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Auch Ministerin kann nicht helfen

Donnerstag, 02. Juli 2015, 23:13 Uhr
Am Abend hatten viele Kommunalvertreter im Rathaus von Sondershausen mit der Thüringer Finanzministerin diskutieren wollen. Schon vor dem Rathaus machten die Turnerinnen gegenüber der Finanzministerin Heike Taubert (SPD) ihren Unmut über eine mögliche Schließung der Borntalhalle Luft…

Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit einem selbst gebasteltem Plakat zeigten die die kleinen und großen Turnerinnen, dass man eine mögliche Schließung der Sporthalle nicht hinnehmen wolle. Und wenn schon die Thüringer Finanzministerin in der Stadt ist, musste man schon mal auf die Finanzmisere in der Stadt aufmerksam machen. Und so hatte sich eine stattliche Zahl von Turnerinnen des SV Glückauf Sondershausen vor das Rathaus begeben, auf Ministerin Taubert zu warten.

Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Da sie, im Gegensatz zu manch anderen Ministern, vor der Zeit eintraf, hatte man Zeit die Probleme der Ministerin vorzutragen. Man machte auf die drohende Schließung aufmerksam, die nicht nur die Turner insgesamt, sondern auch andere Vereine und Sparten trifft, wie die BRSG oder die Tischtennisspieler. Und man musste auch nicht das Licht unter den berühmten Scheffel stellen, den thüringenweit sind die Turnerinnen eine „Macht“ im Sport.


Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auch Ministerin kann nicht helfen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Heide Hofman, hier im Gespräch mit der Ministerin machte klar wenn die Trainingsbedingungen nicht stimmen:
„Die Turnerei stirbt schnell, ist aber schwer wieder aufzubauen“. Auch wenn Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), er war zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffen, sagte, wir sprechen mit dem Landkreis über andere Trainingszeiten, so richtig glaubt man nicht, dass in der Dreifelderhalle soviel Trainingszeiten für die betroffenen Sportler der Borntalhalle freimachen kann.
Ministerin Taubert machte keine Versprechungen, ob und wie man helfen könne, denn eines ist klar, auch bei der Landesregierung ist nicht viel Geld zum Verteilen da, und „wenn man vorn das Hemd runter zieht, geht am Hintern das Hemd hoch.

Hinweis kn:

Am Freitag, 25. Juli 2014 hatte kn einen Bericht zur Optimierung Turnhallenbelegung veröffentlicht. Auf einer Presskonferenz hatte der damalige erste Beigeordnete der Kreisverwltung über die Optimierung gesprochen. Interessant ein Passus:

Im Vorfeld wurden bereits einige Untersuchungen durchgeführt. So ist die Drei-Felderhalle im Zeitraum 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr bereits im Jahr 2013 zu 100 Prozent ausgelastet, ebenso die Turnhalle des Gymnasiums Greußen. Hoch ausgelastet auch die Hallen des FÖZ SDH, GS Artern, GS Österetal, GS Wiehe, RS Artern und RS Oldisleben, um nur einige Beispiele zu geben, die nahe an der 90 Prozentauslastung liegen.
Autor: khh

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