Konjunkturklima kühlt sich ab
Mittwoch, 24. Juni 2015, 12:50 Uhr
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im Juni erneut eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel das zweite Mal in Folge und erreicht nun 107,4 Punkte. Sowohl ihre Lage als auch ihre Geschäftsaussichten beurteilten die Thüringer Unternehmer schlechter als im Vormonat...
Die jüngste Entwicklung des Ifo-Index zeugt von wachsendem Pessimismus unter den deutschen Führungskräften. Dafür gibt es jedoch momentan nur wenig Grund, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Sowohl die Exporte, als auch das Produktions- und Auftragsvolumen hätten in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt. Die aktuellen Einschätzungen würden daher wohl zu einem Großteil von psychologischen Komponenten bestimmt.
Das Vertrauen in eine endgültige Lösung der Griechenland-Krise schwindet. Ein Grexit hätte unabsehbare Folgen auch für die Stabilität des Euro und lässt die Manager mit ihren Einschätzungen vorsichtiger werden, gibt der IHK-Chef zu bedenken. Die Wachstumskräfte seien aber noch intakt. Derzeit würden sich die meisten Firmen in einer stabilen Verfassung präsentieren. Der Aufschwung sei kein Selbstläufer, so Grusser. Die Unternehmen bräuchten dringend Planungssicherheit.
Autor: redDie jüngste Entwicklung des Ifo-Index zeugt von wachsendem Pessimismus unter den deutschen Führungskräften. Dafür gibt es jedoch momentan nur wenig Grund, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Sowohl die Exporte, als auch das Produktions- und Auftragsvolumen hätten in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt. Die aktuellen Einschätzungen würden daher wohl zu einem Großteil von psychologischen Komponenten bestimmt.
Das Vertrauen in eine endgültige Lösung der Griechenland-Krise schwindet. Ein Grexit hätte unabsehbare Folgen auch für die Stabilität des Euro und lässt die Manager mit ihren Einschätzungen vorsichtiger werden, gibt der IHK-Chef zu bedenken. Die Wachstumskräfte seien aber noch intakt. Derzeit würden sich die meisten Firmen in einer stabilen Verfassung präsentieren. Der Aufschwung sei kein Selbstläufer, so Grusser. Die Unternehmen bräuchten dringend Planungssicherheit.
