Kulturcafé mit Prof. Peter Bruns
Freitag, 05. Juni 2015, 16:26 Uhr
Bei der Thüringer Landesmusikakademie gab es erstmalig beim traditionellen Kulturcafé eine Änderung im Wochentag. Schon heute traf man sich zum Kulturcafé.
Freitagskaffee statt Sonntagskaffee hieß es diesmal beim traditionellen Kulturcafé der Landesmusikakademie Sondershausen. Der bekannte Cellist Professor Peter Bruns war heute zu Gast.
Der Künstler präsentierte sich im Gespräch mit Akademiedirektor Professor Dr. Eckart Lange. Unter den zahlreichen Gästen auch Bürgermeister Joachim Kreyer und Generalmusikdirektor Markus L. Frank, der gleich von allein ins Schwitzen kam, als er an den heutigen heißen Abend zur Eröffnung des Residenzfestes dachte, denn da dirigiert er das Lohorchester auf dem Markt in Sondershausen.
Bruns leitet seit 1. bis zum 11. Juni den 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurs Violoncello.
In Berlin geboren, studierte Bruns in seiner Heimatstadt bei Professor Peter Vogler an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".
Von 1993-2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg.
1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig.
Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand. Für kn hat er dieses sehr wertvolle Stück gezeigt, dass übrigens wesentlich älter als sein Transportkoffer ist, wie der Künstler gegenüber kn betonte.
Der Cellist hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, u. a. Gesamteinspielungen der Brahms-Sonaten, der Bach-Suiten, der Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin, Robert Schumann, Robert Volkmann, Charles Marie Widor und Louis Vierne, außerdem Einspielungen des Konzerts a-moll von Carl Philip Emanuel Bach (Cannes Classical Award "Best CD of the Year"), des Gesamtwerks von Antonin Dvorak für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden und die hoch gelobte Aufnahme der Cellokonzerte von Haydn mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Mit einem Cello-Konzert werden sich die Teilnehmer des 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurses Violoncello der Thüringer Landemusikakademie am Sonntag, im Marstall von Schloss Sondershausen vorstellen. Einen Teil davon erwischte kn schon heute.
Gespielt wird am Sonntag, den 7. Juni, um 19:30 Uhr, ein buntes Repertoire verschiedener Komponisten, darunter Sonaten von Johann Sebastian Bach. Die mit 15 Jahren jüngste Meisterschülerin wird Karl Juljewitsch Dawidows virtuoses Stück Der Springbrunnen vortragen. Als Höhepunkt des Konzertes spielen die elf Teilnehmer und der Leiter des Kurses, Professor Peter Bruns, gemeinsam Julius Klengels Hymnus for 12 Cellos.
Wie wunderschön das Cello klingen kann, wird man zum 3. Loh-Konzerts (Mittwoch, 10. Juni) im Achteckhaus Sondershausen erleben können. Denn an diesem Abend wird das Abschlusskonzert des 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurses für Cello gemeinsam mit dem Loh-Orchester Sondershausen gegeben. Wer hier spielen wird steht noch nicht fest
Autor: khhFreitagskaffee statt Sonntagskaffee hieß es diesmal beim traditionellen Kulturcafé der Landesmusikakademie Sondershausen. Der bekannte Cellist Professor Peter Bruns war heute zu Gast.
Der Künstler präsentierte sich im Gespräch mit Akademiedirektor Professor Dr. Eckart Lange. Unter den zahlreichen Gästen auch Bürgermeister Joachim Kreyer und Generalmusikdirektor Markus L. Frank, der gleich von allein ins Schwitzen kam, als er an den heutigen heißen Abend zur Eröffnung des Residenzfestes dachte, denn da dirigiert er das Lohorchester auf dem Markt in Sondershausen.
Bruns leitet seit 1. bis zum 11. Juni den 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurs Violoncello.
In Berlin geboren, studierte Bruns in seiner Heimatstadt bei Professor Peter Vogler an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".
Von 1993-2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg.
1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig.
Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand. Für kn hat er dieses sehr wertvolle Stück gezeigt, dass übrigens wesentlich älter als sein Transportkoffer ist, wie der Künstler gegenüber kn betonte.
Der Cellist hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, u. a. Gesamteinspielungen der Brahms-Sonaten, der Bach-Suiten, der Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin, Robert Schumann, Robert Volkmann, Charles Marie Widor und Louis Vierne, außerdem Einspielungen des Konzerts a-moll von Carl Philip Emanuel Bach (Cannes Classical Award "Best CD of the Year"), des Gesamtwerks von Antonin Dvorak für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden und die hoch gelobte Aufnahme der Cellokonzerte von Haydn mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Mit einem Cello-Konzert werden sich die Teilnehmer des 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurses Violoncello der Thüringer Landemusikakademie am Sonntag, im Marstall von Schloss Sondershausen vorstellen. Einen Teil davon erwischte kn schon heute.
Gespielt wird am Sonntag, den 7. Juni, um 19:30 Uhr, ein buntes Repertoire verschiedener Komponisten, darunter Sonaten von Johann Sebastian Bach. Die mit 15 Jahren jüngste Meisterschülerin wird Karl Juljewitsch Dawidows virtuoses Stück Der Springbrunnen vortragen. Als Höhepunkt des Konzertes spielen die elf Teilnehmer und der Leiter des Kurses, Professor Peter Bruns, gemeinsam Julius Klengels Hymnus for 12 Cellos.
Wie wunderschön das Cello klingen kann, wird man zum 3. Loh-Konzerts (Mittwoch, 10. Juni) im Achteckhaus Sondershausen erleben können. Denn an diesem Abend wird das Abschlusskonzert des 24. Internationalen Sondershäuser Meisterkurses für Cello gemeinsam mit dem Loh-Orchester Sondershausen gegeben. Wer hier spielen wird steht noch nicht fest






