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Radweg wird bald freigegeben!

Montag, 29. Juni 2015, 23:01 Uhr
Überraschende Wende im Landratsamt Kyffhäuserkreis bei der Frage der Freigabe des Unstrut-Werra-Radweges (UWR). Hier kn mit den Einzelheiten.

Bei der Einwohnerversammlung in Berka nahmen die Informationen und Fragen rund um den UWR die überwiegende zeit ein, so groß war das Interesse. Und es gab eine überraschende Wende.

Volker Stietzel vom Zentralamt und Iris Obijou informierten über den Stand beim Bau des UWR. Es habe in letzter Zeit viel Kritik gegeben, weil noch keine Freigabe des UWR erfolgte ist. Diese Kritiken, so Stietzel sind ein klares Zeichen das die Nutzung dieses Radweges von der Bevölkerung herbeigesehnt wird.

Stietzel bestätigte nochmals, dass es bautechnische Probleme gäbe. Er gab aber nun auch unumwunden zu, es wird wohl so schnell keine einvernehmliche Lösung bei den bautechnischen Mängeln geben.

Da die bestehenden Mängel in absehbarer Zeit keine unmittelbaren Einfluss auf die Nutzung des Radweges durch die Radfahrer haben werden, hat sich das Landratsamt nun doch entschlossen, den Auftrag für das Aufbringen der Markierungen zu geben. In den nächsten Tagen sollen die Markierungen aufgebracht werden und das Landratsamt wird nach Ausführung der Arbeiten über die Medien sofort die Freigabe des Weges bekannt geben.

Die möglichen Baumängel seien nicht sichtbar so Stietzel und es wird keine Gefahr für die Radfahrer bei der Benutzung geben. Mehr wollte Stietzel mit Blick auf die Verhandlungen mit der Baufirma nicht sagen.

Wir riskieren aber auch, so Stietzel, dass vielleicht in einigen Fällen Teile der Markierungen wieder entfernt werden müssen. Hintergrund ist aber auch, wenn jetzt nicht die Baumängel ordnungsgemäß reklamiert werden, bleiben, wenn es schlecht läuft, die späteren Reparaturleistungen in ein paar Jahren dann an den Kommunen hängen, in dem Gebiet die Schäden dann aufgetreten sind. Das soll in jedem Falle verhindert werden.

Klare Aussagen gab es auch zur Pflege der Radwege. Wenn die Übergabe erfolgt ist, sind die Kommunen für die Pflege der Radwege zuständig, sei es das Mähen des Grases am Rande oder die Leerung der Abfallbehälter.

Stietzel bedauerte, das es nicht gelungen sei, den sogenannten Göllingerberg auf der Bahnlinie zu umgehen. Um nicht Fördermittel zu verschenken und den ganzen Bau des UWR zu gefährden, musste der Weg zwischen Göllingen und Hachelbich so in Kauf genommen werden.

Iris Obijou informierte kurz wie es beim Bau zwischen Berka und der Schrader-Straße weitergehen wird. Neben dem Neubau der ehemaligen Eisenbahnbrücke bei Berka (in Steinausfertigung, kein Holz), müssen mehrere Durchlässe, so in der Bergstraße saniert werden.

Im Zusammenhang mit mehreren Querungen des Radweges mit Straßen und Wegen, kann es zeitweise zu Vollsperrungen kommen. Die werden rechtzeitig angekündigt. Es werde auch zahlreich Ausfahrten geben, um den Radweg für Touristen und Einheimische gut nutzbar zu machen. Auch werden in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden die entsprechenden Auflagen erfüllt und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchgeführt.

Unser Ziel ist es, so Stietzel, den Radweg bis Ende des Jahres fertigzustellen.
Autor: khh

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