Stimmungsvolles Jubiläumskonzert
Sonntag, 07. Juni 2015, 00:56 Uhr
Beim gestrigen Konzert anlässlich 70 Jahre Albert-Fischer-Chor Sondershausen erhielten die zahlreichen Besucher einen musikalischen auf das Repertoire der letzten 70 Jahre. Und die Besucher sind mehr als nur auf ihre Kosten gekommen...
Das der Albert-Fischer-Chor aus dem Musikleben der Stadt Sondershausen nicht wegzudenken ist, hatte er gestern mit diesem klangvollen Konzert wieder bewiesen, was das Publikum auch nach jedem Titel mit viel Beifall zum Ausdruck brachte.
Stimmungsvolles Jubiläumskonzert
Mit langen Vorreden hielt man sich bei diesem Jubiläumskonzert nicht auf. Manfred Kühnemund begrüßte die Gäste im vollbesetzten Achteckhaus von Schloss Sondershausen. Auch wenn vielleicht draußen des Residenzfest lockte, die Besucher bekamen Chorgsang vom Feinsten und mussten Ihr Kommen nicht bereuen.
Das bei so einem Jubiläumskonzert Vertreter vieler Chöre im Publikum saßen, war natürlich nicht verwunderlich, so von den Sondershäuser Madrigalisten, dem Frauenchor Berka, dem Männerchor Berka/Jecha, dem Frauenchor Berlin-Mahlsdorf, der Liedertafel aus Niedersachsen, um nur einige zu nennen. Da bei auch der Vorsitzende des Kreischorverbandes Steffen Luprian und auch Bürgermeister Joachim Kreyer ließen sich das Konzert nicht entgehen.
Die künstlerische Leitung hatte Daniela Ivanova.
Kühnemund würdigte die Leistungen der bisherigen Chorleiter Prof. Albert Fischer, Herbert Schulz, Walter Kleinert, Dieter Köhler und Ingrid Köhler. Und wenn Kühnemund sagte, der Albert-Fischer-Chor ist Botschafter der Musikstadt Sondershausen in ganz Deutschland und sogar darüber hinaus, dann traf er den Nagel auf den Kopf.
Und mit der Liedauswahl konnte der Albert-Fischer-Chor in diesem Konzert einen musikalischen Bogen von seinen Anfängen bis in die heutige Zeit schlagen. Ganz neu einstudiert wurde unter anderem die Landerkennung von Edvard Grieg. Dieses monumentale Chorwerk wie auch das Ave verum corpus von Wolfgang Amadeus Mozart wird die hervorragende japanische Pianistin Ayako Matuschka am Flügel begleiten.
Alle Einnahmen des Festkonzertes fließen in die Aufarbeitung eines Flügels, der später im neuen Probenraum im Bürgerzentrum Cruciskirche aufgestellt werden soll. Die notwendige Restaurierung dieses Flügels gestaltet sich jedoch finanziell wesentlich aufwendiger als man ursprünglich geplant hatte.





















