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HOC soll multikultureller Treffpunkt werden

Mittwoch, 24. Juni 2015, 12:10 Uhr
Beim heutigen kommunikativen Frühstück im Hasenholz-Östertal-Centrum (HOC) hatte man gleich zwei Mal Besuch. Unter anderem versuchten Kinder einer Kita die fehlende Sonne herbei zu singen...

Das beim kommunikativen Frühstück im HOC nur gefrühstückt wird, ist selten der Fall. Heute war die Käfergruppe der Kita "Käthe-Kollwitz" zu Gast.

HOC soll multikultureller Treffpunkt werden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) HOC soll multikultureller Treffpunkt werden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In einem Kreis, der die Sonne darstellen soll, wurde versucht, die fehlende Sonnen herbei zu rufen. Ob es klappt, werden wir in den nächsten Tagen merken. Mit Liedern un Gedichten, wurden die Besucher erfreut.


Lied


Vorgetragen wurde auch zwei Strophe eines Liedes, eine in Russisch und eine in Deutsch. Die Kinder hattes sich das Einüben gewünscht. Das ist umso erstaunlicher, so Erzieherin Katharina Weizel, gegenüber kn, weil nur zwei Kinder der Gruppe einen Migrationshintergrund haben.

HOC soll multikultureller Treffpunkt werden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) HOC soll multikultureller Treffpunkt werden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Während die neue Hausleiterin des HOC, Gudrun Arnold (vorn im Bild) die Gäste begrüßte, hatte Karla Kreyer schon die Informationen in der Hand, um über ein neues Projekt zu informieren.

Das Projekt soll vom 1.6. bis 31.12.2015 laufen. Im Rahmen der Lokalen Partnerschaft für
Demokratie im Kyffhäuserkreis Rundum vielseitig soll das HOC als Ort des Austausches der Kulturen (Begegnungsplattform) aufgebaut werden. An zwei Tagen sollen dazu auch die in der Stadt Sondershausen befindlichen Flüchtlinge einbezogen werden.

Was sind die Ziele des Projekts?
Aufbauend auf dem Projekt "Willkommenskultur", durch das insbesondere das optische Erscheinungsbild des HOC sehr positiv gestaltet wurde, soll die Arbeit mit Spätaussiedlern und Einheimischen um die Zielgruppe der Asylsuchenden, Bürgerkriegsflüchtlinge und EU Ausländer_innen erweitert und zu einer Begegnungsplattform entwickelt werden.

Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion können sich treffen und sich austauschen. Es sollen regelmäßig kulturelle und handwerklich orientierte Treffen unterschiedlicher Gruppen organisiert werden.

Durch niederschwellige Angebote soll die Basis zum Abbau von Vorurteilen geschaffen werden, Asylsuchende und Flüchtlinge sollen in die Arbeit eingebunden werden. Dabei soll Hilfe zur Selbsthilfe weiterentwickelt und regelmäßig angeboten werden.

Durch kulturelle Auftritte und Diskussionsrunden soll die Öffentlichkeit aufmerksam gemacht werden und die Beteiligten die Möglichkeit erhalten, ihr Können zu präsentieren. Das HOC soll zum multikulturellen Treffpunkt in Sondershausen entwickelt werden.
Autor: khh

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