an vier Brücken muss gebaut werden. Zwei Brücken bei Berka müssen bis auf die Widerlager komplett neu überbaut werden. Die Brücke an der Bergstraße wird umfangreich saniert. Die Brücke Martin-Andersen-Nxö-Strße sieht unten heraum nicht mehr schön aus, muss aber oben nur einfach überbaut werden.
Der UWR wird von Kreisgrenze Unstrut-Hainich-Kreis bis Einmündung in den Unstrutradweg rund 80 Kilometer durch den Kyffhäuserkreis führen, so Heike Bach.





