Konsumstudie:
So kauft Deutschland Neuwagen
Sonntag, 13. September 2015, 08:48 Uhr
Eine aktuelle Studie, die das Marktforschungsinstitut puls im Auftrag von mobile.de durchgeführt hat, gibt detaillierte Einblicke in das Kundenverhalten beim Neuwagenkauf. Klar erkennbare Trends: Etwa jeder zweite Befragte besucht nur ein Autohaus, und dies vielfach erst vier Wochen vor dem Kauf...
Die Kommunikation via Telefon und E-Mail wird von 36,9 bzw. 36,1 Prozent gegenüber dem persönlichen Treffen bevorzugt. Anders als vermutet steht für die Mehrheit der Neuwagenkäufer jedoch nicht der Preis, sondern ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund. Für einige Leistungen besteht sogar eine zusätzliche Zahlungsbereitschaft.
Neuwagenkäufer verhalten sich heute grundlegend anders als früher. Viele besuchen nur noch ein einziges Autohaus, und das erst kurz vor dem Kauf. Davor informieren sie sich online und kommunizieren ganz bewusst via E-Mail und Telefon, so Daniel Breves, Commercial Director von mobile.de. Auf dieses Kundenverhalten muss sich der Autohandel gemeinsam mit uns noch viel stäker einstellen.
59,4 Prozent der Befragten gaben an, dass sie erst in den letzten vier Wochen vor dem Kauf ein Autohaus vor Ort besucht haben. Etwa jeder Zehnte (11,7 Prozent) ging fünf bis acht Wochen vor der Anschaffung zum Händler. Die meisten Befragten waren vor dem Kaufabschluss in nur einem Autohaus (44,1 Prozent). 24,3 Prozent schauten bei zwei Händlern vorbei, 12,6 Prozent gingen zu drei Händlern.
Der Handel sollte nicht in der Preisdebatte verharren, sondern seine Kunden digital begeistern, so Daniel Breves. Zumal viele Neuwagenkäufer durchaus bereit sind, für bestimmte Vorteile und Zusatzleistungen mehr zu bezahlen. 26,1 Prozent würden Mehrkosten in Kauf nehmen, wenn der Händler nah am eigenen Wohnort ist. Bei sofortiger Verfügbarkeit des Wunschfahrzeugs wären 24,1 Prozent der Befragten bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.
Auch für Zusatzleistungen besteht eine höhere Zahlungsbereitschaft: 44,6 Prozent der Befragten würden für Garantieleistungen mehr ausgeben, 37,1 Prozent für Servicepakete und 22,6 Prozent für Reifeneinlagerung.
Autor: redDie Kommunikation via Telefon und E-Mail wird von 36,9 bzw. 36,1 Prozent gegenüber dem persönlichen Treffen bevorzugt. Anders als vermutet steht für die Mehrheit der Neuwagenkäufer jedoch nicht der Preis, sondern ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund. Für einige Leistungen besteht sogar eine zusätzliche Zahlungsbereitschaft.
Neuwagenkäufer verhalten sich heute grundlegend anders als früher. Viele besuchen nur noch ein einziges Autohaus, und das erst kurz vor dem Kauf. Davor informieren sie sich online und kommunizieren ganz bewusst via E-Mail und Telefon, so Daniel Breves, Commercial Director von mobile.de. Auf dieses Kundenverhalten muss sich der Autohandel gemeinsam mit uns noch viel stäker einstellen.
59,4 Prozent der Befragten gaben an, dass sie erst in den letzten vier Wochen vor dem Kauf ein Autohaus vor Ort besucht haben. Etwa jeder Zehnte (11,7 Prozent) ging fünf bis acht Wochen vor der Anschaffung zum Händler. Die meisten Befragten waren vor dem Kaufabschluss in nur einem Autohaus (44,1 Prozent). 24,3 Prozent schauten bei zwei Händlern vorbei, 12,6 Prozent gingen zu drei Händlern.
Gesamtpaket wichtiger als der Preis
Anders als vielfach vermutet steht für 63,3 Prozent der Neuwagenkäufer nicht der reine Anschaffungspreis im Vordergrund, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus fairem Preis, regionaler Nähe, persönlicher Beratung und gutem Service. Nur 36,7 Prozent der Befragten geben an, sich ausschließlich auf den Anschaffungspreis zu fokussieren.Der Handel sollte nicht in der Preisdebatte verharren, sondern seine Kunden digital begeistern, so Daniel Breves. Zumal viele Neuwagenkäufer durchaus bereit sind, für bestimmte Vorteile und Zusatzleistungen mehr zu bezahlen. 26,1 Prozent würden Mehrkosten in Kauf nehmen, wenn der Händler nah am eigenen Wohnort ist. Bei sofortiger Verfügbarkeit des Wunschfahrzeugs wären 24,1 Prozent der Befragten bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.
Auch für Zusatzleistungen besteht eine höhere Zahlungsbereitschaft: 44,6 Prozent der Befragten würden für Garantieleistungen mehr ausgeben, 37,1 Prozent für Servicepakete und 22,6 Prozent für Reifeneinlagerung.
