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Eine zarte Verführung

Mittwoch, 17. Juni 2015, 00:06 Uhr
Ja, nehmen Sie diesen Titel ruhig ganz wörtlich, es kommt eine süße Sünde auf Sie zu. Thomas Leipold und Christa Groß hatten ihre Mitglieder vom Wohnbezirk IV (WB 4) der VS zu einem besonderen Ausflug eingeladen., wovon sie auch berichten…

Unsere Fahrt mit Funktaxi Grambs führte uns zur Goethe Schokoladentaler Manufaktur nach Oldisleben. Hier erfuhren wir sehr viel Interessantes von Christine, beginnend von der Ernte der Kakaofrucht bis zur Herstellung von vielen zart schmelzenden Pralinen, Trüffeln, Tafelschokoladen, Konfitüren und vielem mehr.

Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold) Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold)

Man merkte ihr an, dass sie diese Arbeit mit viel Freude und Liebe macht. Hautnah und live erleben wir mit, wie sie die Schokoladenmasse (je nach Geschmacksrichtung Vollmilch, Zartbitter, Herb) herstellt, die dann zum Beispiel in die Pralinenform gegossen wird. Die überschüssige Schokolade wird wieder ausgegossen und so entsteht nach einer kurzen Abkühlungszeit die Hülle der Praline. Diese kann nun mit vielerlei Füllungen versehen werden. Auch hier sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt, es muss ja nicht immer das klassische Nougat oder die Eierlikörfüllung sein. Zum Schluss kommt wieder eine dünne Schicht flüssige Schokolade darüber. Diese bildet dann quasi den Boden der Praline. Nach dem Abkühlen werden die die Pralinen aus der Form durch leichtes Aufklopfen ausgeformt.

Natürlich gab es während der Vorführung auch das eine oder andere Stück zum Probieren. Sicher spüren sie auch wie ich den zarten Schmelz, wie die Schokolade auf der Zunge zergeht, und diese süßen Köstlichkeiten quasi eine Explosion der Sinne hervorrufen vom edlen Aroma und dem besonderem Geschmackserlebnis. Kann denn Schoki Sünde sein, so möchte ich ein altes Marlene Dittrich Lied umtiteln? Ja, sage ich, sie darf und soll es sogar. Wer kann zu einer solchen verführerischen süßen Sünde nein sagen? Ich kann es jedenfalls nicht und unsere Reiseteilnehmer auch nicht. Wir erfuhren weiterhin, dass die Manufaktur viele Einzel- und Sonderanfertigungen anbietet, was eine Schokoladenfabrik gar nicht könnte. Selbst Hello Kitty Motive, Fußballthemen oder auch Platz- oder Visitenkarten aus Schokolade, Adventskalender und vieles, vieles mehr seien im Programm. Davon konnten wir uns in einem Bilderordner informieren. Zum Abschluss wurden dann noch Schoko-Teddys am Stiel ausgeformt, auch hiervon habe ich gekostet – ein Traum, sage ich Ihnen.

Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold) Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold)

Auch in der Manufaktur werden Schokoladen mit weiteren Zugaben veredelt, beispielsweise durch Zugabe von Chili. Das Feuer des Chilis spüren sie erst nach dem Schmelzen der Schokolade im Mund, quasi im Abgang. Eine sehr interessante Zusammenstellung, wie ich finde. Kostproben gab es auch von verschiedenen Schokoladen-Konfitüren, beispielsweise die bekannte Haselnuss -Geschmacksrichtung, oder doch lieber herzhaft und zartbitter, oder soll es etwas anderes und Besonderes sein? Zum Beispiel Schokoladenkonfitüre mit Cappuccino-Geschmack oder schwarze Johannisbeere?! Oder wie wär‘s mit hausgemachtem Eis auf Schokoladenbasis, oder Kuchen mit Schokolade?!

Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold) Eine zarte Verführung (Foto: Thomas Leipold)

Im Werksverkauf der Manufaktur konnten wir dann der „Versuchung“ sprichwörtlich nicht mehr widerstehen. Aber die Qual der Wahl war auch hier etwas schwierig bei der riesigen Auswahl und Vielfalt. Ich habe mich für die Schokolade mit Chili entschieden.
Ich hoffe, ich habe Ihnen den Mund jetzt auch so richtig wässrig gemacht?! Dann besuchen Sie doch die Goethe Schokoladen Manufaktur in Oldisleben einmal selbst. Schauen Sie den Chocolatiers über die Schulter oder besuchen Sie einen Schokoladenkurs oder ein anderes Event. Es wird eine große Vielfalt angeboten, informieren Sie sich vorher einfach z. B. im Internet.
Ich habe mit freundlicher Genehmigung der Geschäftsführung das aktuelle Angebot als Bilddatei mit angefügt.

Nun hatten wir uns aber wirklich eine Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen, etwas Herzhaftem oder auch einem köstlichen Eisbecher verdient. Hierzu führte uns unser Weg wieder einmal nach Bad Frankenhausen in das Eiscafe Schütze und dem dazu gehörigen Gasthaus Zur Quelle, wo wir vorher Plätze reserviert hatten. Nach diesen leckeren Genüssen sollte man zumindest dann das Abendbrot ausfallen lassen sonst machen sich später die Kalorien (leider) bemerkbar.
Wir bedanken uns bei allen Akteuren für die Ausgestaltung dieses besonderen Ausfluges.

Thomas Leipold
WB 4 der VS in Sondershausen
Autor: khh

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