Landespolitik
Flüchtlingspraxen sollen kommen
Mittwoch, 16. September 2015, 15:39 Uhr
Die Sozialpolitiker der CDU-Landtagsfraktionen in Sachsen-Anhalt und Thüringen unterstützen der Vorschlag der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringens, sogenannte Flüchtlingspraxen an Erstaufnahmeeinrichtungen einzurichten...
Das erklärte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Meißner, heute nach Abschluss zweitägiger Beratungen der Sozialpolitiker. Neben der gesundheitlichen Betreuung von Asylbewerbern standen die Pflege altersdementer Menschen und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit im Mittelpunkt der zweitägigen Beratungen in Magdeburg.
Mit den spezialisierten Arztpraxen will die Kassenärztliche Vereinigung eine sachgerechte ärztliche Versorgung für Flüchtlinge gewährleisten. Dafür sind etwa Behandlungsräume und Dolmetscherdienste erforderlich. Die Vereinigung hatte unter anderem Suhl und Erfurt als Standorte vorgeschlagen.
"Die Vereinigung drängt zu Recht auf die rasche Eröffnung derartiger Arztpraxen. Das Land sollte dies nach Kräften fördern, da es um optimale Hilfe für Kranke nach oft strapaziösen Wochen, aber auch um gesundheitliche Prävention geht", sagte Meißner.
Über die Demenzforschung und die Pflege Altersdementer informierten die Abgeordneten sich im Magdeburger Vitanas Demenz Centrum. Es setzt auf individuelle, den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Betreuung in verschiedenen Wohnformen.
"Spezielle Einrichtungen nur für diese Patienten bieten für die Betroffenen selbst, aber auch für die Pflegekräfte erhebliche Vorteile. Und sie helfen, Altersdemenz besser zu verstehen und damit auch Behandlung und Pflegekonzepte weiterzuentwickeln. Der damit verbundene erhöhte Aufwand sollte sich allerdings auch bei der Erstattung der Pflegekosten niederschlagen", so Meißner.
Autor: redDas erklärte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Meißner, heute nach Abschluss zweitägiger Beratungen der Sozialpolitiker. Neben der gesundheitlichen Betreuung von Asylbewerbern standen die Pflege altersdementer Menschen und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit im Mittelpunkt der zweitägigen Beratungen in Magdeburg.
Mit den spezialisierten Arztpraxen will die Kassenärztliche Vereinigung eine sachgerechte ärztliche Versorgung für Flüchtlinge gewährleisten. Dafür sind etwa Behandlungsräume und Dolmetscherdienste erforderlich. Die Vereinigung hatte unter anderem Suhl und Erfurt als Standorte vorgeschlagen.
"Die Vereinigung drängt zu Recht auf die rasche Eröffnung derartiger Arztpraxen. Das Land sollte dies nach Kräften fördern, da es um optimale Hilfe für Kranke nach oft strapaziösen Wochen, aber auch um gesundheitliche Prävention geht", sagte Meißner.
Über die Demenzforschung und die Pflege Altersdementer informierten die Abgeordneten sich im Magdeburger Vitanas Demenz Centrum. Es setzt auf individuelle, den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Betreuung in verschiedenen Wohnformen.
"Spezielle Einrichtungen nur für diese Patienten bieten für die Betroffenen selbst, aber auch für die Pflegekräfte erhebliche Vorteile. Und sie helfen, Altersdemenz besser zu verstehen und damit auch Behandlung und Pflegekonzepte weiterzuentwickeln. Der damit verbundene erhöhte Aufwand sollte sich allerdings auch bei der Erstattung der Pflegekosten niederschlagen", so Meißner.
