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Straßenbenutzung, Grünpflege und mehr

Aus der Einwohnerversammlung

Dienstag, 25. August 2015, 22:17 Uhr
Was wurde auf der Einwohnerversammlung der Ortsteile Schernberg, Hohenebra, Thalebra und Himmelsberg von Sondershausen diskutiert?...

Ein Problem wurde angesprochen, für das es wohl in absehbarer Zeit keine Lösung geben könnte. Es gab von Einwohnern die Beschwerde, Bürgermeister, gemeint ist Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), damit nicht mehr so viele Bürger, die "illegale Verbundungsstraße" zwischen Gundersleben und Schernberg nutzen, so die Bürger auf der Einwohnerversammlung. Die Straße ist besonders für Bürger die aus Richtung Großberndten, Himmelsberg und Schernberg kommen und nach Ebeleben wollen, ein sehr gute Abkürzung.

Hintergrund:
Diese Straße ist als Landwirtschaftsweg konzipiert und nur für Landwirtschaftsfahrzeuge freigegeben. Einzige Ausnahme, für Radfahrer wurde die Straße geöffnet. Auch kn benutzt diesen Weg öfter mit dem Rad und kann bestehen, in diesem Jahr ist bei mehrmaliger Benutzung nur ein Landwirtschaftsfahrzeug begegnet.

Im Gespräch mit kn sagte Kreyer, solce Lösungen, wie Poller oder ähnliches sind für die Landwirtschaft kaum praktikabel. Auch Schlagbäume sind keine Lösung, um Fahrzeuge fernzuhalten. Man merkt es, an den Schlagbäumen die in die Wälder rund um Sondershausen stehen, die stehen meist offen.
Es bleibt nur der Druck durch Kontrollen, und die Furcht, doch erwischt zu werden, so Kreyer.
kn: Oder wollen Sie etwa ein Überwachungskamera, die alle Fahrzeugbewegungen aufzeichnet? Ist, wenn es jemand finanziert, wohl die einzige Lösung.

Der Pächter für den Teichborn in Schernberg hat gekündigt. Vorläufig muss die Stadt die Kontrolle übernehmen. Die Bürger haben in der Einwohnerversammlung signalisiert, dass man bei Arbeitseinsätzen mitmachen würde. Ortsbürgemeisterin Annemarie Vogt, will das koordinieren.

Ein Problem wurde ebenfalls angesprochen, die Grünpflege. Kreyer hatte bei den Sparmaßnahmen der Stadt Sondershausen angekündigt, dass zur Kostensenkung die Grünpflege verringert wird.
Bei der Einwohnerversammlung gab es Kritik durch die Bürger, in Schernberg würde die Grünpflege zum falschen zeitpunkt durchgeführt. Mal werde gemäht, wenn es viel zu naß sei, mal weil es eigentlich schon zu lange trocken sei. Vorwurf, man würde zu sehr nach festen Terminen arbeiten.
Kreyer will das prüfen lassen.
Autor: khh

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