Theaterlandschaft wird umgekrempelt
Verliert Nordhausen seine Ballettsparte?
Donnerstag, 20. August 2015, 14:14 Uhr
Die Thüringer Landesregierung, insbesondere die Staaskanzlei führt nach Informationen der Nordthüringer Online-Zeitungen Gespräche über die Zukunft der Theater und Orchester. Betroffen davon könnte auch Nordhausen sein...
Ziel der Neuordnung ist es, langfristig stabile Strukturen zu schaffen sowie Finanzierungssicherheit und Tarifgerechtigkeit herzustellen. Ein Umbau soll behutsam und ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen.
Grundlage der Gespräche mit Intendanten und Kommunen war und ist die Vereinbarung, dass zunächst in einem nichtöffentlichen Raum unterschiedliche Varianten entwickelt und abgewogen werden. Im Ergebnis erfolgen gemeinsame Festlegungen für zukunftsfähige Strukturveränderungen, die eine wesentliche Voraussetzung für Finanzierungsvereinbarungen von Land und Kommunen bilden. Die Gespräche mit kommunalen Trägern und Intendanten laufen derzeit noch. Abschließende Festlegungen wurden nicht getroffen. Eine auf politischer Ebene konsentiertes Strukturpapier der Staatskanzlei, wie es in einigen Medien erwähnt wird, existiert laut Regierungssprecher Fischer nicht.
Nach weiteren Gesprächen ist der Abschluss des Diskussionsprozesses für Oktober vorgesehen. Ein finales Konzept wird erst nach Erörterung mit den Intendanten sowie den Oberbürgermeistern aller betroffenen Städte präsentiert.
Für Nordhausen könnte sich folgende Szenario entwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem Theater in Rudolstadt habe in Thüringen Vorbildcharakter, sie soll weitestgehend erhalten bleiben. Rudolstadt soll für das Schauspiel verantwortlich sein und Nordhausen für das Musiktheater. Neu in den Verbund könnte das Theater in Eisenach aufgenommen werden. In der Wartburgstadt soll das Ballet beheimatet sein. Und es soll noch überprüft werden, ob es in Nordhausen ein zweites Ballettensemble gibt oder nicht.
Übrigens: Zur Debatte um die Zukunft der Theater in Thüringen gibt es hier einen interessanten Beitrag: https://www.freitag.de/autoren/benjamin-immanuel-hoff/kein-lob-des-status-quo
Autor: redZiel der Neuordnung ist es, langfristig stabile Strukturen zu schaffen sowie Finanzierungssicherheit und Tarifgerechtigkeit herzustellen. Ein Umbau soll behutsam und ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen.
Grundlage der Gespräche mit Intendanten und Kommunen war und ist die Vereinbarung, dass zunächst in einem nichtöffentlichen Raum unterschiedliche Varianten entwickelt und abgewogen werden. Im Ergebnis erfolgen gemeinsame Festlegungen für zukunftsfähige Strukturveränderungen, die eine wesentliche Voraussetzung für Finanzierungsvereinbarungen von Land und Kommunen bilden. Die Gespräche mit kommunalen Trägern und Intendanten laufen derzeit noch. Abschließende Festlegungen wurden nicht getroffen. Eine auf politischer Ebene konsentiertes Strukturpapier der Staatskanzlei, wie es in einigen Medien erwähnt wird, existiert laut Regierungssprecher Fischer nicht.
Nach weiteren Gesprächen ist der Abschluss des Diskussionsprozesses für Oktober vorgesehen. Ein finales Konzept wird erst nach Erörterung mit den Intendanten sowie den Oberbürgermeistern aller betroffenen Städte präsentiert.
Für Nordhausen könnte sich folgende Szenario entwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem Theater in Rudolstadt habe in Thüringen Vorbildcharakter, sie soll weitestgehend erhalten bleiben. Rudolstadt soll für das Schauspiel verantwortlich sein und Nordhausen für das Musiktheater. Neu in den Verbund könnte das Theater in Eisenach aufgenommen werden. In der Wartburgstadt soll das Ballet beheimatet sein. Und es soll noch überprüft werden, ob es in Nordhausen ein zweites Ballettensemble gibt oder nicht.
Übrigens: Zur Debatte um die Zukunft der Theater in Thüringen gibt es hier einen interessanten Beitrag: https://www.freitag.de/autoren/benjamin-immanuel-hoff/kein-lob-des-status-quo
