Ordensschwestern zwischen Tradition und Moderne
Dienstag, 16. Juni 2015, 11:36 Uhr
Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen 800 Jahre Kirche an diesem Platz fand in der Unterkirche Bad Frankenhausen ein Informationsabend zur Geschichte und Gegenwart der Zisterzienserinnen statt...
Ordensschwestern zwischen Tradition und Moderne (Foto: Peter Zimmer)
Das Jubiläum geht auf die Erwähnung einer Schenkung an das Zisterzienserinnenkloster zu Frankenhausen im Jahre 1215 zurück. So lud sich die Kirchgemeinde Ordensschwestern aus dem Kloster St. Marien zu Helfta (bei Eisleben) ein.
Die Subpriorin Schwester Klara Maria gestaltete den Informationsteil. Sie informierte über die Entstehungsgeschichte des Ordens und die Reformbewegung durch Bernhard von Clairvaux im 12. Jahrhundert. Schwester Klara Maria stellte die positiven, aber auch die negativen Entwicklungen dar. Im Sinne der Gedankenwelt von Bernhard von Clairvaux und seinen Reformbewegungen gab sie den etwa 50 Anwesenden folgenden Worte mit auf den Weg: Damals war seine Stunde.
Heute ist es Eure. Bringt Euch ein mit Euren Fähigkeiten. Lebt Eure Berufung wie es diese Zeit braucht! Laßt Euch nicht entmutigen durch Strukturreformen und die damit verbundenen Veränderungen. Wagt den kleinen Anfang, damit das Neue werden kann! Nehmt die Zeichen der Zeit wahr und antwortet.
Ordensschwestern zwischen Tradition und Moderne (Foto: Peter Zimmer)
Im Kloster Helfta werden neben der geistlichen Tätigkeit (nach dem alten Wahlspruch: Bete und Arbeite) verschiedene Einrichtungen unterhalten: Kindergarten, Gästehaus, Seniorenwohnheim nach dem Motto: Die Tür steht offen und das Herz noch mehr.
Ihre Mitschwester Gertrud, Schwester Gabriele aus dem Kloster Marienstern (als Gast) und Kantorin Laura Schildmann sangen einige Teile der im Kloster täglich gesungenen Liturgie nach der gregorianischen Überlieferung. Eingerahmt wurde der Abend am Anfang und Ende durch das Orgelspiel von Kantorin Schildmann.
Text und Foto: Peter Zimmer
Autor: khh
Ordensschwestern zwischen Tradition und Moderne (Foto: Peter Zimmer)
Das Jubiläum geht auf die Erwähnung einer Schenkung an das Zisterzienserinnenkloster zu Frankenhausen im Jahre 1215 zurück. So lud sich die Kirchgemeinde Ordensschwestern aus dem Kloster St. Marien zu Helfta (bei Eisleben) ein.Die Subpriorin Schwester Klara Maria gestaltete den Informationsteil. Sie informierte über die Entstehungsgeschichte des Ordens und die Reformbewegung durch Bernhard von Clairvaux im 12. Jahrhundert. Schwester Klara Maria stellte die positiven, aber auch die negativen Entwicklungen dar. Im Sinne der Gedankenwelt von Bernhard von Clairvaux und seinen Reformbewegungen gab sie den etwa 50 Anwesenden folgenden Worte mit auf den Weg: Damals war seine Stunde.
Heute ist es Eure. Bringt Euch ein mit Euren Fähigkeiten. Lebt Eure Berufung wie es diese Zeit braucht! Laßt Euch nicht entmutigen durch Strukturreformen und die damit verbundenen Veränderungen. Wagt den kleinen Anfang, damit das Neue werden kann! Nehmt die Zeichen der Zeit wahr und antwortet.
Ordensschwestern zwischen Tradition und Moderne (Foto: Peter Zimmer)
Im Kloster Helfta werden neben der geistlichen Tätigkeit (nach dem alten Wahlspruch: Bete und Arbeite) verschiedene Einrichtungen unterhalten: Kindergarten, Gästehaus, Seniorenwohnheim nach dem Motto: Die Tür steht offen und das Herz noch mehr.Ihre Mitschwester Gertrud, Schwester Gabriele aus dem Kloster Marienstern (als Gast) und Kantorin Laura Schildmann sangen einige Teile der im Kloster täglich gesungenen Liturgie nach der gregorianischen Überlieferung. Eingerahmt wurde der Abend am Anfang und Ende durch das Orgelspiel von Kantorin Schildmann.
Text und Foto: Peter Zimmer
