Schließung Borntalturnhalle?
Mittwoch, 10. Juni 2015, 12:55 Uhr
Peter Gösel von drohender Turnhallenschließung in Sondershausen entsetzt. LSB und Thüringer Turnverband sichern Unterstützung zu. Dazu erreichte kn folgende Meldung...
Peter Gösel (Foto: B. Wollweber)
Der Präsident des Landessportbundes (LSB) Thüringen, Peter Gösel (hier am letzten Samstag in Oldisleben), zeigt sich entsetzt von der drohenden Turnhallenschließung in Sondershausen. Laut des Entwurfs zur Haushaltskonsolidierung will die Stadt die Turnhalle im Borntal ab 2018 zumachen, um Betriebskosten einzusparen. Viele Kinder, Erwachsene und Senioren, die sich sportlich betätigen wollen, stünden in Zukunft auf der Straße. Das darf nicht sein. Sportler brauchen ein Zuhause, so Gösel. Zahlreiche ehrenamtliche Übungsleiter investieren eine Menge privater Zeit, um Kindern die Werte des Sports für ihr weiteres Leben zu vermitteln. Nun ist die Politik gefragt, diese Arbeit zu unterstützen und eine befriedigende Lösung zu finden, ergänzt der LSB-Präsident.
Auch Nico Preidel ist schockiert darüber, dass die Turner von Glückauf Sondershausen bald ohne eigene Turnhalle dastehen könnten. Der Geschäftsführer des Thüringer Turnverbandes weilte am Samstag bei den 21. Kreisjugendspielen in Sondershausen, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Die Sondershäuser Turner haben im weiblichen Bereich in den letzten Jahren dominiert, mit ihren unzähligen Erfolgen thüringen- und deutschlandweit Bekanntheit erlangt und die Stadt würdig repräsentiert. Jetzt muss Sondershausen etwas zurückgeben, fordert Preidel.
Der Landessportbund und Thüringer Turnverband sichern den betroffenen Vereinen ihre Hilfe zu. Wie die Unterstützung konkret aussehen kann, wird derzeit geprüft. Von der vorgesehenen Turnhallenschließung wären zahlreiche Sportvereine, unter anderem die Turnabteilung von Glückauf Sondershausen sowie die Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe (BRSG) Kyffhäuser betroffen. Kaum freie Hallenkapazitäten, mangelnder Platz für die Sportgeräte und zu weite Wege für die Seniorensportler erschweren den Umzug in eine andere Sportstätte zusätzlich.
Archivfoto: B. Wollweber Oldisleben
Autor: khh
Peter Gösel (Foto: B. Wollweber)
Der Präsident des Landessportbundes (LSB) Thüringen, Peter Gösel (hier am letzten Samstag in Oldisleben), zeigt sich entsetzt von der drohenden Turnhallenschließung in Sondershausen. Laut des Entwurfs zur Haushaltskonsolidierung will die Stadt die Turnhalle im Borntal ab 2018 zumachen, um Betriebskosten einzusparen. Viele Kinder, Erwachsene und Senioren, die sich sportlich betätigen wollen, stünden in Zukunft auf der Straße. Das darf nicht sein. Sportler brauchen ein Zuhause, so Gösel. Zahlreiche ehrenamtliche Übungsleiter investieren eine Menge privater Zeit, um Kindern die Werte des Sports für ihr weiteres Leben zu vermitteln. Nun ist die Politik gefragt, diese Arbeit zu unterstützen und eine befriedigende Lösung zu finden, ergänzt der LSB-Präsident.Auch Nico Preidel ist schockiert darüber, dass die Turner von Glückauf Sondershausen bald ohne eigene Turnhalle dastehen könnten. Der Geschäftsführer des Thüringer Turnverbandes weilte am Samstag bei den 21. Kreisjugendspielen in Sondershausen, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Die Sondershäuser Turner haben im weiblichen Bereich in den letzten Jahren dominiert, mit ihren unzähligen Erfolgen thüringen- und deutschlandweit Bekanntheit erlangt und die Stadt würdig repräsentiert. Jetzt muss Sondershausen etwas zurückgeben, fordert Preidel.
Der Landessportbund und Thüringer Turnverband sichern den betroffenen Vereinen ihre Hilfe zu. Wie die Unterstützung konkret aussehen kann, wird derzeit geprüft. Von der vorgesehenen Turnhallenschließung wären zahlreiche Sportvereine, unter anderem die Turnabteilung von Glückauf Sondershausen sowie die Behinderten- und Rehabilitationssportgruppe (BRSG) Kyffhäuser betroffen. Kaum freie Hallenkapazitäten, mangelnder Platz für die Sportgeräte und zu weite Wege für die Seniorensportler erschweren den Umzug in eine andere Sportstätte zusätzlich.
Archivfoto: B. Wollweber Oldisleben
