Ölpreis kommt nicht bei Verbrauchern an
Montag, 15. Juni 2015, 10:40 Uhr
Die Öl- und Gaspreise sind in den vergangenen zwölf Monaten deutlich gefallen – doch nur ein Teil der Kostenersparnis ist bei den Verbrauchern gelandet. Vor allem bei Kraft- und Heizstoffen mussten die Kunden tiefer als nötig in die Tasche greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv)...
Der Verband fordert die Unternehmen auf, sinkende Rohstoffpreise vollständig an Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzugeben.
Es wird Zeit, dass auch niedrigere Öl- und Gaspreise endlich bei Verbrauchern ankommen, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Es könne nicht sein, dass die Unternehmen bei steigenden Rohstoffkosten ihre Preise erhöhten, im umgekehrten Fall aber die zusätzlichen Gewinne einstrichen. Wer mit den Verbrauchern im Preisfahrstuhl nach oben fährt, der muss auch gemeinsam mit ihnen nach unten fahren, so Müller.
Der vzbv hat in einer wissenschaftlichen Studie untersuchen lassen, wie sich die Preise ausgewählter Produkte und Dienstleistungen durch den Öl- und Gaspreissturz hätten verändern müssen – und wie sie es tatsächlich getan haben. Demnach hätte ein durchschnittlicher Haushalt allein im Januar bis zu 15 Euro mehr im Geldbeutel gehabt, wenn die gesunkenen Rohstoffpreise an der Tankstelle und beim Heizen vollständig an ihn weitergegeben worden wären.
Besonders gravierend ist die Situation bei Erdgas. Obwohl hier die Importpreise zwischen Januar 2014 und Januar 2015 um fast 20 Prozent gefallen sind, sind die Verbraucherpreise bisher nahezu stabil.
Autor: redDer Verband fordert die Unternehmen auf, sinkende Rohstoffpreise vollständig an Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzugeben.
Es wird Zeit, dass auch niedrigere Öl- und Gaspreise endlich bei Verbrauchern ankommen, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Es könne nicht sein, dass die Unternehmen bei steigenden Rohstoffkosten ihre Preise erhöhten, im umgekehrten Fall aber die zusätzlichen Gewinne einstrichen. Wer mit den Verbrauchern im Preisfahrstuhl nach oben fährt, der muss auch gemeinsam mit ihnen nach unten fahren, so Müller.
Der vzbv hat in einer wissenschaftlichen Studie untersuchen lassen, wie sich die Preise ausgewählter Produkte und Dienstleistungen durch den Öl- und Gaspreissturz hätten verändern müssen – und wie sie es tatsächlich getan haben. Demnach hätte ein durchschnittlicher Haushalt allein im Januar bis zu 15 Euro mehr im Geldbeutel gehabt, wenn die gesunkenen Rohstoffpreise an der Tankstelle und beim Heizen vollständig an ihn weitergegeben worden wären.
Besonders gravierend ist die Situation bei Erdgas. Obwohl hier die Importpreise zwischen Januar 2014 und Januar 2015 um fast 20 Prozent gefallen sind, sind die Verbraucherpreise bisher nahezu stabil.
