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Auf Hitze folgt Schafskälte

Donnerstag, 11. Juni 2015, 12:35 Uhr
Das warme und sonnige Wetter erreicht am morgigen Freitag mit bis zu 33 Grad vorläufig seinen Höhepunkt. Im Laufe des Tages wird es dann im Westen immer schwüler, die Gefahr von Gewittern und Unwettern steigt deutlich an...


Nachts kracht es dann im Südwesten verbreitet. Auch das Wochenende beschert weiten Landesteilen turbulentes Sommerwetter: In schwülwarmer Luft bilden sich teils heftige Gewitter, vielfach besteht Unwettergefahr.

Bis spätestens Sonntag wird es dann im ganzen Land deutlich kühler bei nur noch 19 bis 26 Grad. „Zum Anfang der kommenden Woche gibt dann die Schafskälte mit wechselhaftem Wetter ihr jährliches Gastspiel“, wie Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline weiß und ergänzt: „Sie gehört zu den Witterungsregelfällen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit im zweiten Junidrittel vorkommen.“

Die Schafskälte: Die Kälteempfindlichkeit von frisch geschorenen Schafen ist namensgebend für diesen Witterungstyp. „Nach einer vorausgegangenen Wärmeperiode strömt kühle Nordseeluft nach Mitteleuropa, was sogar Frost und Schnee in den Gipfellagen der Mittelgebirge zur Folge haben kann“, weiß Habel.

Wie sich das Wetter nächste Woche weiter entwickeln wird, kann noch nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Alle aktuellen Informationen können jedoch jederzeit auf wetteronline.de und über die WetterOnline-App abgerufen werden.
Autor: red

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